Unterwegs in Reichenbach

Schon wieder kalt und trüb im Mai, Mitte Mai. Am Sonnabend schon Dauerregen, irgendwie macht das zur zeit wenig Freude. Ich habe mich trotzdem aufs Rad geschwungen und bin mal nach Reichenbach geradelt, Park der Generationen und drumherum etwas umsehen.

Erste Feststellung an der Talsperre Pöhl, die Minigolfanlage ist eine einzige Baustelle. Der Bereich wird komplett neu gestaltet. Da bin ich ja auf die Neueröffnung gespannt.

 

Über Herlasgrün ging es weiter nach Netzschkau, aber dieses Mal im Gebiet westlich vom Bahnhof, also nicht über die Staatsstraße nach Mylau. Über eine Reihe von Nebenstraßen führte meine Strecke zur Göltzschtalbrücke. Von der Höhe aus gibt es schon einen beeindruckenden Anblick auf dieses Bauwerk.

In Reichenbach habe ich mich auf die auch als Radweg ausgewiesenen Wege der Landesgartenschau 2009 im und am Park der Generationen begeben. Herrje, das ist auch schon wieder 10 Jahre her…

Da ist zunächst ein Weg entlang des Raumbaches parallel zur Burgstraße. Der Weg beginnt hinter einer Autowaschanlage und führt durch das dichte Grün des Raumbachtales.

Der Weg führt am Parkcafe vorbei, bei dem zwei skurill anmutende Metallfiguren wachen. Das Parkcafe ist das Gebäude des alten Reitstalls.

 

Nach Überqueren der B94/Rosa-Luxemburg-Str. geht es im Park der Genrationen weiter. Im Park darf mit dem Rad gefahren werden, aber nur auf den dafür vorgesehenen Wegen. Ich nehme an, dass damit im Wesentlichen die asphaltierten Wege und andere Hauptwege gemeint sind. Durch den Park schlängelt sich ebenfalls der Raumbach und einige Brücken überspannen den Bach. Etwas oberhalb des Geländes befindet sich die Waldbühne, die einen schönen Blick über den Park und Richtung Stadtzentrum bietet.

 

Seit 2017 steht eine alte Nürnberger Straßenbahn aus dem Jahr 1939 im Park und dient hier als Imbiss. Am Wochenende ist die Tram von 11 bis 20 Uhr geöffnet [Quelle: Freie Presse vom 29.04.2017]

Der Raumbach verlässt den Park wieder und unterquert die Bundesstraße. Der Radweg folgt in der Unterführung dem Bach.

An die Unterführung schließt sich das Angerviertel an. Nach Durchquerung dieses Teils der Landesgartenschau bin ich noch ein Stück die Heinsdorfer Str. stadtauswärts gefahren und dann auf einen Fuß-/Radweg auf der Strecke der alten Schmalspurbahn Reichenbach-Oberheinsdorf abgebogen. Dieser führt unter der talüberspannenden Brücke der S289 entlang, die die zwei Bundesstraßen B94 und B173 als Ortsumfahrung verbindet.

Der ausgebaute Weg endet derzeit in Unterheinsdorf beim Gasthof Malz nachdem er rund 800 Meter entlang des idyllischen Raumbachtales führte.

Der Streckenverlauf auf GPSies.com:

Von Unterheinsdorf ging es zurück zum Oberen Bahnhof in Reichenbach, schließlich wollte ich noch in Plauen kurz zum Stadtfest „Plauener Frühling“ einen Glühwein trinken…

Aber auch auf dem Bahnhof in Reichenbach konnte ich noch Seltsames entdecken. Die Abfahrtstafel zeigte mir Verbindungen mit Bus und Bahn für den Abend an, Richtung Plauen Abfahrt um 21:16 Uhr. Die Uhrzeit, unter Beachtung der Sommerzeit war aber 10:18 Uhr. Ich würde mich nicht unbedingt auf diese Anzeige verlassen.

Und den Lift im Bahnhof musste ich mir mit einem Abfallbehälter teilen. Keine Ahnung, wie das Teil hier hineingekommen ist…

Glühwein gab es übrigens beim Plauener Frühling nicht, obwohl die Tagestemperatur durchaus dafür geeignet war.

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