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Schuhwerk

Meine Radlerschuhe für Klickpedale haben jetzt rund 23.000 km hinter sich. Inzwischen etwas ramponiert, innen löst sich Gewebe an der Ferse ab bzw. ist schon nicht mehr da. Die SPD-Platten müsste ich vermutlich ausbohren, denn die Schrauben sind als solche nicht mehr zu erkennen. Ich schaue schon ab und zu mal nach neuen Schuhen, ohne ernsthafte Kaufabsicht, Markterkundung eben. 😉 

Als ich mein Bike für neue Bremsscheiben beim Händler hatte, habe ich wieder einen Blick in die Schuhabteilung geworfen. Einige Schuhe haben mir gefallen, also anprobiert. Und dann war da noch ein Schuh von Scott, mit einem neuartigen Verschlusssystem namens „boa“. Ein Drehrad spannt einen Draht, der kreuzweise über den Schuh verläuft.

Mein Job prägt mich, ich kann’s nicht ändern, und da habe ich nun mal mit Risikomanagement und Schwachstellen zu tun. Also ist die Frage, was passiert, wenn der Draht reißt? Bei einem Schuh mit Schnürsenkel hole ich im nächstbesten Schuhladen Ersatz. Und hier?

Der Verkäufer meint, das wäre noch nicht passiert, er habe schon viele von dieser Sorte verkauft. Na gut, ich habe ihm geglaubt und jetzt sitzen beim Radeln ein Paar Scott an meinen Füßen.

Mit dem Verschlusssystem lässt sich der Schuh gut (und schnell) an- und ausziehen. Der Schuh sitzt gut, Laufen lässt es sich auch damit.

Einziges Manko, die Hersteller sollten mal daran denken, dass es auch ältere Radler gibt, die Lage des Drehverschlusses an der Innenseite wäre wesentlich angenehmer. 😉 

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 57

Im Vogtlandanzeiger war zu lesen, dass der Zweckverband Talsperre Pöhl den Ausbau des Standabschnittes Liegewiese Jocketa plant. Das soll unmittelbar zusammen mit dem Bau eines Stückes Elsterradweg in diesem Bereich passieren.

Um diesen Abschnitt handelt es sich, wobei der künftige Verlauf duchaus anders sein kann, hier wurden vorhandene Wege zur Darstellung verwendet:

 Im Artikel im Vogtlandanzeiger wird vom Bau des Elsterradweges von Jocketa bis Neudörfel gesprochen. Ob mit Neudörfel der Weg bis zum Restaurant „Zum Posthaus“ gemeint ist, geht aus der Veröffentlichung nicht hervor. Am Posthaus beginnt die Ziegelhüttenstraße, die als Bestandteil des Elsterradweges in Richtung Ruppertsgrün  genannt wurde. Gebaut werden soll das 2019. Da bin ich ja neugierig.

Der derzeitige Radweg, noch nicht offiziell als Elsterradweg bezeichnet, endet ja am Talsperrenblick.

Ab hier führt der Weg am Freizeitgarten vorbei n Richtung Parkplatz der Liegewiese.

Eine Art besserer Trampelpfad führt am Rand des Parkplatzes entlang.

Am Ende führt der Weg zu einer Bungalowsiedlung weg von der Straße und um einen Parkplatz herum. Wie hier der künftige Radweg verläuft ist mir allerdings nicht bekannt.

Und da wir soeben an der Talsperre sind, noch eine Episode von der Rückfahrt. So gegen 10:00 Uhr war ich wieder am Schiffsanleger angekommen, eigentlich könnte ich ja einen Kaffee trinken, da bei dem kleinen Imbiss am Schiffsanleger.

Aber es zeigte sich das gleiche Bild, wie vor zwei oder drei Jahren. Das Team vom Imbiss sitzt auch 10:00 Uhr noch gemütlich bei einem Kaffee und plauscht, vielleicht wurde auch geschäftliches beraten, irgendwelche Listen lagen jedenfalls da. Eine Touristin, die zeitgleich mit mir ankam wurde zunächst abgewiesen, es fehlten ja noch zwei Minuten bis zur Öffnung. Sehr erbaut war die Touristin nicht darüber, zumal auch wenige Minuten später niemand Anstalten machte, sich um Kunden aktiv zu kümmern. Erst auf erneute Nachfrage gab es dann Kaffee. Der Kunde ist König, solange er nicht stört…

Frau Bang, das wäre doch auch mal was für das Tourismuskonzept an der Talsperre. Motivationstraining und ein Freundlichkeitskurs kann auch nicht schaden.

