Sächsische Städteroute – Tag 2

Start war in Hohenstein-Er. am Bahnhof, also zunächst die steilen Straßen hinauf zum Altmarkt, an der Kirche vorbei zur Autobahn A4. Wieder auf dem Weg der Städteroute ging es weiter in Richtung Chemnitz. Tätsächlich war ab und zu eine Wegweisung zu finden, wie bpsw. hier an der Autobahnauffahrt bei Wüstenbrand. Allerdings etwas mit Grünzeug zugewachsen.

Ab hier geht es entlang der Autobahn, die Strecke war ich schon einmal in entgegengesetzter Richtung auf der der Radtour „Sächsisch-Bayerisches Städtenetzwerk“ unterwegs. Es geht vorbei am bekannten „Totenstein“, von der Autobahn aus an dem Funkturm zu erkennen. Vom Radweg aus ist außerdem noch die Ausflugsgaststätte zu erreichen.

Sehenswert ist in Rabenstein, kurz vor Chemnitz der Rabensteiner Bahnviadukt. Dieser wurde 1896 erbaut, ist 23 m hoch und 150 m lang. Bahn fährt seit 1950 keine mehr, jetzt führt ein Wanderweg über die Brücke.

Die Chemnitzer Verkehrsverantwortlichen haben mit Pollern offenbar auch so ihre Probleme, diese gemäß ERA zu errichten.

Prinzipiell sollte auf Poller verzichtet werden, außer der Zweck der Radverkehrssicherheit kann nicht anders erreicht werden. Auf jeden Fall sollten diese auffällig gefärbt sein und mit reflektierenden Elementen versehen sein. Der lichte Raum sollte 1 m betragen und nur bei beengten Verhältnissen wenigstens 80 cm betragen. Und die Poller sollten eben nicht in der jeweiligen Richtungsfahrspur stehen, also ein Poller mittig oder drei mit ausreichend Abstand. Und es sollte eine weiße, keilförmige Markierung auf der Straße vorhanden sein, die den Weg teilt. Im rechten Bild scheint es früher ein mittiger Poller gewesen zu sein. Reflexionsstreifen könnten an den Beispielen vorhanden sein, alles andere wurde weggelassen.

Die Strecke führt zum Industriemuseum Chemnitz, das immer einen Besuch wert ist, sofern genügend Zeit vorhanden ist. Ab hier geht es die Zwickauer Straße Richtung Zentrum. Erfreulicherweise sind Radwege vorhanden, zum Teil mit separaten Ampeln für Radfahrer. Später geht es entlang des Flüsschens Chemnitz vorbei an der historischen Markthalle. Erbaut Ende des 19. Jahrhunderts ist die Halle derzeit ein Einkaufszentrum, das verschiedene Geschäfte beherbergt.

Und natürlich darf entlang der Route der „Nischel“ nicht fehlen, schließlich hieß Chemnitz ja mal Karl-Marx-Stadt. Egal, was man von Marx und seinen Ideen hält, ohne Nischel würde hier etwas fehlen.

Auch Chemnitz ist derzeit von vielen Baustellen geprägt. hier an der Kreuzung Brückenstr/Bahnhofstraße musste ich erst mal die Lage sondieren, um zu sehen, wie es weitergeht. Schon weniger Meter weiter an der Uferstraße wartet die nächste Baustelle, für Fußgänger und Radfahrer wurde ein Gasse, allerdings ziemlich eng, abgetrennt.

Dass es mit Pollern doch besser geht, auch in Chemnitz, konnte ich ander Adelsbergstraße sehen.

Damit bleibt Chemnitz hinter mir, es geht Richtung Euba weiter, ein Erholungsgebiet, wie eine Steinsäule am Wegesrand ausweist. Gut zu sehen ist die Kirche von Euba.

Von Euba ist es nicht mehr weit bis zur Augustusburg, die auf den Höhen schon aus einiger Entfernung zu sehen ist. Bevor es von Erdmannsdorf zur Burg hinaufgeht, wird noch die Zschopau überquert.

In Erdmannsdorf wartet ein Anstieg über rund 190 Höhenmeter.
Kleiner Tipp: Es geht gemütlicher mit der Seilbahn! 😉 Und eine fahrt mit dieser Bahn habe ich mir und meinem Bike gegönnt.

Von der Augustusburg führte mich meine Tagesetappe noch bis Falkenau, um von dort am „idyllischen“ Bahnhof die Rückfahrt nach Plauen anzutreten.

Die nächste Etappe führt dann bis Freiberg.

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Etwas Mathematik...