Aussichtsturm Remtengrün

Am Aussichtsturm Remtengrün war ich 2015 zu Besuch. Ziel war eigentlich die Gaststätte „Zum Turm“ unmittelbar daneben gelegen. Die Gaststätte hatte für August 2015 das Ende des Gastronomiebetriebs angekündigt, da wollte ich vorher schon mal dort Essen gehen. Inzwischen sind 5 Jahre vergangen. die Gaststätte ist geschlossen und der alte Holzturm wegen Baufälligkeit abgerissen. Nach 27 Jahren Betriebszeit waren die Hölzer arg in Mitleidenschaft gezogen. Spenden von Bürgern und Firmen, Fördermittel und Geld von der Stadt Adorf haben den Bau eines neuen Aussichtsturmes möglich gemacht. Und diesen habe ich mir im November 2020 angesehen. Dieses Mal bin ich allerdings vom Bahnhof Adorf aus gestartet. Über Remtengrün ging es danach über Schönlind und Sohl nach Bad Elster.

Und so sieht der neue Turm aus, wenn man aus Richtung Adorf gefahren kommt:

In einem Artikel in der Freien Presse wurde die Gestaltung als luftig-offener Entwurf beschrieben. Entworfen wurde der Rum von der Furoris-Gruppe Chemnitz, gefertigt von Steelconcept Chemnitz.
Ja, luftig und offen sind durchaus zutreffende Merkmale. Auch die Silhouette im Gegenlicht finde ich interessant.

Eigentlich möchte ich hier gern den alten Turm zum Vergleich zeigen. Ich habe in meiner Fotosammlung Aufnahmen von der Aussichtsplattform des alten Turmes, aber kein Foto vom Turm selbst. Ich frage mal in der Stadt Adorf nach, vielleicht kann mir dort die Touristinfo oder der Bereich Kultur helfen.

Gern wäre ich noch auf den neuen Turm gestiegen, aber hier tauchte eine Schwierigkeit auf, die ich schon bei anderen Gelegenheiten (Aschbergturm, Buga-Gelände Ronneburg) hatte. Der Eintritt beträgt einen Euro und kann nur mit einer 1-Euro-Münze bezahlt werden. Und diese hatte ich an dem Tag nicht vorrätig. 50er oder 2-Euro-Stück ja, aber nicht die nötige Münze. Schade.

Meine weitere Strecke führte mich einem größeren Bogen auf die andere Seite des Elstertals bei Sohl. Von dort konnte ich den Turm in der Ferne noch einmal sehen (der kleine helle Pixelhaufen in der Mitte des Bildes oben 😉 ).

Normalerweise nutze ich ja bei meinen Radtouren die Gelegenheit, gegen Ende der Strecke irgendwo einzukehren, einen Imbiss zu nehmen oder in ein Café zu setzen. Davon ging in Bad Elster nichts, alles geschlossen und der Badeplatz wirkte wie ausgestorben. Gut, der kleine Laden an der Ecke hatte zumindest Kaffee und Kuchen (alles corona-to go) im Angebot. Aber nicht etwa da am Stehtisch verzehren, sondern ein paar Meter weggehen und dann im Stehen Kaffee und Kuchen „genießen“. Nach Logik, Sinn und Angemessenheit braucht man nicht zu fragen…
Über dem Bahnhofssteig in Richtung Adorf thronte eine Figur. Könnte mit der Adventszeit zusammenhängen, ich weiß leider auch nicht, wen diese Figur darstellt. Auf Anhieb würde mir Herbert Roth einfallen, aber der ist ja eher im thüringischen anzusiedeln.

Nun schau ich mal, ob ich das mit einem Foto vom alten Turm noch hinbekomme.

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