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Vorschau auf kommende Baustelle

Gut, das ist noch lang hin, aber ab 2021 soll die Elsterbrücke in Plauen erneuert werden. 30 Monate lang soll gebaut werden, erst Abriss der alten Brücke und dann ein Neubau. Erste Arbeiten vor Ort haben begonnen, mittels Bohrtechnik werden Baugrunduntersuchungen durchgeführt.

Soso, 30 Monate…., da fällt mir doch wieder das Video mit dem Brückenbau in 43 MonatenStunden ein….

Im neuen Jahr

Mein Jahresendurlaub nähert sich dem Ende, das zum Teil doch recht schöne Wetter konnte ich für einige kleinere Radtouren nutzen. Gestern ging es durchs Elstertal bei Pirk und die Sonne war unterwegs Begleiter.

Und so langsam denke ich auch an kommende Urlaube im Sommer. Ich habe schon mal meine Kartenwerke zu Rate gezogen. Der Isar-Radweg sieht ja recht interessant aus. Aber auch der Spreeradweg von der Lausitz nach Berlin reizt mich. Na, mal sehen, wie ich mich im Laufe des Jahres entscheide.

Jahresende

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die letzten Radtouren des Jahres liegen hinter mir. Es hat mich dabei noch einmal zur Talsperre Pöhl geführt. In einem Kartenwerk hatte ich „Blick zur Elstertalbrücke“ entdeckkt, unweit des Mosenturms an der Talsperre Pöhl. Also bin auf die Suche nach diesem „Blick“ gegangen, Hinweisschilder gibt es nicht.
Das Gebiet um den Mosenturm ist offenbar auch vom Borkenkäfer geschädigt. Zumindest die Waldwege zeigte deutliche Spuren schwerer Forsttechnik.

Ich bin mir allerdings noch nicht ganz sicher, ob der Weg in der Ausführung „schlammig“ statt der Version „bretthart gefroren“ vielleicht besser gewesen wäre. Es war eine ziemliche Hoppelei auf den Rillen und Furchen.
Und ja, es gibt tatsächlich eine Stelle mit Blick auf die Elstertalbrücke, zumindest auf die obere Etage.

Zufällig war auf der Elstertalbrücke noch die Vogtlandbahn der Linie RB2 von Zwickau kommend unterwegs.
Auch ja, die RB2 fährt jetzt nicht mehr von Plauen kommend bis ins Stadtzentrum von Zwickau, sondern nur bis Stadthalle. Der Regio-Shuttle hat keine Zulassung als Straßenbahn, die hat nur der Regio-Sprinter, der allerdings jetzt abgelöst wurde. Da nun allerdings auch die Stadt Zwickau die Straßenbahnlinie vom Hauptbahnhof ins Zentrum gestrichen hat, gibt es keine direkte Verbindung Plauen (Ob. Bahnhof) – Zentrum Zwickau mehr. War eigentlich eine geniale Lösung.
Und jetzt? Zeitlich kaum ein Unterschied, aber jetzt ist einmal Umsteigen dabei.

Ansonsten ist an der Pöhl Ruhe eingezogen. (Saison-)Gaststätten haben ja schon längere Zeit geschlossen, Wanderer sind kaum unterwegs und Boote haben auch Winterruhe.

In Plauen bin ich dann noch an der kleinen Brücke über die Syrau am Ende der Dobenaustraße vorbeigekommen. Da hatte ich ja zu den Bauarbeiten an der Brücke berichtet. Es ist alles fertig, die neue Brücke steht und kann genutzt werden.

Entlang der „Baustellen-B92“

In der letzten Zeit war ich ja relativ wenig unterwegs. aber jetzt habe ich meinen Resturlaub, da läßt sich das Weihnachtsfest in Ruhe vorbereiten und es ist noch Gelegenheit für die eine oder andere Radrunde. UNd heute habe ich mir den Stand der Baustellen entlang der B92 von Syrau zur Plamag angesehen.
Der Radweg zwischen Syrau und Schöpsdrehe war ja stückweise gesperrt und irgendwelche Rohre wurden verlegt. Die Bauarbeiten sind beendet. Geblieben ist ein (noch) verschmutzter Weg und ein holpriger Asphaltstreifen am Rand. Und gefühlt fehlen auch 10 cm in der Breite. Aber dass der Asphalt derart holprig verarbeitet wurde, spricht nicht für die Baufirma. Oder es war allen egal. Bemerkenswert ist, dass es zufälligerweise im Bereich der Straßenmeisterei sauberer verarbeitet ist.