Ich glaube, noch mal passiert mir das nicht, lieber trampel ich noch 15 km bis zu einem anderen Café weiter.

Unterwegs entdeckt

Auf der heutigen Tour, die zunächst Richtung Weidenteichgebiet ging, stand einsam und verlassen ein Feuerlöscher auf dem Weg. Gebrannt hat es hier aber nirgends. Seltsam…

Ein kleines Stück des Wegs weiter zweigt der Vogtland-Panorama-Wanderweg vom Schneckengrüner Weg ab. Dort steht neuerdings eine Bank mit Blick Richtung Weidenteich.

Letztens hatte ich von der fertiggestellten Bahnbrücke in Chrieschwitz berichtet, mit einem schönen radlergeeigneten Weg aber einem geschlossenen Durchgang in Richtung Hammerstraße.

Heute habe ich mir das von der anderen Seite aus angesehen.

Das ist jetzt sehr deutlich. Gesperrt für Fahrzeuge aller Art, Privatweg mit Nutzung auf eigene Gefahr und neuerdings „Privatgrundstück Betreten verboten!“ samt einem Zaun quer über den Weg, fest installiert. Hier geht für Radfahrer nichts mehr, denn die Treppe ist für Radler nicht geeignet oder nur unter großen Mühen.

Keine Ahnung, was zu dieser Sperrung geführt hat, wäre es nur für den Brückenbau wäre das nicht mit dem überdeutlichen Hinweis auf betreten verboten.

Das bedeutet vermutlich, dass Radfahrer den neuen Weg unter der Brücke nicht nutzen  können, bis irgendwann in den nächsten Jahren vielleicht doch der Elsterradweg in diesem Abschnitt ausgebaut wird und in Elsternähe den Anschluss um dieses Privatgrundstück herum schafft.

Wo geht’s denn hier bitte weiter?

Das war eine Frage auf der Tour nach Treuen. Aber der Reihe nach. Am Sonntag  wollte die Radrunde nicht ganz so lang, reichlich 40 km sollten reichen. Schließlich lief ja auf Europort noch das Finale der China Open im Snooker. Die ersten vier Frames hatte ich früh noch vor der Abfahrt geguckt, denn lief der Rekorder.

Über Großfriesen und Theuma ging es Richtung Treuen. Von der Höhe zwischen Großfriesen und Theuma gab es einen schönen Blick zurück nach Plauen.

        

Von Theuma aus ging es am Wasserschloss Mechelgrün vorbei. Das ist offenbar nicht nur dem Verfall preisgegeben, sondern wird abgerissen.

Über Feldwege ging es hinter Zobes weiter in Richtung Treuen.

Durch das Waldgebiet im Bereich des Lohbaches und der Trieb ging es diese kleine Flüsschen Trieb. Und dort war Schluss. Obwohl Kartenwerke, bspw. Google Maps oder Open Cycle Map einen durchgehenden Weg zeigen, hier war Schluss.

Und wo geht es weiter? Also hier nicht:

Über einen Baumstamm klettere ich mit dem Bike nicht. 😐 

Also geht es nur zurück und einen anderen Weg suchen. Über recht zerfahrene Waldwege und Wurzeln bin ich bis an einen Feldrand gelangt, an dem ich bis zu einem Feldweg fahren konnte, der mich nach Altmannsgrün brachte. Da wollte ich zwar nicht hin, aber immerhin finde ich von hier aus nach Treuen.

Von Treuen ging es dann über den Frohnweg nach Helmsgrün, weiter zur Talsperre Pöhl und von dort bei heftigem Gegenwind auf der Möschwitzer Höhe nach Chrieschwitz. Die Bahnbrücke über die Elster ist nun endlich fertiggestellt und der Weg entlang der Elster wieder freigegeben.

