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Baustellenreport

An einigen Baustellen konnte ich doch Baufortschritte sehen, im Gegensatz zu so einem Großflughafen außerhalb von Sachsen. 😉
Der Bau der Bundesstraße Richtung Schleiz im Bereich der Plamag geht nach meinem Gefühl deutlich schneller voran, als geplant. Dort ist ja ein straßenbegleitender Radweg mit einer Verkehrsinsel als Querungshilfe vorgesehen. Diese Insel ist zumindest in ihren Fundamente schon zu erkennen. Und auch dass ein breiterer Weg in Richtung Schöpsdrehe entstehen soll, ist zu erkennen.

An der Gösselbrücke ist die Baustelle auf die andere Straßenseite umgezogen. Der Elsterradweg ist hier aktuell durchgängig befahrbar. Und auf der Brücke wurde neuer Belag für den Fuß-/Radweg aufgebracht.

Eine letzte Baustelle meiner Erkundungen ist in Greiz zu sehen. Radfahrer berührt diese nur insofern, dass die Züge auf der Elstertallinie von Plauen kommend in Greiz enden. In Richtung Gera geht es per Schienenersatzverkehr weiter, wobei ich nicht weiß, ob da Fahrräder mitgenommen werden.
Die Bauarbeiten betreffen die Bahnbrücke über die Weiße Elster.

Vogtländischer Wildkatzensteg | Teil 4

Von der Wilhelmshöhe am Perlaser Turm ist in einiger Entfernung schon Treun zu sehen, das nächste Ziel entlang des Wildkatzenstegs. Über den Wolfspfützer Weg geht es hinab ins Tal. Allerdings bin ich mir hier beim Verlauf eins geeigneten Weges etwas unsicher. Prinzipiell kann man auf dem Wolfspfützer Weg und die Perlaser Str. nach Treuen fahren, allerdings ist ab der Ortsumgehung Treuen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Parallel dazu verläuft der Perlaser Weg, der in diversen Kartenwerken auch eine Verbindung zum Wolfspfützer Weg zeigt. Aber es sieht ein bisschen wie Feld aus. Ich habe diesen Weg gewählt und bin den Perlaser Weg hinab nach Treuen gefahren.

In Treuen führt die Strecke zum sehenswerten Treuener Schloss. Zum Zeitpunkt meines Besuches allerdings zum Teil mit Gerüst versehen. Vor dem Schloss steht eine Skulptur des Saturns, Bestandteil des vogtländischen Planetenweges.

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Vogtländischer Wildkatzensteg | Teil 3

Im letzten Teil hatte ich den Weg bis zum Talsperrenblick an der Talsperre Pöhl beschrieben.
Von hier geht es Richtung Neudörfel weiter und über einen Waldweg nach Herlasgrün.

Von Herlasgrün geht es weiter durch das Waldgebiet nördlich von Treuen, die Strecke führt an die Bahnlinie Herlasgrün-Treuen heran. Aber leider nicht auf kurzem Weg über die Bahngleise. Früher war hier offenbar ein Übergang, der aber jetzt verschlossen ist. Daher geht es in einem Bogen über eine südlicher gelegene Brücke.

Der Waldweg zur Straße „Goldene Höhe“ war zumindest zum Zeitpunkt meiner Fahrt etwas aufgeweicht und schlammig. Am Hochbehälter der Wasserversorgung geht es nach links auf der Straße „Goldene Höhe“ weiter.

Durch Pfaffengrün und Hartmannsgrün führt der Weg von hier in Richtung Wilhelmshöhe. Vor dem Perlaser Turm geht es auf einem schmalen Weg am Waldrand entlang.

Am Perlaser Turm ist der nächste Abschnitt des Wildkatzenstegs geschafft. Wildkatzen in freier Natur sind bislang nicht aufgetaucht, allenfalls hier und da eine streunende Hauskatze. Am Perlaser Turm befindet sich außerdem eine Säule der Königlich Sächsischen Triangulierung von 1876 mit dem Namen „Station Wilhelmshöhe“.

Im nächsten und letzten Teil führt die Strecke zum NUZ Vogtland in Unterlauterbach und weiter zum Bahnhof Falkenstein für die Rückfahrt mit dem ÖPNV.

