Baustelle wieder weg

Am Montag berichtete ich noch von der Baustelle Falkensteiner Straße und dem aufgebaggerten Fuß-/Radweg. Heute bin ich zufällig wieder da lang gefahren – der Radweg rund um Plauen führt da entlang – und siehe da: alles weg, Fußweg wieder in Ordnung. So schnell kann das gehen.

Inzwischen habe ich auch erfahren, das es eine Baustelle der MITNETZ Gmbh und Stadtwerke Strom Plauen war.

An anderer Stelle musste ich leider registrieren, dass die angekündigte Freigabe einer Einbahnstraße für den Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung noch immer nicht realisiert ist.

Im Januar hatte ich zu dem Vorhaben auf der Kauschwitzer Straße im Zusammenhang mit dem Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Plauen berichtet. Im März hatte ich da vor Ort nachgesehen mit dem Ergebnis, dass die Straße nicht, wie angekündigt, freigegeben ist.

Aufnahme vom März

Ja, auch heute ist der Sachstand unverändert. Gut Ding will Weile haben.

Baustelle und eine junge Linde

Es ist als eines der größten Straßenbauprojekte des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Sachsens in der Region beschrieben: grundhafte Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Rodau. Auf einer Länge von reichlich 700 m wird die Fahrbahn einschließlich Gehwege erneuert. Es kommen neue Abwasserleitungen und Stromkabel. Für die Arbeiten wird die Straße voll gesperrt. Die Bauarbeiten sollen bis Mai 2021 andauern. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf knapp 1,5 Mio€. Ab dem vergangenen Ostern sollen die Bauarbeiten begonnen haben. Also schaue ich mir das doch einmal vor Ort an.
In Leubnitz am Ortsausgang Richtung Rodau sind die ersten Hinweise auf Sperrung zu sehen in Form eines Sackgassenschildes und Hinweisen, wie weit frei fahrbar ist. Kurz zuvor stand noch ein Umleitungsschild, dazu später mehr.

Am Ortsanfang kommt dann die Vollsperrung. Diese kleine Straße rechts ist keine Möglichkeit, die Baustelle zu umfahren, diese endet an einer gesperrten Treppe. Ich habe extra nachgesehen. 😉
Die bisherige Fahrbahn ist zwischenzeitlich ausgebaut und eine (vermute ich) provisorische Wasserversorgung gelegt.

Die Ortsdurchfahrt ist komplett gesperrt, auch für Radfahrer auf der Durchfahrt. Also bleibt (wenn man sich an die StVO hält) nur abzusteigen und das Rad als Fußgänger zu schieben. Und sobald Tiefbauarbeiten mit Kanälen beginnen wird vermutlich ein StVO-widriges Fahren auch nicht möglich sein.

Immerhin führen durch Rodau über die jetzt gesperrte Ortsdurchfahrt zwei Radtouren: der lokale Radweg „Drachenradweg – große Runde“ und die regionale Hauptroute „Radroute Westvogtland“.
Wenn ich die Eintragung im Geoportal des Vogtlandkreises richtig interpretiere, führt die offizielle Umleitung über Mehltheuer, Waldfrieden und Schönberg. Das sind vom Ortsausgang Leubnitz bis Rodau rund 16 km, davon reichlich 6 km über eine Bundesstraße. Das halte ich Radfahrer nicht zumutbar.
Für Radfahrer empfehle ich eine Umleitung über Demeusel nach Schönberg. Dort trifft die Umleitung wieder auf die Drachenrunde und ein kleines Stück zurück Richtung Rodau führt auf die Westvogtlanddstrecke zurück.

Ich habe mich nach Rodau auf den weiteren Weg nach Reuth begeben, seit längerer Zeit wieder einmal die Waldstrecke entlang der Bahnstrecke Hof-Plauen gefahren. Es scheint, als wäre der Waldweg auch etwas aufgehübscht worden, in meiner Erinnerung ist der wesentlich holpriger.

Auf der Rückfahrt nach Plauen über Thossen und Straßberg ist mir noch die „Luftmühle“ aufgefallen. Bitte nicht mir Windmühle verwechseln!
Die Luftmühle geht zurück bis ins Jahr 1266! Bis 1992 war diese als Mühle in Betrieb. 2017 hat sie der jetzige Eigentümer Johannes Löffler übernommen und das Müllerhandwerk wieder aufleben lassen.

