Felsenweg 2

Zum Felsenweg Nummer 2 bin ich gleich im Anschluss an die Nummer 1 vom Bahnhof Grünbach gestartet. Die Strecke erreicht man erst im Tal und gegen den Uhrzeigersinn fahrend verlaufen die #1 und # 2 bis zur Rißbrücke identisch. Wer den Felsenweg 2 mit dem Rad fahren will, sollte unbedingt entgegen dem Uhrzeigersinn fahren, ich zeige später, wieso.
Die #2 biegt an der Rißbrücke nach links ab und führt zu den Rißfällen.

Von den Rißfällen geht es zunächst nach Hammerbrücke und ein Stück am Alten Floßgraben entlang. Bevor sich die Strecke wieder vom Floßgraben entfernt, könnte man sich auf einer Bank ausruhen, sofern diese denn in Ordnung wäre. So aber muss ich sagen, diese Ecke hat auch schon bessere Zeiten gesehen.

An der nordöstlichen Ecke des Ortes verlässt der Felsenweg Hammerbrücke, während meiner Fahrt bei schöner herbstlicher Stimmung.

Nach Hammerbrücke geht es entlang der Roten Göltzsch, die sich erst ein ganzes Stück weiter bei Ellefeld mit der Weißen Göltzsch vereinigt. Über eine kleine Holzbrücke wird die Rote Göltzsch überquert, denn nur so kommt man direkt am Röthelstein vorbei, der rechts der Göltzsch liegt. Der Röthelstein ist auch eine Kulisse der Naturbühne an diesem Felsen.

Kurz nach dem Röthelstein verabschiedet sich der Felsenweg 2 von der Roten Göltsch an der sogenannten Doppelbrücke. Genau konnte ich nicht feststellen, woher der Name kommt. Auf der Webseite von Beerheide wird darauf hingewiesen, dass sich hier der „Gahlenbach, der vom ‚Weiberteich‘ herkommt, mit der Roten Göltzsch vereinigt“ [Quelle: Webseite von Beerheide]. Vermutlich rührt daher der Name.
Von der Doppelbrücke ging es durch leuchtenden Wald weiter in Richtung Talsperre Falkenstein.

Der Felsenweg 2 führt fast einmal komplett um die Talsperre herum um den südlichen Zipfel, der Einmündung der Weißen Göltzsch in die Talsperre. Von hier geht es bergan vorbei am Luisenfels, den ich leider verpasst habe in Richtung Basteigipfel. Die Bastei gibt es also nicht nur in der Sächsischen Schweiz! Auf jeden Fall bietet sich vom Basteigipfel eine schöne Aussicht ins Tal der Weißen Göltzsch.
Ich muss allerdings zugeben, dass der Blick von Bastei in der Sächsischen Schweiz doch etwas beeindruckender ist.

Und am Basteigipfel erklärt sich auch, wieso die Empfehlung lautet, wenn überhaupt mit Fahrrad, dann gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. Denn hier am Basteigipfel sind rund 40 Höhenmeter ins Tal zu überwinden und das über recht steile Treppen.

Noch einmal geht es über die Weiße Göltzsch um dann entlang des Flusses zurückzuführen zum Ausgangspunkt der Strecke. Unterwegs geht es noch ein einem Wetterpilz vorbei. Klaus Herda hat den auf seiner Webseite „Wetterpilze“ schon registriert, aber ich konnte ihn auch mit weiteren Fotos unterstützen.

Die Strecke „Felsenweg 2“ ist 18 km lang, inklusive der Strecke von und bis zum Bahnhof Grünbach. Rund 470 Höhenmeter sind zu bewältigen. Für eine fahrt mit dem Fahrrad kann ich nur eine eingeschränkte Empfehlung geben, es gibt einige schwieriger zu fahrende Stellen und vor allem der Abstieg über die Treppen beim Basteigipfel ist eine Herausforderung. Möglicherweise gibt es einen alternativen Weg ohne Treppen, aber den konnte ich bei meiner Fahrt nicht erkunden.
Und hier noch die Strecke bei Bikemap:

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Ein Gedanke zu „Felsenweg 2“

  1. Sehr schöne Bilder. Ich habe immer das Problem, das bei Bergtouren selbst bei neuen Ketten, diese sich unnormal längt oder gar beschädigt wird. Dabei wiege ich nur 66 KG.

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