Mit dem Rad ums Dorf

Ich hatte letztens schon davon berichtet, dass unter dem Titel „Mit dem Rad ums Dorf – Kürbitz“ zwei Radtouren veröffentlicht wurden. Am vergangenen Sonnabend habe ich mich auf die „große“ Runde über 42 km begeben. Start ist offiziell in Kürbitz, da Straßberg, durch das die Runde ebenfalls führt, allerdings näher an Plauen liegt, bin ich die Strecke mit Start und Ziel in Straßberg gefahren. Ich habe versucht, die meisten der offiziellen Streckenbeschreibung aufgeführten Zwischenziele anzufahren, auch wenn diese nicht direkt auf der Route liegen.

Offizieller Beginn ist in Kürbitz am Dorfplatz mit Blick auf das alte Rittergut und die Salvatorkirche, die sich aus diesem Blickwinkel hinter Bäumen versteckt.

Über den Elsterradweg geht es nach Straßberg und von dort die Straße entlang in Richtung Kloschwitz vorbei an der Gastwirtschaft Gambrinus, die auch in der offiziellen Streckenbeschreibung erwähnt wird.

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Unterwegs entdeckt

Heute war ich wieder mal an der Talsperre Pirk unterwegs.
Die Vogelinsel ist zur Zeit nicht überschwemmt, die Natur hat das gleich genutzt, um richtig zu ergrünen.

An der Krone der Staumauer wurde seit längerer Zeit an einer Art Freiluft-Ausstellung gearbeitet. Das Areal wurde jetzt fertig gestellt und es ist ein richtig hübscher Platz geworden. Neben einer ganzen Reihe von Info-Tafeln zur Talsperre und zur Talsperrenverwaltung gibt es technische Ausstellungsstücke in Originalgröße. Zum Verweilen laden Bänke ein. Gut gemacht!

Zurück nach Plauen ging es über den Elsterradweg. Die Baustelle zwischen Kürbitz und Straßberg ist wieder weg, der Radweg hat eine neue Asphaltschicht und die Befestigung im Anströmbereich bei Hochwasser macht einen soliden Eindruck. Außer Überschwemmung sollte dem Radweg hier nichts mehr passieren.

Mit dem Rad ums Dorf

Unter diesem Titel wurden vom Fremdenverkehrsverein Rosenbach/Vogtl. e.V. (FFV) zwei Radtouren um das Dorf Kürbitz über die Outdooractive-Präsenz des Tourismusverbandes Vogtland e.V. veröffentlicht. Als Mitglied des FFV hat mich das natürlich näher interessiert und so habe ich mir zunächst die kleine Runde über 18 km angesehen, zumal mir einige Stellen etwas merkwürdig erschienen.
Start ist Kürbitz, nahe am Bahnhof. Von hier geht es über die Elsterbrücke in Richtung Salvatorkirche.

Entlang des Elsterradweges geht es nach Weischlitz und weiter im Elstertal in Richtung Pirk. Am Hainbach verlässt die Kürbitz-Tour den Elsterradweg und führt das recht steile Hainbachtal empor. Warum geht es nicht auf dem Elsterradweg weiter? Weil dort ein Stück als Schiebestrecke ausgewiesen ist? Seltsam…
Zumal der Weg hier am Hainbach auch recht schmal daher kommt, Wurzeln auf dem Weg sind und etliche größere Steine. Eine Brücke über den Hainbach gibt es auch noch zu befahren und stellenweise ist der Weg etwas zugewachsen. Also den Weg finde ich für Gelegenheitsradler nicht eben optimal.

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Ein Riese im Elstertal

An einigen Stellen im Elstertal sind jetzt riesige Fußabdrücke zu finden. Einer neu entdeckten entwickelten Sage nach stammen diese von einem Riesen, der im Elstertal lebt(e) und seine Größe auf Menschengestalt verkleinern kann. So war es einem Presseartikel im Vogtlandanzeiger zu entnehmen. Solche Fußstapfen sollen bis jetzt am Bahnhof Mitte in Plauen, am Bahnhof Weischlitz und Wünschendorf zu finden sein. Weitere hat der Riese zwischen Bahnhof Bad Elster und dem Naturtheater hinterlassen. Wie es heißt, soll er sogar in der Vogtlandbahn gesichtet worden sein, denn auch da gibt es wohl so einen Fußabdruck.
Und da ich ohnehin in Weischlitz unterwegs war, konnte ich mir das in Natura ansehen. Am Bahnhof ist tatsächlich die Hinterlassenschaft des Riesen zu entdecken, wenn auch nur in Form einer aufgeklebten Folie.

