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Elster-Terrassen

Hier in der Nähe des neu entstehenden Autohauses bei der Gösselbrücke sollen die Elster-Terrassen entstehen.

Sieben Steinstufen, an die 20 Meter lang sollten bis ins Wasser der Elster reichen. Oberhalb der Böschung ein Platz zum Erholen, mit Sitzgelegenheiten, Spielgeräten, Fahrradständern und Anbindung an einen entstehenden Radweg. 

Bis auf die Steinstufen in die Elster, die den Platz zum spektakulären Erlebnis machen sollen, lässt sich das sicher realisieren. Gegen die Stufen aber hat die Grüne Liga etwas, wieder einmal. Der Bau würde, so war es in der Freien Presse zu lesen, gegen geltendes Recht verstoßen. Begründung dafür sei, dass die Weiße Elster in ihrer Gesamtheit einen Schutzstatus besitzt. 

Und damit wird für das Projekt, wie schon für einige Abschnitte des Elsterradweges, ein Planfeststellungsverfahren wahrscheinlich. 

Was nun aus dem Projekt wird, ist völlig offen. Nochmal, es geht um 10 bis 20 Meter Länge einer Befestigung. Jedes mittelmäßige Hochwasser baut die Elster mehr um…

Update:

Jetzt hat sich auch das Landratsamt zu dem Vorhaben geäußert. Die Forderung der Grünen Liga nach einem Planfeststellungsverfahren wird abgewiesen, das sei juristisch nicht notwendig.  Begründet wird es damit, dass die Elster in diesem Bereich ohnehin künstlich ausgebaut ist. Es würde sich nicht um einen Gewässerausbau handeln.

Anmerkung: Es würde mich freuen, wenn es so ist, aber der Landkreis hat mit Planfeststellungsverfahren ja auch so seine Erfahrungen…

Radurlaub im Spreewald

Eine Urlaubswoche im Spreewald war eigentlich schon letztes Jahr geplant. Aber das musste ich 2016 kurzfristig absagen. Neues Jahr, neuer Versuch!

Ich habe mir eine Ferienwohnung in Byhleguhre gebucht und von da aus täglich meine Radtouren unternommen. Die FeWo kann ich gern weiterempfehlen, am Ortsrand gelegen und damit wirklich ein ruhiger Urlaub. Außerdem sorgt nicht vorhandenes Mobilfunknetz für noch mehr Ruhe! 

Es gibt im Spreewald sehr viele Radwege, ein gut ausgebautes Netz, zum Teil auch als Fahrradstraße angelegt und ausgewiesen. Viele Strecken sind asphaltiert ansonsten gut befestigte Waldwege. Waldwege außerhalb üblicher Radstrecken sollte man meiden, es wird sehr schnell sehr sandig und 10 cm tief im Sand fährt sich ausgesprochen anstrengend.

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Fundstück #23

Heute begegnete mir ein seltsames Umleitungsschild.

Neundorfer Straße oberhalb Dittrich-Platz geht eine Umleitung zum Oberen Bahnhof nach links weg? Wie das? Dahin gelangt man doch eigentlich gar nicht, wenn man zum Oberen Bahnhof will.

Die Umleitung führt zur Siegener Straße und über die Trockentalstraße und den Dittrich-Platz zum Oberen Bahnhof. Seltsam.

Auf der Webseite der Stadt Plauen wird unter „Baustellen“ die Engelstraße als Baustelle aufgelistet. Und die Umleitung gilt vermutlich nur für LKW, die am Dittrichplatz nicht nach rechts in die Friedensstraße einbiegen dürfen.

Baustellenreport

Es wurde tatsächlich geschafft! Die Holbeinstraße ist fertig und wieder für den Verkehr freigegeben. Neue Stützmauer, neue Straßendecke, neue Fußweg. 

Aber ein Radweg für den hier verlaufenden Elsterradweg ist bei der Baumaßnahme leider nicht entstanden.

