Radrouten im Landkreis Greiz: Route 6

Beim Stöbern nach Radtouren in der näheren Umgebeung bin ich auf die „GRZ 6“ gestoßen, die den Titel „Greiz – erdauer Wald – Göltzschtalbrücke“ trägt. Das ist ein Rundkurs mit reichlich 30 km Länge, Startpunkt ist der Bahnhof in Greiz, aber prinzipiell könnte man auch von Netzschkau oder Reichenbach aus starten, hat dann nur ein kleines Stück längere Anfahrt zur Runde. Ich bin in Greiz gestartet, ein GPX-File fürs Navi gibt es bei Outdooractive. Allerdings kann man (unter Einhaltung der StVO) derzeit nicht so fahren, wie es der Streckenverlauf von Outdooractive vorsieht, da durch Baumaßnahmen und Straßensperrungen etwas abweichend gefahren werden muss. (Stand 22.04.2018)

Vom Bahnhof aus geht es zunächst über die Elster und über schmale Straßen stadtauswärts in nördlicher Richtung.

Es geht an der Gottesackerkirche vorbei. Diese wurde 1913 geweiht und befindet sich am Alten Friedhof.

Ein Stück nach der Kirche führt die Radroute nach rechts weg in Richtung Neumühle und einer langen Reihe anderer Orte und Ausflugsziele, wie ein Wanderwegweiser aufzeigt.

Einzig die Radroute GRZ 6 findet sich hier leider nicht. Oder ich habe es übersehen.

Über einen leicht ansteigenden Waldweg geht es vorbei an einer Reihe kleiner Teiche.

Der leichte Anstieg zieht sich über rund 5 km hin und überwindet dabei ca. 150 Höhenmeter. Und auch erst in der Höhe bei Mohlsdorf-Teichwolframsdorf, Kreuzung Waldhaus/Scheitallee sehe ich den ersten Radwegweiser für die Runde GRZ 6. Das heißt nicht, dass vorher keine sind, aber die habe ich einfach nicht gesehen. Was mich allerdings vermuten lässt, dass es keine gibt, denn eigentlich achte ich auf so etwas.

Hier an der Kreuzung steht auch ein sehenswertes Fachwerkhausm das ich mit meinen laienhaften Kenntnissen als Umgebindehaus einstufen würde.

 

Auf einer asphaltierten Kreisstraße geht es weiter durch den Werdauer Wald.

Mitten im Wald trifft man auf die Gaststätte Weidmannsruh, die allerdings erst einige zeit nach meiner Fahrt hier im Werdauer Wald öffnete. Für später startende Radler bietet sich ansonsten hier sicher eine gute Gelegenheit für eine Rast. Ich nehme an, dass die nebenan befindliche Hubertuskapelle zur Gaststätte gehört. Hubertus ist der Schutzpatron der Jagd, mit Bezug zur Weidmannsruh ist diese Annahme naheliegend.

 

Die Strecke ist geprägt durch lange gerade Streckenabschnitte, wie hier nach der Gaststätte Weidmannsruh und wem die langen Geraden zu langweilig werden, kann in der kleinen Hütte „Am B-Flügel“ rasten.

 

Wie es nach Durchquerung des Werdauer Waldes weitergeht, berichte ich im nächsten Artikel.

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