Zschopautalradweg | Flöha-Döbeln Teil 2

Leider bin ich in der letzten Zeit nicht so recht dazu gekommen, die Fahrt auf dem Zschopautalradweg weiter zu beschreiben, aber jetzt kommt Teil 2.

In Merzdorf, etwas nördlich von Frankenberg habe ich tatsächlich wieder einmal einen Wegweiser für den Radweg entdeckt, etwas abseits der Straße und halb versteckt, aber so war mir klar, ich bin auf dem richtigen Weg.
Wenige Meter weiter kommt ein Hinweis zur Fischerschänke samt Brücke über die Zschopau. Interessantes Detail: Die Treppe hat Schienen, mit denen ein Fahrrad leichter die Treppe hinauf bewegt werden kann.

Es folgt ein Anstieg zum höchsten Teilstück der Strecke. Auf 700 m Länge geht es rund 50 m bergan hinauf nach Zschöppichen, vorbei an der wuchtigen Mauer von Schloss Neusorge.

In Mittweida ist die Radwegführung etwas seltsam. Auf der Dresdner Straße kommend ist diese zu überqueren und ein schmaler Parkweg zu befahren. Nur ist da keine ordentliche Einfahrt von der Straße in den Weg vorhanden oder man überquert Bordsteinkante und Grünfläche. Das wäre bestimmt besser lösbar.
Der Radweg überquert wieder die Zschopau, hier mit Block auf ein Wasserkraftwerk. Die ENVIA produziert hier 4,8 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich. Außerdem dient das Bauwerk für verschiedene Veranstaltungen in historischer Kulisse.

Nach der nächsten Kurve der Zschopau fällt eine Fußgängerbrücke nach Kokisch ins Auge, die unmittelbar an einem Wehr über den Fluss führt. Während meiner Tour hatte sich ein größerer Baumstamm am Wehr verfangen und lag gut ausbalanciert auf der Kante.
Unmittelbar an der Brücke steht auch die Liebenhainer Mühle. Die Mühle wurde 1384 erstmals urkundlich erwähnt.

Der Radweg führt ab hier etwas abseits von Zschopau und damit auch in einiger Entfernung der Talsperre Kriebstein weiter nach Kriebethal. Bevor der Ort erreicht wird bietet sich aus der Höhe ein Blick auf die Burg Kriebstein.

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Etwas Mathematik...