Ob sich die Feuerwehr die neue Stützmauer mal aus der Nähe ansehen wollte?  😉 

Alte Salzstraße

Durch Zufall ist mir ein Wanderwegweiser mit der Aufschrift „Alte Salzstraße“ vors Rad gekommen. So etwas weckt meine Neugier. Den etwaigen Verlauf konnte ich ermitteln und danach bin ich die Alte Salzstraße auf der Rückfahrt von Greiz gefahren.  

Von Elsterberg muss man dazu zur Gippenschänke fahren und hier den Anstieg nach Görschnitz bewältigen. Vermutlich war die jetzige Straße von Görschnitz nach Cossengrün bereits Teil der Salzstraße.

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Baustellenreport

Im letzten Baustellenreport berichtet ich zur Sperrung des Elsterradwegs bei Weischlitz. Jetzt ist der Weg wieder freigegeben und es ist auch deutlich zu sehen, was der Grund für die Baustelle war. Die Brücke am Neuen Steig über einen kleinen Bach (oder Mühlgraben?) wurde erneuert.

 

Immerhin wurde so gleichzeitig um die 50 Meter Elsterradweg ausgebaut und mit Asphaltbelag versehen.  😕 

Die Baustelle an der Holbeinstraße scheint sich tatsächlich dem Bauende zu nähern. Der Fußweg ist bereits mit Tragschicht versehen, die Straße ist auch vorbereitet.

Und vom Beruflichen Schulzentrum e.o.plauen kann fast die gesamte Stützmauer überblickt werden.

Es besteht also Hoffnung, dass bis 2018 der Bau beendet wird (laut Geoportal des Vogtlandkreises soll es bis zum 07.07.2017 geschafft sein…). 

Die Sperrung der B92 zwischen Greiz und Elsterberg hatte ich bereits im Januar angekündigt. Inwieweit davon der Elsterradweg betroffen ist, konnte Anfang des Jahres nicht eingeschätzt werden. Vergangenen Sonntag habe ich mir das vor Ort angesehen. Von Greiz kommend biegt der Elsterradweg bereits vor der Baustelle Richtung Speichersee Greiz-Dölau ab.  Bis zum Sperrschild und den Anfang der Baustelle kommt man gar nicht, wenn man auf dem Elsterradweg unterwegs ist.

 

Am Ortsausgang Noßwitz, der Elsterradweg führt hier wieder zurück zur B92, steht allerdings eine Sperrscheibe.

Der B92 ist anzusehen, dass Bauarbeiten im Gange sind, die alte Asphaltdecke ist abgefräst, entsprechend hoch sind die Bordsteinkanten.

Eine Umleitung des Elsterradwegs ist nicht ausgewiesen, zumindest die Fußwege sind aber nutzbar, um in Richtung Elsterberg voran zu kommen. 

Die Sperrung der B92 soll noch bis 30.07.2017 dauern.

Waldweg?

Eine meiner häufiger befahrenen Strecken führt von Schneckengrün  durch den Wald nach Mehltheuer. Gelegentlich begegneten mir dort PKWs mitten im Wald. Ist doch eigentlich ein gesperrter Waldweg, klar, nutzen den Weg als Abkürzung…so waren durchaus die Gedanken. Irrtum – das gebe ich auch gern zu. Eine Zeitungsnotiz brachte mich dazu, noch mal genauer hinzusehen. Keine Sperrscheibe mehr:

Der Waldweg wurde vor einiger zeit zur Gemeindestraße umgestuft und ist damit offiziell als Straße befahrbar. Allerdings war es bislang geraten, mit Offroadern zu fahren. Aber die schlimmsten Löcher wurden geflickt, die Straße ist auch mit einem „normalen“ PKW befahrbar. Sportwagen mit wenig Bodenfreiheit würde ich die Strecke doch nicht empfehlen.

Fundstück #21

Anfang Juni bin ich wieder mal in die Ecke Pausaer Straße/Am Stadtwald gekommen. Und irgendwie sieht der Bahnübergang verändert aus. Ja, da war doch einige Zeit Baustelle. Und das ist das Ergebnis:

Bislang polterte es heftig, fuhr man mit dem Auto zu schnell über die Gleise. Jetzt wurde die Straße in eine Ebene mit den Schienen gebracht. Und bedingt durch die Kurvenneigung der Gleise entsteht dieser Hügel.