Kulturhistorische Kleinodien | Teil 3

Von der „Waidmannsruh“ führt meine Strecke allerdings zunächst zurück zur „Eremitage“ um von hier aus den kleinen Anstieg zum Fuß der „Kreuzkapelle“ zu beginnen. Unterhalb der Kapelle wartet allerdings das wohl eher kurioseste Kleinod der Runde, eine „Historische Toilette“. Etwas abseits des Weges, geduckt zwischen Bäumen steht eine kleine Holzhütte mit halboffenem Dach. Ein Blick ins Innere offenbart den Sinn und Zweck des kleinen Bauwerkes noch einmal ganz deutlich. Besucher können unbesorgt sein, der Deckel auf dem Plumpsklo ist fest verschlossen. Außerdem geben einige Tafeln an den Wänden weitere Informationen zur nahe gelegenen Kreuzkapelle.

Dieses Kleinod konnte ich allerdings auch erst mit Hilfe der Infotafel an der „Eremitage“ finden.
Standort der „Historischen Toilette“

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Historische Toilette

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Historische Toilette 50.284270, 12.248023

Vom Toilettenhäusl führt meine Strecke in Serpentinen aufwärts zur „Kreuzkapelle“.

Die Kapelle wurde 1877 errichtet. Außen ist die Kapelle mit Fichtenrinde verkleidet, innen wurde für die Verkleidung der Wände und der Kuppel Birkenrinde verwendet. Von Anfang des 20. Jahrhunderts bis 1958 fanden hier Waldandachten statt. Erst ab 1991 fanden dann hier wieder Gottesdienste statt. 1993 erfolgte eine Restauration der „Kreuzkapelle“, wobei die ursprüngliche Gestaltung erhalten blieb.

Im Inneren befindet sich ein Altar mit Kruzifix, 1926 gestaltet vom Adorfer Holzbildhauer Lenk. Der schon idyllisch anmutende Platz an der „Kreuzkapelle“ erhält seinen Reiz durch die zwei Wasserbecken und die dort angeordneten Quarzsteine. Um an einen ständigen Wasserzufluss für die Becken zu gelangen, wurde beim Bau der Kapelle extra ein 16 m langer Stollen in den Berg getrieben. Auf der Infotafel wird allerdings noch von einer 200m langen Wasserleitung berichtet, die für das Wasser in den Becken sorgt und die 1994 bis zur Quelle hin erneuert wurde. [Quelle aller Informationen: Infotafel vom Sachsenforst in der „Historischen Toilette“]

Standort der „Kreuzkapelle“

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Kreuzkapelle

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Kreuzkapelle 50.284287, 12.249573

In unmittelbarer Nähe von Kapelle und Toilette findet sich als nächstes das „Waldhaus“ entlang meiner Strecke. Die Wege sind zum Wandern gut geeignet, Radler sollten mit schmalen Pfaden zurecht kommen.

Von der Kapelle kommend scheint das „Waldhaus“ mit seinem hellen, metallischen Dach schon durch die Lücken zwischen den Baumstämmen hindurch. Auch das „Waldhaus“ ist eine Wander- oder Rasthütte in Holzbauweise, ähnlich der „Eremitage“ aber nicht ganz so aufwendig in der Bauform. Tisch und Bank im Inneren laden zu einer kleinen Pause ein.

Standort des „Waldhaus“

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Waldhaus

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Waldhaus 50.285150, 12.247239

Jetzt fehlt in der Sammlung der neun Kleinodien nur noch „Wanderersruh“. Dies und ein paar weitere interessante Objekte am Rande der Strecke folgen im kommenden Artikel.

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