Letztes Ziel meiner heutigen Tour war die Milan-Linde. Noch nie gehört, lediglich letztens einen Artikel in der Presse gelesen. Am Touristenweg bei Meßbach soll diese Linde stehen, direkt am Plauener Rundwanderweg. Zur Linde gehört eine kleine Eckbank, so dass ein kleiner Rastplatz entstanden ist. Gepflanzt wurde diese Linde 2012 von „Opa Rolf“, wie ein Holzschild an der Linde ausweist.

Eine tolle Idee und vielen Dank dafür und möge die Linde groß und stark werden!

Neues aus der StVO für Radfahrer

Also die neuen Regeln betreffen Radfahrer, andere Verkehrsteilnehmer sollten diese natürlich auch beachten! Also, was ist neu?

  • Das Parken auf Geh- und Radwegen wird mit höheren Geldbußen bis 100 Euro geahndet, neu ist das unerlaubte Halten auf Schutzstreifen. (Darf ein Radfahrer auf dem Schutzstreifen anhalten?) Bei Behinderung oder Gefährdung kann es auch einen Punkt geben.
  • Die bestehende Regelung in der StVO wird klargestellt, dass Radfahrer grundsätzlich nebeneinander fahren dürfen. Voraussetzung ist, dass keine weiteren Verkehrsteilnehmer behindert werden.
  • Es wird einen Grünen Pfeil an Ampeln nur für Radfahrer geben.
  • Es dürfen künftig, wie bei Tempo-30-Zonen, auch sogenannte Fahrradzonen ausgewiesen werden. Diese sind Radfahrern vorbehalten und dürfen durch weitere freigegebene Fahrzeuge, bspw. Anlieger, befahren werden, aber maximal mit Tempo 30.
  • Es wird ein seitlicher Mindestüberholabstand von 1,5 m innerorts und 2 m außerorts festgeschrieben, bislang war nur ein „ausreichender Seitenabstand“ festgelegt.

Zum Abstand stellt sich die Frage, wie das durch Polizei/Behörden geprüft und nachgemessen werden soll. Und wenn ich an meine Fahrt nach Jößnitz von gestern denke, wissen es PKW-Fahrer noch nicht oder ignorieren die Regelung. Ich tippe auf beides….

Wanderparkplatz Jößnitz

Am Bahnhof Jößnitz sind derzeit Bauarbeiten im Gange. Voraussichtlich Ende Mai sollen diese abgeschlossen sein und direkt am Bahnhof ein Wanderparkplatz entstehen.

Jößnitz ist staatlich anerkannter Erholungsort und kann auf einige Wandertouren in der Umgebung hinweisen. Die Baukosten betragen laut Freier Presse 169.000 Euro, ein Teil davon wird über Fördermittel finanziert.

Falkensteiner Str – neue Baustelle

Am Sonntag bin ich nach länger Zeit wieder mal die Falkensteiner Straße vom Bauhaus in Richtung Kleinfriesener Gondelteich gefahren. Allerdings habe ich erstaunt festgestellt, dass der Fußweg an der Einmündung „An der Hohle“ neu gebaut wird. Moment mal, der wurde doch erst kürzlich neu gebaut? Richtig, im September 2018 hatte ich davon berichtet. Komplettsanierung der Falkensteiner Str., samt Fußweg, der auch als Radweg nutzbar ist.

Foto von 2018

Und heute? Alles gesperrt, der Asphalt vom Fußweg ist abgetragen.

Ich habe dann am Ende der Baustelle noch genau nachgesehen, weil ich es selbst nicht so recht glauben wollte. Ja, die dort vorhandene Asphaltschicht sieht wirklich noch nicht alt aus.

Aber ich weiß nicht, wieso hier der Fußweg bearbeitet wird. Und bemerkenswert ist, diese Baustelle gibt es weder im Geoportal des Vogtlandkreises als Eintrag noch in der Baustellenliste der Stadt Plauen. Schwarzbau? 😉
Oder eine Baustelle aus der Breitbanderschließung?

Updates

Im März hatte ich von dem falsch stehenden Radwegweiser an der Kreuzung Tannenhof berichtet. Die Beschwerde von Klaus Gerber hat wohl inzwischen doch etwas bewirkt, denn der Wegweiser steht jetzt vorn am Radweg.

Und auch der abgebrochene Tisch am Rastplatz „Drei Eichen“ wurde abtransportiert und das Loch vorerst verfüllt.

