Kulturhistorische Kleinodien | Teil 2

Von der „Holländerei“ geht es nur ein kurzes Stück weiter bergan in Richtung „Eremitage“. Diese ist schon fast zu sehen, allerdings wendet sich meine Route zunächst nach rechts zum nächsten Kleinod „Cotta Terrasse“. Den Standort der Terrasse konnte ich in Kartenwerken nicht finden, ich hatte nur eine Vermutung zum Standort. Vor Ort habe ich allerdings erst an der „Eremitage“ eine große Infotafel vom Sachsenforst gefunden, die bei der genauen Standortbestimmung geholfen hat. In der dort verwendeten Karte war die „Cotta-Terasse“ im Kartenoriginal eingezeichnet. Allerdings würde ich das Erscheinungsjahr der Karte auf etwa die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts einordnen.

Die „Cotta-Terrasse“ kommt vom oberen Weg her betrachtet unscheinbar daher, am deutlichsten zu erkennen ist eine Infotafel. Ansosnten besteht die Terrasse aus Sitzbänken und einer Treppe mit Stahlgeländer. Der Ort wurde Ruheplatz im Wald bereits 1892 durch den Königlich Sächsischen Gartenbauinspektor Paul Schindel angelegt. Der Name geht auf den Oberforstmeister Heinrich August von Cotta zurück. [Quelle: Infotafel an der „Cotta Terrasse“]

Standort der „Cotta-Terrasse“

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Cotta Terrasse

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Cotta Terrasse 50.283701, 12.241988

Nächstes Kleinod entlang der Tour ist die „Eremitage“. Die naheliegende gedankliche Assoziation besteht sofort zur berühmten Eremitage in Sankt Petersburg, einem beeindruckenden Palastkomplex mit Museum. Aber Eremitage steht auch als Begriff für ein Gartenhaus in einer Parkanlage und das dürfte hier in Bad Elster eher zutreffen. Von der „Cotta-Terrasse“ kommend liegt die „Eremitage“ etwas oberhalb, eine aus Holz gestaltete Wanderhütte, flankiert von zwei Sitzbänken. Auch im Inneren befinden sich weitere Sitzgelegenheiten und ein rustikaler Tisch. Im Inneren lohnt sich außerdem ein Blick in Richtung Decke zu dem interessant gestalteten Dachstuhl.

Standort der „Eremitage“

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Eremitage

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Eremitage 50.284136, 12.242568

Anhand der Infotafel an der „Eremitage“ konnte ich nun auch den Standort der „Waidmannsruh“ genauer ermitteln. Ich bin auf dem Almweg von Reuth kommend, 80 m zu früh in Richtung „Betty Bank“ abgebogen.

Die „Waidmannsruh“ ist offenbar völlig neu gestaltet, wie das frühere Aussehen war, ist mir nicht bekannt. Ein Tisch aus Edelstahl, gestaltet als Windrose, lädt mit der Rundbank zur Rast ein. Für erschöpfte Wanderer und Radler bieten zwei Liegen die Möglichkeit zur Erholung.

Standort der „Waidmannsruh“

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Waidmannsruh

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Waidmannsruh 50.282467, 12.244048

Im nächsten Artikel geht es weiter zur Kreuzkapelle.

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