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Neues in der Straßenbahn

Die Plauener Straßenbahn hat seine Fahrzeuge mit neuen Entwertern ausgestattet.

Zunächst machen die nichts anderes, als die bisherigen auch: Einen Stempel mit Datum zum Entwerten des Fahrscheines aufbringen.

Neu ist hier offenbar die Möglichkeit, mit einer Karte zu bezahlen, vermutlich über RFID-Technologie. Vermutlich bucht man sich einen Betrag auf die Karte und dann hält man diese für ein Ticket an das Lesefeld. Aber neue Technik hat offenbar auch ihre Tücken. Wie mir berichtet wurde, dauert das Lesen der Karte doch einige Zeit. In der Straßenbahn mag das noch gehen, da sind alle schon eingestiegen und es gibt mehrere Entwerter. Aber im Bus gibt es nur einen vorn beim Fahrer und da müssen alle einzeln buchen. Und dann dauert das natürlich. Wenn da 10 oder 12 Mann zusteigen, ist schnell eine Minute vom ohnehin knappen Fahrplan weg. Mal sehen, was das wird.

Neues von der Talsperre Pöhl

Bei meiner letzten Tour ging es von Syrau weiter zur Barthmühle und von da durch das Triebtal wieder hinauf zur Staumauer der Pöhl.

Am Steghaus in der Nähe der Schiffsanlegestelle wurde jetzt mit Schwimmpontons ein Anlegesteg für kleine Boote geschaffen.

Eine schöne Idee, finde ich. Realisiert hat das der Talsperren-Zweckverband. Nur glaube ich mich zu erinnern, dass vor einigen Jahren der private Betreiber vom Steghaus selbiges auch gemacht hat, oder geplant hatte. Aber das durfte er damals nicht, weil zu gefährlich. Der Steg könnte sich bei Eisgang losreißen und dann zur Staumauer treiben und so was. Oder er hätte den Steg immer über Winter aus der Talsperre gezogen. Da war von Kosten von mehreren Zehntausend Euro die Rede, die dann pro Jahr entstehen. Also fiel der Steg ins Wasser. Oder besser gesagt, eben nicht und er wurde nicht installiert.

Jetzt macht das der Zweckverband selbst. Und wie es heißt, sind noch vier weitere Standorte geplant, die solche Pontons erhalten. Komisch. Beim Zweckverband geht das plötzlich. Ohne Gefahren? Oder hat der Verband das Geld, um die über Winter rauszuholen?

Unterwegs entdeckt

Heute ginb meine Tour in Richtung Weideteiche und weiter Richtung Mehltheuer und Syrau. Die Straße an den Weidenteichen hat offenbar eine neue Schranke erhalten, zumindest sieht diese recht neu aus.

Die Straße durch den Wald von Schneckengrün nach Mehltheuer hat keine Schranke bekommen, sondern nur eine Sperrscheibe. Die Straße ist seit dem Unwetter vor einigen Wochen doch recht stark beschädigt und Fahrzeugverkehr würde den Zustand sicher nicht besser machen.

Im Wald bei Syrau hatte ich vor einiger Zeit neue Fundamente am Rand des Wanderweges gesehen. Jetzt ist zu sehen, wofür diese gedacht sind: eine Drachenhöhle. Zumindest für eine Wanderhütte dieses Namens. Und nun hat Syrau zwei Drachenhöhlen. :mrgreen: 

Der Hirsch

Dieser rote Hirsch steht im Zentrum Plauens. Er ist quasi das Wappentier der Bäckerei des Genußhandwerkers Forbriger, der hier im Erdgeschoss des Landratsamtes ein Restaurant betreibt.

