Natura Trail in Plauen | Teil 1

Eine Pressenotiz machte mich auf die Einweihung des Natura Trails „Großer Weidenteich“ durch die Naturfreunde Plauen aufmerksam. Auf der Webseite der Naturfreunde gibt es einen Infoflyer mit einer Streckenbeschreibung. Start der rund 10 km langen Runde ist ja bei mir gleich um die Ecke. Die Strecke ist nicht allzu lang, also bin ich an einem Mittwoch nach Feierabend losgefahren, allerdings bei einem Wetter, das eher zu Regen tendierte.

Erreichbar ist der Startpunkt des Trails mit der Straßenbahn an der Endhaltestelle Neundorf. Von hier geht es die Straße „Am Eichhäuschen“ bergan Richtung Zadera-Gewerbegebiet, dem Standort der früheren „Russenkaserne“.

Im Gewerbegebiet geht es zwischen den eingezäunten Gewerbegrundstücken hindurch in Richtung Wasserturm Neundorf.

Vom Wasserturm geht es weiter zum Neundorfer Friedhof und dort am Wendehammer einfach geradeaus weiter, auch wenn der Weg nicht ganz so deutlich in Erscheinung tritt.

Vom Friedhof führt der Natura Trail zu den Neundorfer Badeteichen, zumindest werden sie im Sommer dafür genutzt. Die richtige Bezeichnung ist Neuteich und Schafteich. Vom Trail aus sind die Teiche allerdings kaum zu erkennen, das Grün am Ufer versperrt dich Sicht. Ich bin daher ein kurzes Stück den Weg zwischen die Teiche hinein gefahren, um Fotos der beiden Gewässer anzufertigen.


Von den Teichen geht es weiter in Richtung Schneckengrüner Weg, besser als „Panzerstraße“ bekannt. An dieser Stelle kann sich der Wanderer entscheiden noch weiter geradeaus bis zur Straße zu laufen oder rechts den Weg zu nehmen, der unmittelbar am Pechhüttenteich entlang führt. Der Weg entlang des Teiches ist etwas schwierigeres Gelände und nach Regen durchaus ziemlich aufgeweicht. Auch für Radfahrer ist dieser Weg anspruchsvoller.

Anfangs erwähnte ich ja schon, dass das Wetter zu Regen neigte, beim Foto der neuen Ruhebank an der Panzerstraße hat sich ein Tropfen auf dem Objektiv bemerkbar gemacht. An der Bank vorbei geht es auf der Betonplattenstraße weiter.

Kurz nach der Ruhemöglichkeit geht die Strecke links ins NSG Großer Weidenteich.

Das NSG ist eine Kuppenlandschaft, insbesondere gekennzeichnet durch Magerweiden und Magerwiesen. Es gibt hier das größte Vorkommen in Sachsen an Diabas-Magerweide. Das Gelände war früher militärischer Übungsplatz.

Der Natura Trail führt quer hindurch über diese sanften Kuppen hinweg.

Nach etwa der halben Strecke ist linkerhand vom Trail ein kleiner, zugewachsener Hügel erkennbar, der sogenannte Feldherrenhügel, ein Relikt aus der militärischen Vergangenheit des Areals. Der Hügel soll derzeit nicht begehbar sein, heißt es im Info-Flyer der Naturfreunde.

Die restlichen 5 km des Natura Trails beschreibe ich im nächsten Artikel.

Was macht eigentlich die Reuther Linde?

Die Reuther Linde hat ja 2014 eine junge Linde als Nachbar erhalten, ab und zu schaue ich mal dort vorbei und auch am vergangenen Sonntag hat mich meine Runde über Leubnitz, Demeusel und Stelzen nach Reuth geführt. Im Weidenteichgebiet hat sich ein Baum quer über den Weg gelegt, Sturm war ja eigentlich keiner in der letzten Zeit.

Vom Weidenteichgebiet ging es ins Tal hinab an den Kuhbergbach, der etwas später in den Rosenbach mündet. Die Brücke über den Kuhbach macht einen recht baufälligen Eindruck, entsprechend vorsichtig habe ich mich darüber hinweg bewegt. Aber die Sitzbank gleich daneben mach keinen besseren Eindruck.