In einem Text wird auf die Webseite www.elstertalbahn.de verwiesen. Für Tippfaule gibt es auch einen QR-Code, mit dem die URL aufgerufen werden kann. Auf der Webseite warten dann (zumindest derzeit) zwei Enttäuschungen. Erstens gibt es die APP, die mittels Augumented Reality weitere Erlebnisse verspricht, noch nicht. Zweitens benötigt man für das AR-Erlebnis ein gültiges EgroNet-Ticket.
Und es wäre natürlich ausgesprochen hilfreich, wenn man am Standort auch ein brauchbares Mobilfunknetz hätte. Ich kam gerade mal mit EDGE ins Netz (okay, ich nutze O2, aber die allgemeine Netzabdeckung sollte man bei solchen Projekten schon berücksichtigen).

Und nach meiner Meinung ist der gewählte Platz für den Fußabdruck auch nicht gerade glücklich, im Foto rechts neben meinem Bike:

Nach meiner Einschätzung laufen Fahrgäste, die mit der Bahn kommen (EgroNet-Ticket!) links am Bahnhofsgebäude schräg zur Straße und nicht erst am Gebäude entlang zum Fußabdruck des Riesen. Warum wurde das nicht direkt am Ausgang aufgebracht? Laufen dann zu viele darüber und die Folie nutzt sich zu schnell ab?
Schade, dass das offenbar nur für Besitzer eines EgroNet-Tickets umfassend nutzbar sein soll. Ich habe das zwar auch schon genutzt, ist aber doch relativ selten, meist komme ich mit Tages- oder Tourenticket an meine Ziele.
Bei Gelegenheit werde ich mir sicher noch die anderen Standorte ansehen. Und vielleicht gibt es irgendwann die APP und ich investiere dann in ein solches Ticket, um das auch richtig zu testen.

Elsterradweg – Baustelle Kürbitz

und wieder ist ein Stück Elsterradweg gesperrt. Jetzt betrifft es das Stück zwischen Straßberg und Kürbitz. Von beiden Seiten Durchfahrt verboten für Radfahrer und auch gesperrt für Fußgänger.

Ausschilderung einer Umleitung? Fehlanzeige. Ortsfremde stehen vor der Sperre und fahren dann ins Ungewisse weiter.

Sofern die Sperrung ernst genommen wird, was am Sonnabend Vormittag während meiner Aufnahmen eigentlich keiner gemacht hat. 😉 Und da ja nur für Radfahrer und Fußgänger gesperrt ist, konnte ich auch einen PKW beobachten, der den Radweg als Zufahrt zu was auch immer genutzt hat.
Und was ist Grund der Sperrung? Zweimal wurde bei Starkregen der Radweg zerstört, weil ein Wasserdurchlass im Bahndamm offenbar wie ein Wasserwerfer das Erdreich wegspült. An dieser Stelle wurde jetzt eine Befestigung vorgenommen.

Radwegekirche Altensalz

Von der Radwegekirche Altensalz hatte ich vor einiger zeit schon einmal in der Presse gelesen, das aber doch wieder vergessen. Eher zufällig habe ich dann an der Vorsperre Altensalz einen Hinweis dazu gesehen.

Bemerkenswert ist, dass der Weg zur Radwegekirche über einen für Radfahrer gesperrten Weg führt, über die Treppe zur Dammkrone der Vorsperre.
Und in Altensalz ist die Straße wegen einer Baustelle (was sonst) auch noch gesperrt.

Ein ausgedientes Fahrrad wurde zum Wegweiser kurz vor der Kirche umfunktioniert.

Die Radwegekirche hat in der zeit von Ostern bis Reformationsfest immer Dienstags bis Sonntags in der Zeit von 9:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, besagt ein großes Schild neben dem Eingang in den Kirchpark. Für Radfahrer stehen im Innenhof Radständer bereit, die auch wirklich gut nutzbar sind.
Bei meinem Rundgang um die Kirche konnte ich noch einen Vogel bei einer alten Tür beobachten, mit meinen laienhaften Kenntnissen der Ornithologie würde ich sagen, das ist ein Sperling.

Ein kleiner Platz im Kirchpark lädt zum Verweilen ein, mit Blick auf die Talsperre Pöhl.
[Panoramafoto, bitte mit der Maus den Bildausschnitt schwenken.]

Allerdings war es mir nicht möglich, ins Kircheninnere zu gelangen, die Tür war verschlossen. Und ja, ich war nach 9:00 Uhr dort. 😉 Auf den Werbespruch der Radwegekirche „verlässlich geöffnete Kirche“ kann man sich also nicht ganz verlassen. Schade.