Und dieser Hirsch bietet jede Menge Zündstoff in Auseinandersetzungen mit der Stadt Plauen. Dem Genußhandwerker sind die Gebühren für den Hirsch als Werbeaufsteller offenbar zu hoch und dem Baubürgermeister Levente Sárközy ist das Teil vermutlich ein HirschDorn im Auge. Laut Presseberichten wurde sogar ein Gutachten angefertigt, ob der Hirsch Kunst im öffentlichen Raum ist. Der Gutachter hat das bejaht, soweit ich weiß. Jetzt soll noch ein Standsicherheitsgutachten her, nicht dass der Hirsch plötzlich tot umkippt vor Lachen.

Dass sich der Inhaber des Restaurants nun auch noch kritisiert, dass er zwei Tische mit Stühlen im Eingangsbereich des Landratsamtes entfernen musste, sei nur am Rande bemerkt. Ich denke, der Ausgang ist ein brandschutztechnischer Fluchtweg. Tische und Stühle sind da eher kontraproduktiv.

Jedenfalls besteht ein recht gespanntes Verhältnis des Genußhandwerkers zu den Behörden. Ich verfolge weiter, was mit dem Hirsch geschieht. Angekündigt wurde bereits eine Umsiedlung nach Reichenbach. Sicher bevor der Baubürgermeister einen Jäger zum Abschuss entsendet.

Baustellenbericht

An der B92 bei der Kreuzung an der Plamag passiert ja wirklich was.

Auf dem Parkplatz vom früheren Aldi entsteht eine Behelfsstraße zur Umfahrung des Kreuzungsbereiches und quer durch die Wendeschleife der Straßenbahn führt auch eine Aufgrabung. Da bin ich ja mal gespannt, was das wird.

Hochofen in Morgenröthe

Irgendwo war ich auf einen Hinweis zu einem alten Hochofen, ein technisches Denkmal,  im Ortsteil Morgenröthe des Dörfchens Morgenröthe-Rautenkranz (MRRK) gestoßen. Auf der Webseite der Gemeinde ist eine Wanderung beschrieben, die an dem Hochofen entlang führt. Leider gab es keinen genauen Hinweis auf den Standort. Google Maps brachte auch nichts Erhellendes. Outdooractive hat zwar eine Markierung für den Hochofen, aber wie ich dann bei OpenStreetMap sehen konnte, an der falschen Stelle.

Ich habe mir den Rundwanderweg um Morgenröthe-Rautenkranz hergenommen und bin die Strecke mit dem Rad gefahren. Wie gehabt mit der Bahn bis Muldenberg und dann zuerst nach MRRK, am Kreisverkehr in der Nähe von der Raumfahrtausstellung ist der Start.

Unterwegs bin ich noch am Bahnhof Tannenbergsthal vorbei gekommen. Allerdings sieht der doch recht runtergekommen aus.

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Elsterradweg Adorf-Oelsnitz

Da mich Anfragen zur Befahrbarkeit des Elsterradweges südlich von Plauen erreicht haben, bin ich den Abschnitt heute entlang gefahren. Start war am Bahnhof Oelsnitz, noch immer ist die Bahnstrecke zwischen Oelsnitz und Adorf gesperrt.

Ein Gleisbaufahrzeug der Bahn ist auf jeden Fall vor Ort bereitgestellt.

Das Servicepersonal in der Vogtlandbahn berichtete mir auf Anfrage, dass der Schienenersatzverkehr Fahrräder mitnimmt. Am Wochenende befindet sich ein Transporthänger am Bus, wochentags würden hinteren Sitze umgeklappt und dann passt das Bike da rein. In Adorf konnte ich das Fahrzeug dann auch sehen.

Zurück zum Elsterradweg.  Ab Abzweig nach Schöneck, Tanzermühle, ist die Bundesstraße gesperrt. Mit dem fahrrad kann man weiterfahren, ist aber eigentlich eine Vollsperrung. Nach 800 Metern kommt ohnehin der Abzweig nach Unterhermsgrün, dort verläuft auch der Elsterradweg. Durch Unterhermsgrün kann gefahren werden. Ab Ortsausgang führt der Radweg über die neu gebaute Strecke. An mehreren Stellen hat es Erdreich auf den Weg gespült, stellt aber kein Hindernis dar.