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Brückenbergbahn Zwickau

Eigentlich eher zufällig habe ich im Freizeitkalender des Vogtlandkreises gestöbert und bin auf die Veranstaltung der Brückenbergbahn gestoßen. Brückenbergbahn? Noch nie gehört. Also habe ich das für vergangenen Sonnabend eingeplant, gesucht, wo den die Strecke da lang führt und wie ich da am besten mit dem Bike hinkomme. Also kurz vor 8 Uhr von zu Hause los und zunächst die knapp 60 km bis Zwickau bewältigt. Erstes Ziel dieser alten Industriebahn aus Zeiten des Bergbaues in Zwickau war der „Sammelbahnhof Pöhlau“.

Ich vermute mal, dass der einsam stehende blaue Waggon der „Schweizer Wagen“ ist, in dem in einem Werbeflyer des Vereins die Rede ist. (Nachtrag: Ja, das ist der Schweizer Wagen, auf der Webseite zur Bahn habe ich noch eine entsprechende Info gefunden.) Bahnhofsgebäude sind keine mehr vorhanden, wobei ich nicht weiß, ob es hier welche gab. Neben Schweizer Wagen ist noch einiges an Gleismaterial zu sehen.

 

Nächstes Ziel war der Bahnübergang Reinsdorfer Straße, der auch als „Bahnhof“ oder besser Einstiegspunkt fungiert. Die Brückenbergbahn kam soeben vom Stellwerk 3 zurück und befuhr die Brücke über die Zwickauer Mulde.

Am Einstiegspunkt ein kurzer Halt, damit Fahrgäste ein- und aussteigen können. Übrigens sind hier auf Anfrage auch Führerstandsmitfahrten möglich.

Nach dem Halt geht es, bei geschlossener Schranke weiter in Richtung Sammelbahnhof Pöhlau.

Gezogen wird das Gespann aus zwei Lokomotiven von einer 100846-5.

Ein kleines Video habe ich von meinem Besuch bei der Brückenbergbahn auch noch angefertigt.

Am Rande habe ich mich noch mit einem Mitglied des Fördervereins Brückenbergbahn e.V. unterhalten, der die Bahn betreibt. Seit 2006 betreibt der Verein diese Bahn, 2010 fand die erste öffentliche fahrt statt. Ich hoffe, es gelingt dem Verein, dieses Stück Sächsischer Industriekultur zu erhalten. Die Stadt Zwickau wiederum möchte wohl die Bahnstrecke zum Radweg umfunktionieren, was gleichbedeutend ist mit dem Ende der Brückenbergbahn.

Als Hobbyradler mag ich natürlich auch Radwege, aber ganz ehrlich, diese kleine Bahn ist mir viel lieber! Ich wünsche dem Verein viel Erfolg.

Unterwegs in Reichenbach

Schon wieder kalt und trüb im Mai, Mitte Mai. Am Sonnabend schon Dauerregen, irgendwie macht das zur zeit wenig Freude. Ich habe mich trotzdem aufs Rad geschwungen und bin mal nach Reichenbach geradelt, Park der Generationen und drumherum etwas umsehen.

Erste Feststellung an der Talsperre Pöhl, die Minigolfanlage ist eine einzige Baustelle. Der Bereich wird komplett neu gestaltet. Da bin ich ja auf die Neueröffnung gespannt.

 

Über Herlasgrün ging es weiter nach Netzschkau, aber dieses Mal im Gebiet westlich vom Bahnhof, also nicht über die Staatsstraße nach Mylau. Über eine Reihe von Nebenstraßen führte meine Strecke zur Göltzschtalbrücke. Von der Höhe aus gibt es schon einen beeindruckenden Anblick auf dieses Bauwerk.

