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Unterwegs entdeckt

Hier sind noch einige Fundstücke von meinen Radtouen der letzten Zeit.

In Syrau an der Drachenhöhle ist ein neuer Imbiss entstanden, die Pulverhütte.

Vermutlich war ich, wie immer, viel zu früh unterwegs und vor der Öffnungszeit da. Allerdings fehlt diese wichtige Information der Öffnungszeiten komplett. Und eine kleine Übersicht, was angeboten wird, wäre auch nicht ganz schlecht. Naja, vielleicht kann ich das später mal testen.

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Herbstimpressionen

Das Bild vom Sonntag handel zwar schon vom Herbst, aber der Herbst lässt die Natur in so schönen Farben erstrahlen, dass ich noch einige Bilder davon habe.

Unterwegs nach Zwickau am Bootsanleger der Talsperre Pöhl:

Von Reichenbach nach Hauptmannsgrün:

Entlang des Brander Bachs in Zwickau:

Hetzdorfer Viadukt | Teil 2

Der Zschopautalradweg führt nach Flöha. Ich habe von Fköha aus einen Weg nach Falkenau gewählt und mich auf die Strecke „eingefädelt“, die auf der Webseite  „Bahntrassenradwege“ gezeigt wird. Schon bei der Anfahrt zum Viadukt ist am Gelände eine alte Bahnstrecke erkennbar.

Nach kurzer Strecke ab Falkenau ist die alte Bahnbrücke erreicht.

Die Brücke führt in einem Bogen über die Flöha, an einigen Stellen gelingt es, die Brücke dann auch mit einer „Außenansicht“ zu fotografieren.

Diese Bahnbrücke ist 328 m lang und 43 m hoch. Erbaut wurde dieses Viadukt von 1866 bis 1868 (2 Jahre!!). Weiter Informationen gibt es auf Wikipedia oder in dieser PDF (auf der Webseite der Stadt Oederan)  vom Interessenverein Hetzdorfer Viadukt e.V.

Vom alten Hetzdorfer Viadukt ist auch die neu gebaute und gerade übers Tal führende Brücke in der Ferne zu sehen.

Ich wollte nicht den gleichen Weg zurück, daher hatte ich mir zuvor einen Weg hinab ins Tal gesucht, da ich das Viadukt auch „von unten“ noch sehen wollte. In den Kartenwerken von GPSies.com sahen die Wege nach schmalen Wanderwegen aus, aber das sollte ja kein Problem sein.

Zunächst ging es überraschenderweise aufwärts (hatte ich mir vorher nicht richtig angesehen) und so konnte ich immerhin das Hetzdorfer Viadukt quasi von oben sehen.

Und die Wege waren bessere Trampelpfade mit leichten Einschlag zum Downhill. Naja, dieses Gebiet dort heißt nicht umsonst Hetzdorfer Schweiz.

Der Weg führte mich noch an der Teufelsbrücke vorbei.

Auch wenn der Weg schwierig zu fahren war, ich hätte wirklich landschaftlich was verpasst, wäre ich anders gefahren. Im Tal angekommen ging es schließlich unter der Viadukt hindurch zurück nach Hetzdorf, das genau unterhalb der Brücke liegt. Von der Brücke ist allerdings direkt von der Straße im Tal wenig zu sehen, Bäume versperren die Sicht.

Einen schöne Sicht bietet sich aus Hetzdorf, nachdem man vom Viadukt kommend die Flöha überquert hat.

Auf dem weiteren Weg nach Falkenau zum Bahnhof konnte ich noch das architektonische Gegenstück bewundern, nämlich die neue Bahnbrücke. Diese zwei jeweils rund 340 m langen Spannbetonbrücken beeindrucken mit ihren überall anzutreffenden kargen Gleichheit. Achja, für diese Brücken berug die Bauzeit 5 Jahre. Na gut, es waren ja auch zwei Brücken…

Und so verabschiede ich mich auf dem Bahnhof Falkenau vom Hetzdorfer Viadukt. Wobei bei einem solchen Bahnhof der Abschied nicht schwerfällt.

Noch einige Angaben zur Strecke:

Länge: 37, 5 km
Anstieg: 818 m
Scharfenstein und Falkenau sind mit der Bahn zu erreichen.
 

Freie Pumpstation…

Unter einen „Freien Pumpstation“ muss man sich folgendes vorstellen:

Gefunden wurde das im Eingangsbereich der Gaststätte „Stadtwirtschaft“ in Freiberg. Wer also als Radler Luft auf dem Reifen braucht, wird hier gut bedient (mit einem PKW kommt man schlecht in die Einfahrt…)

Und im übrigen wird man auch in der Stadtwirtschaft selbst gut bedient und tolles Essen gibt’s obendrein. Ist auf jeden Fall eine Empfehlung. Einziges Problem ist, dass es mitunter schwierig ist, frei Plätze zu bekommen.

Hoffest der Vogtlandbibliothek

Vor zwei Jahren war ich auf dem Hoffest der Vogtlandbibliothek mit einem Stand vertreten und habe dort meine Burgentour und auch den Blog hier präsentiert. Für 2018 war ich wieder eingeladen, natürlich mache ich da gerne mit. Allerdings geht das nicht als Hoffest:

Bauarbeiten blockieren den Hof. Also sollte das Anfang Dezember stattfinden, allerdings nicht im Hof, sondern in den Innenräumen. Aber leider fällt auch das aus, weil die Baumaßnahmen nicht rechtzeitig abgeschlossen sind.

Hoffentlich wird das nicht BER2…

Hetzdorfer Viadukt

Die Bahnstrecke Chmenitz-Freiberg führte bis 1992 über das „Hetzdorfer Viadukt“.  Zuletzt fuhren die Züge mit 20 km/h über die Brücke, diverse Schäden am Brückenbauwerk waren die Ursache. Nach Stilllegung als Bahnstrecke wurde die Brücke als Rad- und Wanderweg hergerichtet. 1992 habe ich eine der letzten Erlebnisfahrt mit Dampflokzug über die Brücke mitgemacht. Ich hatte sogar ein Video gedreht, in Super8. Aber Video und auch Fotos sind inzwischen verlustig gegangen. Schade.

Aber den jetzigen Zustand wollte ich mir verbunden mit einer Radtour ansehen. Geplant habe ich mir eine Strecke entlang des Zschopautalradwegs von Scharfenstein nach Hetzdorf, über die Brücke hinweg und danach im Tal unter dem Bauwerk hindurch.

Vom Bahnhof Scharfenstein ging es zunächst hinauf zur Burg. Das Museum konnte ich leider nicht besuchen, denn erstens war ich zu früh da und zweitens am Montag, da haben Museen üblicherweise geschlossen.

Der Zschopautalradweg führt über unterschiedliche Wegearten, hier bei Scharfenstein über einen schmalen teilweise zugewachsenen Waldweg.

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Bahnsteig 9 (dreiviertel?)

Ich war unterwegs Richtung Zschopautalradweg und konnte auf dem Hauptbahnhof Chemnitz eine temporale Anomalie feststellen. Oder es ist der Bahnsteig nach Hogwarts für Harry Potter und seine Zaubererfreunde.

Der Folgezug fährt früher los, als der angezeigte Zug. Seltsam…

Meine Bahn (9:36 Uhr nach Cranzahl) ist fahrplanmäßig abgefahren. Vom Bahnsteig 9 und nicht von 9 dreiviertel… 😉