Der Weg unter der Brücke ist jetzt gut nutzbar, auch von Radlern. Die Breite ist ausreichend, sehr große Radler sollten vielleicht etwas den Kopf einziehen.

Soweit so gut, aber der Weg ist derzeit für Radfahrer nicht nutzbar, denn das Tor bei der Schneider Textilveredlung (auch als Flockenbast bekannt) / Vogtlandmöbel Plauen ist verschlossen.

Ein Schild verweist auf die Nutzung der Treppe unter der Brücke der B173. Für Wanderer mag das funktionieren, aber für Radler ist das schwierig. Sehr schwierig…

Also auch hier wieder zurück und über die Straße nach Hause.

Und dann waren es am Ende 55 km und deutlich später, als geplant.

Die noch nicht gesehen 6 Frames aus der ersten Session beim Finale der China Open habe ich dann in knapp einer Stunde angesehen, damit ich pünktlich zum Beginn der zweiten Session im Eurosportplayer live gucken kann. Hat auch ganz knapp funktioniert.  😎 

Von Bad Brambach nach Plauen

Es will ja nun doch endlich Frühling werden, da kann es auch mal eine längere Tour sein. Diese war geplant von Bad Brambach nach Bad Elster, von dort entlang des Elsterradweges nach Oelsnitz, rechts der Talsperre Pirk entlang und dann weiter auf der Elsterradweg nach Plauen.

Eine Überraschung hatte die Vogtlandbahn parat. Der erste Zug in diese Richtung fährt 8:30. 😥  Vor der Umstellung des Fahrplanes bin ich eine Stunde eher los. Erstens bin ich notorischer Frühaufsteher und zweitens sind kurz nach 7 Uhr noch nicht so viele Radler mit der Bahn unterwegs und die Zahl der Stellplätze ist ja nicht allzu groß. Ich wurde ja schon einmal abgewiesen, weil voll.

Ob diese Reduzierung dem Radtourismus förderlich ist, sei dahingestellt.

Und keine große Überraschung, in der Bahn waren schon etliche Radler zugestiegen, ich bin allerdings noch untergekommen. Seltsamer Weise sind auch alle bis Bad Brambach gefahren.

Vom Bahnhof aus ging es am Kurpark und Parkhotel  vorbei in Richtung Bad Elster.

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Vogtlandradweg

Karfreitag hatte ich mir ein Stück vom Vogtlandradweg  für meine Tour ausgesucht. Über Theuma ging es nach Werda und von da in Richtung Talsperre weiter zum Vogtlandradweg.

In Theuma wartete zunächst eine Baustelle auf mich und den Fortgang der Bauarbeiten.

Direkt an der Kreuzung befindet sich die bekannte Gaststätte „Zum Anker“.

Laut Presse sollte im März der Abriss der altbekannten Restauration beginnen, Anfang April steht sie noch immer. Viele bekannte Größen der Musikszene sind hier aufgetreten. Der Presseartikel nennt da unter anderem die Puhdys, Engerling, Renft und Gispsy. Nach dem Abriss sollen Wohnhäuser entstehen.

Auf Höhe Werdau zeigt sich auch schon einges Grün auf den Feldern, wirkt doch gleich viel freundlicher.

Und auch der Vogtlandradweg hat sich vom Winter verabschiedet und ist gut befahrbar.

 

 

Neues an der Talsperre Pöhl

Eine Zeitungsnotiz in der Freien Presse erzeugte meine Neugier.  Für Radtouristen seien Schließfächer eingerichtet, die eine Grundausstattung mit Geschirr enthalten. vergessen wurde aber die Angabe, wo sich das denn befindet.

Meine Suche beginnt Am Ostersonnabend am Eingang zum Campingplatz Gunzenberg. Erfolglos, keine Schließfächer und kein Hinweis. Und die Rezeption geschlossen und wünscht mit einem Zettel an der Tür frohe Ostern. Also geht die Suche weiter.

Im Multifunktionsgebäude (Gaststätte „Strandhaus“ im offiziellen Plan) werde ich fündig.

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