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Radrouten im Landkreis Greiz: Route 6 | Teil 2

Der Werdauer Wald liegt hinter mir, es geht weiter durch Ortschaften und über Landstraßen. In Reuth (das östlich gelegene Reuth im Vogtland, es gibt ja noch eines im Westen des Vogtlandes) begrüßt ein Sackgasssenschild mit Hinweis „Frei bis Reudnitz“. Ich habe keine Ahnung, ob ich überhaupt bis Reudnitz fahren muss, ich fahre einfach mal weiter.

In Gottesgrün, das ist noch vor Reudnitz, geht es am Dorfteich mit einer kleinen Insel vorbei.

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Radrouten im Landkreis Greiz: Route 6

Beim Stöbern nach Radtouren in der näheren Umgebeung bin ich auf die „GRZ 6“ gestoßen, die den Titel „Greiz – erdauer Wald – Göltzschtalbrücke“ trägt. Das ist ein Rundkurs mit reichlich 30 km Länge, Startpunkt ist der Bahnhof in Greiz, aber prinzipiell könnte man auch von Netzschkau oder Reichenbach aus starten, hat dann nur ein kleines Stück längere Anfahrt zur Runde. Ich bin in Greiz gestartet, ein GPX-File fürs Navi gibt es bei Outdooractive. Allerdings kann man (unter Einhaltung der StVO) derzeit nicht so fahren, wie es der Streckenverlauf von Outdooractive vorsieht, da durch Baumaßnahmen und Straßensperrungen etwas abweichend gefahren werden muss. (Stand 22.04.2018)

Vom Bahnhof aus geht es zunächst über die Elster und über schmale Straßen stadtauswärts in nördlicher Richtung.

Es geht an der Gottesackerkirche vorbei. Diese wurde 1913 geweiht und befindet sich am Alten Friedhof.

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Baustellenreport

Die Bauarbeiten im Bereich der B92 an der Plamag schau ich mir regelmäßig an. Jetzt sind die Behelfsfahrspuren in Betrieb genommen und eine Seite Asphalt der alten Straße abgetragen. Aber wo geht der Fuß-/Radweg entlang?

Mit dem Fahrrad kann man durchaus auf der Behelfsstraße fahren, muss sich dann allerdings auf rund 500 m Länge mit PKWs und LKWs auseinandersetzen, überholt zu werden könnte mit ziemlich kleinem Seitenabstand verbunden sein.
Stadteinwärts ist rechts noch eine Art Weg vorhanden, der zunächst genutzt werden kann. Nach knapp 150 m ist eine Überquerung erforderlich, sowohl der Baustelle als auch der stadteinwärts führenden Fahrspur. Und dann geht es tatsächlich ein Stück zwischen beiden Fahrspuren weiter.

Und noch einigen Metern wird auch noch die stadtauswärts führende Fahrspur überquert.

Schön ist anders. Die Alternative zu dieser merkwürdigen Wegführung für Fußgänger (und Radler. sofern diese nicht die Straße nutzen wollen) ist eine großräumige Umradlung der Baustelle.

Falsches Datum?

Meine sonntägliche Tour begann in Falkenstein und führte mich entlang des Vogtlandradweges nach Oelsnitz um von dort über Kürbitz wieder nach Plauen zu gelangen.

Im Gebiet um Falkenstein sind ja schon längere Zeit umfangreiche Straßenbauarbeiten im Gange. Nachdem vor etlichen Monaten zunächst die Bahnbrücke am Bahnhof erneuert wurde, wird jetzt gleich daneben an der Straßenbrücke für die neue Straße gearbeitet.

Und entlang des Vogtlandradweges habe ich dann noch mal in den Kalender gesehen, ob das Datum wirklich stimmt. Nein, alles in Ordnung, es ist der 5. Mai. Aber stellenweise wäre doch eine Schneeballschlacht möglich gewesen.

 

Und vermutlich war das gestern noch deutlich mehr, wie ich an Handyphotos aus dem Bekanntenkreis gesehen habe. Liegt alles an der globalen Erwärmung….

Immerhin wurde es dann in der Gegend um Kürbitz etwas freundlicheres Wetter, wenn auch immer noch unangenehm kalt. Für Mai zumindest.