Unterwegs entdeckt

Bei 15 km Umkreis ist vermutlich nicht viel neues zu entdecken. Ein paar Kleinigkeiten finde ich dann doch immer noch.
Im Dezember hatte ich von dem kleinen Rastplatz „Drei Eichen“ bei Kauschwitz berichtet. Leider ist der Tisch dem Zahn der Zeit, besser der Fäule, zum Opfer gefallen. Zumindest für mich sieht das so aus, als wäre der Stamm im Erdreich weggefault und und jetzt ist der Tisch dort weggebrochen.

An der Plamag habe ich dann noch den Gulaschkanonenblitzer entdeckt, der auf zu schnelle Autofahrer wartet. Solange ich vor Ort war, hat er umsonst gewartet.

Gelegentlich komme ich in Plauen am August-Bebel-Hain mit dem kleinen Park entlang. Die Straße selbst war wegen Bauarbeiten gesperrt. Bei der fahrt durch den Park konnte ich sehen, dass dort ein Weg gebaut wird. Wenn noch dieses verlassene Haus auf Vordermann gebracht wird, wäre das für die Optik der Gegend auch nicht schlecht.

Am Tunnel fiel mir ein blau umwickeltes Rohr eines Verkehrszeichens auf. Genaueres Betrachten offenbarte irgendeine Werbung für den Chemnitzer Fußballklub, wenn ich das richtig erkenne. Ich kenn‘ mich da nicht so aus. Ich möchte allerdings anmerken, dass es die Stadt Karl-Marx-Stadt, auch wenn ich dort geboren bin, nicht mehr gibt.

Baustelle B92 in Oelsnitz

Wie schon festgestellt, liegt Oelsnitz innerhalb des mir zur Verfügung stehenden „Umfeldes“, also habe ich mir die Baustelle an der B92 südlich von Oelsnitz angesehen. Ich hatte die Info erhalten, dass der Elsterradweg eine Umleitungsbeschilderung erhalten hat. Das habe ich mir vor Ort angesehen.

Nun ja, es sind zwar die Zwischenwegweiser nach der Maßgabe der Radverkehrskonzeption Sachsen angebracht, aber diese haben keinerlei Hinweis, dass es sich hier um den Elsterradweg handelt. Hier habe ich die Beschilderung an der Behelfsstraße Richtung Görnitz fotografiert.

Allerdings ist im Moment nicht davon auszugehen, dass viele Radtouristen auf dem Elsterradweg unterwegs sind, eigentlich ja gar keine. Und all jene, die derzeit hier unterwegs sind, sollten die Strecken eigentlich kennen. Aber es ist davon auszugehen, dass sich das ja hoffentlich in absehbarer zeit wieder ändert.

Und sonst? Ziemliche Erdbewegungen abseits der Straße und an den Hängen am Straßenrand, diese Behelfsstraße nach Görnitz ist fertiggestellt und am Letzten Heller wird mit einer Ampel der Verkehr durch die schmale Straße geregelt.

Geschlossen

Also nicht mein Blog, der ist weiter geöffnet, aber viele Einrichtungen diverser Art, wie ich bei meinen Radtouren inzwischen sehen konnte. Nein, das ist nicht überraschend, diese Allgemeinverfügung in Sachsen fordert das ja.

Das Schloss Leubnitz ist also bis auf weiteres geschlossen, wie ein Zettel an der Tür ausweist.

An der Talsperre Pöhl gibt es gleich reihenweise Sperrungen. Der Talsperrenblick hat seit 22.März geschlossen. Wiedereröffnung unbekannt.

Ebenso die Parkplätze beim Talsperrenblick und am Gunzenberg, alles gesperrt.

Der Imbiss am Schiffsanleger ist von den Schließungen nicht betroffen. Der hat noch gar nicht geöffnet.

Ebenso ist der Kinderspielplatz abgesperrt und der Zugang zum Campingplatz Gunzenberg komplett gesperrt.

Und die Bleichstraße bei den Weberhäusern in Plauen ist auch dicht. Aber hier hat es andere Gründe: Bauarbeiten. 😉

Und zu guter Letzt noch ein StVO-Tipp für die Mitarbeiter vom MDR Sachsen. Ein Radweg ist kein Parkplatz. Die StVO wurde wegen Corona noch nicht außer Kraft gesetzt.