Umleitungsempfehlung Elsterradweg

Für Sonnabend, 18.07.2020, möchte ich eine dringende Umleitungsempfehlung für den Elsterradweg geben. Und dieses Mal ist es keine Baustelle, sondern ein möglicher Bombenfund im Zentrum von Plauen. Bei Bauarbeiten im Zentrum wurden an zwei Standorten Metallobjekte gefunden. Da dieses Areal ein Bombenabwurfgebiet zum Ende des 2. Weltkriegs war, gehen die Verantwortlichen sehr vorsichtig mit solchen Funden um. Daher wurde für den 18.07.2020 eine weiträumige Evakuierung um die beiden Fundstellen vorbereitet. Beim derzeitigen Evakuierungsradius von 1 km ist der Elsterradweg von der Holbeinstraße quer durch die Stadt bis zur Streicholzbrücke/Rähnisstraße voraussichtlich nicht befahrbar. Aktuelle und ausführliche Informationen gibt es auf der Webseite der Stadt Plauen.

Da ich mir sehr gut vorstellen kann, dass die Ordnungs- und Rettungskräfte verständlicherweise den Kopf mit allen möglichen Problemen der Evakuierung voll haben, wird vermutlich keiner an Hinweise für eine Alternativroute des Elsterradweges denken. Nachvollziehbar, die Einwohner haben Priorität.

Daher veröffentliche ich hier eine Strecke, mit der das Stadtzentrum großräumig umfahren werden kann, sollte der Fall der Fälle eintreffen. Außerdem empfehle ich am 18.08.2020 für aktuelle Infos die Webseite der Stadt Plauen oder unser Lokalradio Vogtlandradio.

Und hier ist die Alternativstrecke:

Unterwegs entdeckt

Bei meiner Baustellenbesichtigung am Bahnhof Pirk bin ich auch über die Brücke der Bundesstraße B173 gefahren, die hier über die Bahnstrecke und die Weiße Elster führt.
Die Brücke hat auf einer Seite eine breiten Weg, von der Fahrbahn mit Leitplanken und Geländer getrennt.

Nur in Richtung Globus Einkaufszentrum/Plauen ist dieser Fußweg(?) plötzlich zu Ende, wird schmaler und endet im Nichts.

Was war da eigentlich der Gedanke bei der Planung? Sehr seltsam…

Radweg Syrau – Plauen

Anfang Juni hatte ich vom Zustand des Radwegs Syrau – Plauen berichtet und dass dort der Asphaltbelag noch ziemlieche Holperstellen und Kanten aufweist. Der Bürgermeister von Syrau berichtete in der Gemeinderatssitzung, dass noch eine Deckschicht aufgebracht wird.

Das kann ich jetzt bestätigen, der Radweg ist wieder in einem ordentlichen Zustand.

Wasserrad an der Walkmühle

Ach herrje, das ist schin zwei Jahre her, dass ich von dem neuen Wasserrad an der Walkmühle berichtet hatte! Seitdem dreht sich das Rad im Wasser des Mühlgrabens. Bis vor kurzem, zumindest vorerst steht das Rad still.

Der kleine A4-Zettel auf der Bautafel gibt Auskunft. Die Konstruktion der Arme (der Flügel oder des gesamten Rades?) und der Lager hätten den Kräften des Wassers nicht standgehalten. Eine Überarbeitung ist geplant.

Von Gewässerhydraulik habe ich gar keine Ahnung, also enthalte ich mich da einer Wertung.

Gleisbau am Bahnhof Pirk

Letztens hatte ich von den Bauarbeiten im Gleisbereich am Bahnhof Pirk und der möglichen Sperrung des Elsterradweges an dieser Stelle berichtet. Am vergangenen Sonnabend konnte ich erfreut feststellen, dass keine Sperrung erfolgte, dazu gab es eine kurze Info im Blog.
Und wie sah das konkret vor Ort aus?

Von der Talsperre Pirk kommend waren schon ein ganzes Stück vor dem Bahnhof erste Arbeiten zu sehen.