Hier in dem Abschnitt zwischen Unterhermsgrün und Hundsgrün wird auch die Bahnstrecke repariert.

Allerdings die Brücke über den Ebersbach fehlt komplett, die wurde einfach weggespült.

Und so sah die Brücke aus:

Der Feldweg vom Dreibistumsstein bei Eichigt nach Rebersreuth zeigt sich deutlich gerölliger, hier hat das Wasser auch seine Spuren hinterlassen, zum Teil sind richtige Ausspülungen zu sehen.

Der Abschnitt von Unterhermsgrün nach Rebersreuth ist derzeit eingeschränkt befahrbar.

Da die Bundesstraße B92 gesperrt ist, für Anlieger ist sie frei, so das zumindest die abbiegenden Dorfstraßen angefahren werden können. Aber so ist deutlich weniger Verkehr, eine Gelegenheit mal mit dem Bike auf der B92 zurück zu radeln.

Grund der Sperrung sind Bauarbeiten an der Elsterbrücke bei Rebersreuth, hier wird von Schäden an den Pefeilern im Bereich der Gründung ausgegangen.

Das bedeutet, dass zunächst die Pfeiler trocken gelegt werden müssen. Also wird die Elster durch eine Brückenöffnung geleitet und die andere durch Spundwände und Pumpen trocken gelegt.

Das sieht nicht nach Bauarbeiten aus, die mal so auf die Schnelle erledigt werden können.

Und die Straße von der B92 nach Hundsgrün, nun, da fehlt einfach die Hälfte und liegt etwa 2 Meter tiefer. 😯 

Also, da ist im Bereich Straßenbau noch einiges an Schäden zu beheben, wobei ich nicht weiß, wie es um die Dorfstraßen der anliegenden Orte beschaffen ist.

Sauberkeit

Japan hat sich ja im Achtelfinale gegen Belgien von der WM verabschiedet. Aber beim Abschied wurde die Mannschaftskabine sauber aufgeräumt verlassen.

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Der Gegensatz dazu ist das Wartehäuschen an der Endhaltestelle Neundorf der Plauener Straßenbahn:

Wenn man sich dort hinsetzt, fühlt man sich optisch und olfaktorisch wie in einem Aschenbecher. Zwei Meter entfernt ist ein Mülleimer….

Parkkünstler

Vielen Dank an diesen Parkkünstler, der seinen Anhänger so abstellt, dass Fuß- und Radweg an der Plamag schön versperrt sind.

Direkt am Fahrbahnrand ist ein Streifen zum Parken vorgesehen, aber dann steht der Hänger vielleicht viel zu nahe am fließenden Verkehr, lieber werden Fußgänger und Radler behindert. Toll gemacht!

Neue Fußgängerbrücke in Oelsnitz

Ein Presseartikel berichtete vom Bau einer neuen Fußgängerbrücke in Oelsnitz an der Elsterstraße. Keine Ahnung wo das eigentlich ist, so gut kenne ich mich in der Nachbarstadt nicht aus.  Also in die Landkarte geguckt und dann auf meiner Radtour entlang der Elsterstraße gesucht. Und da ist sie, die „Neue“:

Noch nicht fertig, die Anbindung an die Zugangswege fehlt noch komplett, aber die Elster überspannt sie schon mal.

Und hier ist der Standort:

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Neue Fußgängerbrücke Oelsnitz

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Neue Fußgängerbrücke Oelsnitz 50.412893, 12.168528

Wenn ich GoogleMaps richtig deute, gab es da schon mal einen Übergang über die Weiße Elster.

Und nebenbei habe ich noch einen in der Nähe der Brücke befindlichen Aussichtspunkt in der  Elsteraue entdeckt. Gut, der Hügel liegt im Tal, allzu weit kann man von oben nicht gucken.