Neue Rastplätze in Jocketa

Eine Meldung in der Freien Presse berichtete von drei neu errichteten Rastplätzen für Wanderer&Co im Gebiet um Jocketa. Bei dem schönen Sonnabendwetter habe ich mich auf die Suche gemacht und mir diese Rastplätze angesehen.

Nummer 1 steht an der Pöhler Straße, vom Talsperrenblick kommend vor den ersten Häusern Richtung Jocketa. Vom Rastplatz bietet sich ein Blick auf die Elstertalbrücke, zumindest auf ein kleines Stück, das über den Baumwipfeln herausragt.

Es ist die typische Holzkonstruktion mit zwei Bänken, Tisch und Überdachung.

Nummer zwei steht in der Nähe vom Bahnhof am Wanderparkplatz, gleiche Ausführung. Hier befindet sich auch ein Plakette mit der Erläuterung, dass diese „Jubiläumsbank“ aus den Erlösen der 600 Jahr Feier von Jocketa 2019 gestiftet wurde.

In unmittelbarer Nachbarschaft ist ein kleines Denkmal aus fünf Steinen der Elstertalbrücke zu finden. Das Denkmal soll an die sinnlose Zerstörung der Brücke am 16.04.1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges erinnern. An einem kleinen Gebäude neben dem Denkmal (vermutlich von der Energieversorgung) sind Zeichnungen von der zerstörten Brücke und dem Wiederaufbau zu sehen.

Nummer drei der neuen Rastplätze ist im Elstertal zu finden am Wanderparkplatz an der Barthmühle. Dieser ist allerdings noch nicht ganz fertig.

Auch von diesem Rastplatz hat man einen Blick auf ein kleines Stück Elstertalbrücke.

Für mich stellt sich die Frage, ob diese Standorte zufällig diese Beziehung zur Elstertalbrücke haben oder wurde das genau so ausgewählt? Im Presseartikel war jedenfalls kein derartiger Hinweis zu lesen.

Marktschwärmerei

In Plauen gibt es seit Donnerstag eine Marktschwärmerei. Ein Einkaufskonzept für regionale Erzeugnisse und Lebensmittel. Vorrangig gibt es Gemüse, Obst, Fleisch, Eier, Käse, Milchprodukte, Brot, Honig und Feinkost. In der Tenne an der Kobitzschwalder Str. 100 bietet Sylvia Schellenberg von den Pufferfreunden neuerdings diesen Service an.

Ich hatte da nichts vorbestellt, möchte mir das zunächst mal ansehen, also war ich am 22. Oktober vor Ort in der Tenne.

Vielleicht werde ich das bei Gelegenheit auch mal nutzen. Interessante Produkte waren jedenfalls im Angebot.

Zschopautalradweg | Flöha-Döbeln

Einige kleiner Teile des Zschopautalradwegs südlich von Flöha hatte ich bei diversen Touren in dieser Gegend schon gesehen. Das angekündigte schöne Wetter hat mich kurz entschlossen ein paar Urlaubstage einlegen lassen und einer davon galt dem Zschopautalradweg im Abschnitt von Flöha nach Döbeln. Als Strecke habe ich mir den vom Tourismusverband Erzgebirge e.V. auf Outdooractive bereit gestellten Verlauf gewählt.

Also ging es mit der Bahn nach Flöha. Mein Startpunkt war an der alten „Baumwolle“ in Flöha mit einem Blick von der Brücke über den Fluss.

In Flöha geht es zunächst auf einem gut ausgebauten Stück Radweg entlang. Am Steilufer kurz hinter Flöha waren auffällig Schienenkonstruktionen im Hang zu sehen, die vom Uferweg in die Höhe führen. Vermutlich dienen diese dem Materialtransport, also für Bierkästen, Grillgut…

Der Uferweg ist hier auch als Trink- und Scherzliederweg bezeichnet. Ab und zu trifft man auf Steinstelen am Wegesrand, die passende Liedtexte präsentieren. Hier am Beispiel ist das Lief „Gi mer mal rüber“, die erzgebirgsche Fassung vom Volkslied „Geh’n wir mal rüber“ (nur, falls es jemand in erzgebirgsch nicht verstanden hat…)

Bei Lichtenwalde fällt das Wehr Braunsdorf, zu Füssen des Barockschlosses Lichtenwalde auf.

Nach Lichtenwalde wurde es mit der Streckenführung etwas unübersichtlich, vor allem habe ich keine Wegweiser für den Zschopautalradweg mehr gesehen. Entweder gibt es keine oder ich bin völlig vom Weg abgekommen. Laut Navi war ich jedoch noch auf der Strecke des Tourismusverbandes. Jedenfalls habe ich diese Kreuzung, an der jemand seine Schuhe verloren hat, zweimal vorbeigekommen. Von Lichtenwalde kommend hätte ich links abbiegen müssen, auf den Weg in der Bildmitte. Ich bin zunächst gerade aus weiter gefahren. Ich bin mir nicht ganz sicher, wo in diesem Bereich zwischen Frankenberg und Niederlichtenau der Radweg nun genau verläuft.

Immerhin konnte ich so einen kleinen Umweg fahren und die Brücke über die Zschopau an der Frankenberger Str. begutachten. Bei dieser erschließt sich leider nicht, warum der Radweg vor der Brücke endet und auf der Straße weitergefahren werden muss, obwohl der Weg auf der Brücke eigentlich breit genug ist für einen gemeinsamen Rad-/Fußweg. Naja, die Verkehrsplaner werden’s schon wissen. oder auch nicht…

Die weiteren Erlebnisse am Zschopautalradweg folgen im nächsten Artikel.