Röttiser Bergbau

Ein Freund, mit dem ich auch gelegentlich per Rad unterwegs bin, hat mich auf bergbauliche Relikte im Gebiet um Röttis, insbesondere im Gebiet der Elsterhänge dort. Er hat mir interessehalber seine Ortschronik von Röttis geliehen, die eine Wanderung zu diese Stätten der Bergbaugeschichte beschreibt. Das habe ich mir letztes Wochenende vor Ort angesehen. Also versucht, anzusehen…
Von Röttis aus ging es zunächst den Weg am Burgstädtlebächel entlang hinab zur Weißen Elster. Schon gleich zu Beginn des Wegs ist eine Art Stolleneingang zu sehen. Hier handelt es sich aber wohl nur um eine Quelle. Die Quelle des Burgstädtlebächel? In Nachbarschaft des Quellenbauwerkes befindet sich ein altes verfallendes kleines Bauwerk, das ich als „Trafohäusel“ einstufe.

Auf dem Weg Richtung Elster sieht man, dass sich der Bach im Laufe der Jahre doch ganz schön in den Elsterhang eingegraben hat, einige Steilhänge am Bachufer zeigen das deutlich. Auf halber Länge geht es an einem kleinen Teich vorbei.

Hier entlang des Baches soll es sichtbare Reste des Bergbaues geben, Reste eines Mundlochs des „Gräfin-von-Savern-Stollens“ und zwei Bingen. Am Elsteruferweg Richtung Barthmühle soll der „Morgenröthe-Stollen zu erkennen“ sein. Nur leider habe ich nichts dergleichen entdecken können. Ich bin eben ein lausiger Geocacher, die finde ich auch nie…
Ich bin das Nymphental wieder aufwärts gefahren, dort befindet sich das Mundloch des „Gottes-Segen-Stollens“. Das ist nun auch für mich nicht zu übersehen.

Über Pfaffenmühle und vorbei am Pfaffengut ging es wieder hinab zur Weißen Elster beim Lochbauer und ein Stück in Richtung Barthmühle. Am Rastplatz (bei dem kurzen Steilstück des Elsteruferwegs) soll unmittelbar dahinter Stollen „Schwarzer Schmidt“ in den Berg führen und deutlich zu erkennen sein. Ob es an den herabgestürzten Bäumen liegt und eventuell auch Geröll den Hang heruntergekommen ist, ich habe da jedenfalls keinen Stollen gesehen. Aber der Rastplatz bietet eine schöne Aussicht über die Elsterbiegung hier beim Lochbauer und das ist ja auch was wert.

Bei meiner Rast hier bemerkte ich auf der gegenüberliegenden Elsterseite Bewegungen, durch das Gebüsch nicht sofort zu identifizieren, was sich da bewegt. Kurz darauf konnte ich Rehe erkennen, die Richtung Fluss unterwegs waren. Die werden doch nicht da durch…doch, das Rudel Rehe durchquert die Elster und trabt Richtung Pfaffegut den Hang hinauf. Einige Sekunden Rehe konnte ich mit der Kamera einfangen.

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Etwas Mathematik...