Urlaub in Thüringen

Für eine Woche vom Jahresurlaub habe mich für Radtouren in Thüringen entschieden, einen Bungalow in einem Feriendorf bei Erlau, südlich von Suhl, gemietet und dann jeden Tag zu einer Radtour in die Berge der Gegend um Suhl gestartet.
Zum Kennenlernen ging es am ersten Tag zur „Eisernen Hand“.

Eine Infotafel in der Nähe erläutert, dass der Name vom keltischen Sprachrelikt „aithan-anned“ kommt. Das bedeutet Bergwohnung, Berghaus, also etwas auf der Höhe. Im Süddeutschen sei das oft an Bergübergängen zu finden. Hier bei dieser „Eisernen Hand“ sollen in der Umgebung ebenfalls Siedlungspuren nachweisbar sein.
Open Street Map: Lage der „Eisernen Hand“

Von der „Eisernen Hand“ führte meine Tour über das Lange Tal nach Schleusingen. Hier konnte ich auch die Bahnstrecke in Augenschein nehmen, die ich ursprünglich für Fahrten von Schleusingen nach Suhl und umgekehrt gedacht hatte.

Ich glaube, das wird innerhalb einer Urlaubszeit nichts mehr…
Weiter ging es Richtung Zentrum. Am Markt steht das markante Rathaus mit der Skulptur der „Slusia mit Reh“. Slusia ist eine Wasserfee, deren Namen auf die Worte „Sie Liebe und Siege“ zurückgeführt wird. Nach einer Sage geht der Ursprung Schleusingens auf diese Wasserfee zurück.

Nach Kaffee und Kuchen am Markt, ging es zurück zur Unterkunft. Gewöhnungsbedürftig war allerdings, dass in Thüringen noch in Restaurants, Geschäften und anderen Indoor-Aktivitäten immer noch die Pflicht für solch eine olle Maske bestand. Das kannte ich von Sachsen gar nicht mehr. Im Café wurde ich seltsam angesehen, weil ich das überhaupt nicht aufm Schirm hatte und in einem Museum wurde ich sogar mit „Abstand, Abstand!!“ angegangen. Leute, kommt mal bitte wieder zu Vernunft.

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Etwas Mathematik...