Ebenso ist der Rad-/Fußweg entlang des Plauen Parks bis zum Übergang kurz vorm Tannenhof komplett erneuert. Am Übergang müssen zumindesr Radfahrer die Straßenseite wechseln, Fußgänger dürfen stadteinwärts auf der rechten Seite bleiben.

Ebenso ist das „Ende“ an der Plamag-Kreuzung fertiggestellt. Die Beschilderung weist auf einen Radweg hin, der in beiden Richtungen befahren wird.

In der Freien Presse wurde außerdem von Infotafeln berichtet, die im Ort Kauschwitz aufgestellt wurden und interessantes zum Ort und der Umgebung bereit halten. Eine solche Tafel steht bei den „Drei Eichen“, bislang kannte ich diese Ortsbezeichnung noch gar nicht. Aber ich bin da schon oft dran vorbeigefahren.

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Drei Eichen, Kauschwitz

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Drei Eichen, Kauschwitz 50.525691, 12.102685

Die Tafel weist auf kleine Sehenswürdigkeiten der nahen Gegend hin, bspw. auf den Jüdischen Friedhof oder den Kneiselpöhl, eine Diabas-Steinbruch, der unter Naturschutz steht. Aber auch zur früher hier vorhandenen Radrennbahn (ein Straßenname bei den Drei Eichen weist noch darauf hin) und dem alten Gasthof Tannenhof gibt es kleine Texte und Fotos.

Neuer Radweg eingeweiht

Von dem Projekt hatte ich bislang noch gar nichts gehört, erst im Newsletter des Vogtlandkreises las ich von der Einweihung eines Fuß- und Radweges zwischen Bad Brambach und Plesna auf tschechischer Seite. Eigentlich wollte ich das am Sonntag aufsuchen, aber da ich Sonntag noch zu einer anderen Veranstaltung fahren will, habe ich kurzerhand umgeplant und bin doch schon am Sonnabend mit der Bahn nach Bad Brambach.

Der Fuß-/Radweg wurde im Zuge der Erneuerung der historischen grenzüberschreitenden Straßenverbindung Plesná – Bad Brambach – As als straßenbegleitender Radweg errichtet.

Die neue Strecke erreicht man vom Markt in Bad Brambach aus entlang der Fleißner Straße. Der Weg ist mit den tschechischen Radwegmarkierungen für die Route 2060 ausgewiesen. Die 2060 ist die Radwegeverbindung Aš-Háj-Vernéřov-Horní Paseky-Bad Brambach-Plesná. [Quelle: Turistický portál Karlovarského kraje]
Ab Ortsausgang Bad Brambach beginnt die Neubaustrecke, zumindest sieht es optisch so aus. Kurz nach dem ortsausgang führt der Weg über die B92 hinweg.

Der Radweg zweigt kurz darauf rechts ab, links geht es vermutlich zur Verbindungsstraße zwischen Bad Brambach und Plesna, zur K 7846. Der Radweg bleibt rechts der Straße und nach kurzer Wegstrecke ist die Grenze zur Tschechischen Republik erreicht.

Am Ortseingang Plesná führt der Radweg 2060 nach links von der Hauptstraße weg und schlängelt sich an einer Kirche vorbei in Richtung Stadtmitte.

Im Kreisverkehr trifft der Radweg 2060 auf die Nr. 23. Diese Strecke nennt sich „Magistrale Erzgebirge“ und führt von Cheb nach Děčín. Aber auch die 2060 ist im Kreisverkehr ausgeschildert.

Nach einer Runde durch den Kreisverkehr geht es auf gleicher Strecke zurück nach Bad Brambach. Jetzt überquere ich die Grenze in Richtung Freistaat Sachsen. Vereinzelt stehen auch mal Radwegweiser der bei uns üblichen Gestaltung. Häufiger und vor allem durchgängig ausgewiesen ist die Strecke 2060, auch auf vogtländischem Areal in Bad Brambach.

Und mit der Beschilderung der 2060 konnte ich auch mühelos zum Elsterradweg bei Vernéřov finden und mich dann Richtung Bad Elster führen lassen. Hinweise zum Elsterradweg habe ich in Bad Brambach nicht gesehen. Zum Glück übernehmen das die Tschechen für uns.
Auf dem Weg nach Bad Elster und zum Bahnhof habe ich etwas kräftiger in die Pedale getreten und tatsächlich noch die Bahn ab 12:51 Uhr erreicht. Das waren dann 25 km in 1:1o h:min. Anderenfalls hätte ich zwei Stunden in Bad Elster warten müssen. Oder darauf hoffen, dass mich der neue Taktbus samt Bike mitnimmt. Soll angeblich möglich sein. Auch das werde ich gelegentlich mal testen müssen.

