German Masters

Vergangenes Wochenende fand in Berlin, im Tempodrom das 10. German Masters statt (als vollwertiges Ranglistenturnier in Berlin, zuvor fand es in anderen Städten statt oder war ein Minor-Ranking-Turnier). Und ich war in allen 10 Jahren dabei! Das erste Mal allerdings nur zum „reinschnuppern“ zum Halbfinale am Sonnabend Nachmittag und an einem Tag hin und zurück (mit der Bahn!!!), aber seither mindestens Halbfinale und Finale komplett gesehen.

Das Tempodrom liegt unweit des Anhalter Bahnhofs.

Und dieses Jahr waren die Halbfinals schon hochkarätig besetzt, 4 Weltmeister und darunter drei Triple-Crown-Champions. Viel mehr geht nicht. Und es waren wirklich packende und mitreißende Spiele zwischen Shaun Murphy, Graeme Dott, Neil Robertson und Judd Trump.

Finale von Trump gegen Robertson, kleine Diskussion zur Lage der Bälle, die nach einem Foul vom Schiedsrichter wieder genau zu positionieren sind.

Und das Foto zeigt auch eine Kleinigkeit, die für mich diesen Sport so sehenswert und sympathisch macht: die ausgeprägte Fairness. Die Spieler agieren mit dem Schiedsrichter zusammen und stellen nach solch einem Foul die vorherige Postion wieder her, gemeinsam und es spielt für einen Spieler keine Rolle, wie gut oder schlecht die Spielstellung am Ende für ihn ist.
Und natürlich wurden die Schiedsrichter vom Publikum mit lautem Beifall empfangen, sind diese doch fast alle den Zuschauern zumindest namentlich und aus den TV-Übertragungen bekannt. In welcher anderen Sportart gibt es das?

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Etwas Mathematik...