Höhlenpark Syrau

Die Syrauer Drachenhöhle bietet mehr, als nur eine Höhlenbesichtigung, also eher das Umfeld vom Höhlenein- und ausgang. Schon längere Zeit gibt es eine kleine Wissensecke mit allerlei Informationen zur Höhle und zur Erdgeschichte. Auch die kleine Freilichtbühne ist schon lange Teil des Areals. Neu ist ein Wasserspiel neben dem Gebäude mit dem Eingang.

Im Artikel der Freien Presse vom 10.07.2021 wird das Areal als „Platz der Elemente“ bezeichnet. Drei Elemente fallen sofort auf. Ein rundlicher Felsbrocken, ein glasartige Steele und ein Plastik aus Bronze.

Der Stein ist eine Lavabombe, die hier ausgestellte stammt aus der Eiffel. Die Eiffel gilt als Vulkangebiet, auch wenn nicht mehr (oder noch nicht wieder) aktiv. Die Lavabombe stellt den Ursprung der Erde dar. Die links zu sehende Steele besteht aus Plexiglas und ist mit Wasser gefüllt, das durch einen schmalen Auslauf am oberen Ende herausfließt. Wasser stellt hier die Grundlage des Lebens dar. Drittes Element ist die Bronzeplastik, gestaltet vom Rößnitzer Künstler Peter Luban. Diese Plastik symbolisiert den Fortschritt der Menschheit. Und natürlich darf ein Drache hier nicht fehlen.

Im Bereich der Freilichtbühne, die übrigens auch Renovierungsarbeiten über sich ergehen lassen musste, ist ein Vulkan zutage getreten. Gut, es ist ein Kunstvulkan in einem extra hier aufgestellten Felsen. Das ist nicht irgendein Felsen, es ist ausweislich einer Herstellerplakette ein Qualitätsfelsen! Sogar ein Feld für eine Seriennummer ist da noch vorhanden! 😉

Der Vulkan darf beklettert werden, die Glasscheibe gestattet einen Blick ins Innere des Vulkans. Und es soll auch zu hören und zu spüren sein, wie der Vulkan brodelt. Als ich vor Ort war, lag noch Ruhe über dem Vulkan, aber ich bin bestimmt demnächst wieder vor Ort.

Für Leseratten gibt es eine Leseinsel mit Sitz- und Liegemöglichkeiten und für Lesestoff vor Ort sorgt eine ausrangierte und mit Büchern bestückte Telefonzelle.

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Etwas Mathematik...