An der Pirker Straße begrüßten mich dann freundlich zwei Streckenposten und in einem kurzen Gespräch konnte ich erfahren, dass die Durchfahrt zum Bahnhof und über die Gleise möglich ist. Es geht zwar durch den Lagerbereich für Material der Baustelle, auch mit Fahrbetrieb von LKW und Radlader, aber ich möge bitte vorsichtig fahren und auf den Baustellenverkehr achten. Dafür waren extra die zwei Posten aufgestellt, die Radfahrer darauf aufmerksam machen und einweisen. Halte ich für eine gute Lösung, zumindest wenn sich Radler und Wanderer auch daran halten.
Und im Bereich der Lagerfläche war tatsächlich Betrieb. Aber auch hier achtete der Fahrer vom Radlader auf „betriebsfremde“, er wollte sogar warten, bis ich vorbei bin. Da ich Fotos fertigen wollte, habe ich ihm signalisiert, er möge bitte weitermachen. Funktioniert.

Der übliche Zugverkehr war zu dem Zeitpunkt beim Überqueren der Gleise nicht zu erwarten, da fehlte nämlich ein ganzes Stück Gleis. Hier noch paar Impressionen vom Baugeschehen.

Elsteradweg Splitter 62 – Nachtrag

Letztens hatte ich vom geplanten Bau des Elsterradwegs in Plauen berichtet und erwähnt, dass ich nicht genau wußte, wo denn der geplante Weg verlaufen soll. Im Geoportal des Vogtlandkreises hatte ich über die Katasterkarte einen Hinweis auf den möglichen Verlauf gefunden. Am Hammerplatz habe ich mir den aktuellen Zustand am vergangenen Sonntag angesehen. Und os sieht das aktuell (noch) aus:

Hochwassergefahr im Vogtland?

Vergangene Woche war kurz eine Meldung aufgetaucht, dass auf Grund der anhaltenden Niederschläge eine Hochwasserbedrohung zumindest nicht ausgeschlossen ist. Ja, die letzten Tage waren ja auch ständig verregnet. Aber ich kann ja mal vor Ort, insbeosndere an der Talsperre Pirk nachsehen.
Ja, die Talsperre zeigt sich im Moment gut gefüllt:

An der Ruine Steins ist nur noch der obere Teil einer Mauer auf dem Felssporn sichtbar. Laut Landestalsperrenverwaltung ist die Stauhöhe bei Vollstau mit 384 müNN angegeben, am vergangenen Sonnabend wares es 383,5 müNN. Und auch beim Blick auf den Notüberlauf ist zu sehen, dass nicht allzuviel Platz übrig ist. Die 383,5 müNN sind das normale Stauziel, also insoweit alles normal. Reservekapazität ist damit bei etwa 730.000 m³, aber ich habe keine Ahnung, was das bei Starkregen im oberen Vogtland bedeuten würde.
Aktuell wird etwas stärker abgelassen, als Zufluss ankommt. Am Sonnabend wurden reichlich 5 m³/s abgegeben, wie am Auslauf auch zu sehen ist. [Quelle der Angaben: LTV Sachsen]

In Weischlitz konnte man an der Brücke sehen, dass doch etwas mehr Wasser, als gewöhnlich die Elster entlang fleißt. Aber der Radweg an der Bahnbrücke Kürbitz konnte noch trockenen Fußes oder Reifens genutzt werden.

Bild am Sonntag

Schon mehrfach hatte ich in der letzten Zeit Berichte vernommen, dass Felder mit Blumen in kräftigen, auffälligen Farben durch Besucher regelrecht zertrampelt werden, um Fotos von den Schönheiten der Natur anzufertigen. Dafür habe ich Null Verständnis, denn solche Blumen lassen sich auch vom Feldrand aus fotografieren. Vielleicht ist dann nicht genau das gewünschte Motiv möglich, aber das ist noch lange keine Grund, die Arbeit anderer zu zertreten.

Beispiel1 Beispiel2