Und hier noch der Streckenverlauf:

Novembertour

November ist nun mal der graue und trübe Monat im Jahr. Am Freitag war es zumindest trocken (von oben) angekündigt. Allerdings sah es beim Blick in den Himmel auf der Höhe bei Droßdorf ganz und gar nicht danach aus.

Aber das hat sich doch verzogen, es blieb regenfreies Wetter.
Das Laub färbt den Vogtlandradweg schön gelb, zumindest stellenweise.

Und die Talsperre Pirk hat wieder mal oder immer noch wenig Wasser. Die Vorsperre ist dadurch gut zu sehen. Ist die eigentlich bei Vollstau auch sichtbar? Habe ich noch nie darauf geachtet.

Wasserburg Reißig

Die kannte ich tatsächlich noch nicht, die Wasserburg Reißig. Und ich bin schon oft ganz nah dort vorbeigefahren. Gut, viel ist da nicht zu sehen, ein alter graben ist sichtbar und ansonsten sehr zugewachsen.

Laut Infotafel stammt die Wasserburg aus dem 13./14. Jahrhundert. Besitzer waren die Herren Deigßler, von Machwitz und von Tettau. Die Stadt Plauen erwarb 1488 das „klein wüsts Forwerg im Reißicht“. „wüst“ deutet darauf hin, dass die Wasserburg verlassen war, möglicherweise auch verfallen. Wenn mit Forwerg die heutige Schreibweise Vorwerk gemeint ist, dann war die Wasserburg ein Nebenhof, meist eines Rittergutes.
Der umlaufende Graben hatte eine Breite von 6 bis 7 Metern.
[Quelle: Infotafel am Standort der Wasserburg]

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Wasserburg Reißig

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Wasserburg Reißig 50.525511, 12.139302

Und hier als Luftbild bei Googlemaps.

Kühl und neblig…

… macht nicht so richtig Spaß, mit dem Bike unterwegs zu sein. Aber ich habe den inneren Schweinehund besiegt und bin doch eine Runde über Mehltheuer und Syrau gefahren.
Im September hatte ich bereits von dem Straßenbau zwischen Schneckengrün und Mehltheuer berichtet. Allerdings wurde nach dem beginn im September nicht weitergebaut. Material lag rum, keine Baustellenfahrzeuge mehr. Ruhe. Laut Presse gab es wohl irgendein Problem mit der Genehmigung oder dem Naturschutz. Jetzt ist die Straße fertiggestellt. Mit meinen laienhaften Kenntnissen tippe ich auf eine Ausführung mit einer hydraulisch gebundenen Tragdeckschicht.

An der B92 Richtung Schöpsdrehe wird auch noch gearbeitet. Der Fuß-/Radweg entlang des Plauen Parks ist derzeit definitiv nicht nutzbar.

In Richtung Plauen ist diese Insel zum Überqueren der Fahrbahn durch Fußgänger und Radfahrer fertig gestellt. Und auch der Weg entlang der Plamag ist asphaltiert, hat aber noch keinen richtigen Abschluss an der Plamag-Einfahrt.

Das waren 25 km im Nebel und bei Temperaturen um 0°C, irgendwie kroch dann die Kälte doch langsam an die Füße.

Baustellenreport

Es ist Herbst und damit offenbar bevorzugte zeit für Baustellen. Auf meiner heutigen Tour habe ich gleich zwei neue Bauvorhaben gefunden.
Der Radweg zwischen Plauen Schöpsdrehe und Syrau ist teilweise gesperrt. Der Farbe nach tippe ich auf das Erlegen einer Gasleitung. Die Fußgänger gehen in einer abgesperrten Gasse am Rande der Bundesstraße. Radfahrer müss(t)en auf die Bundesstraße wechseln. Und dann rund 500 m in einer ampelgeregelten Strecke fahren. Keine Ahnung, ob die Grünphase ausreicht, um da sicher mit dem Bike durchzukommen. Ich bin zugegeben verkehrswidrig auf dem Fußgängerstreifen gefahren.

Von der zweiten Baustelle hatte ich letztens Notiz in der Zeitung genommen. Die Brücke über den Syrabach am Ende der Hainstraße wird erneuert. Die alte Brücke ist abgerissen, die neue steht bereits daneben und das ganze sieht aus, wie eine Kraterlandschaft. Für Wanderer und Radfahrer führt ein Behelfsweg mit Hilfsbrücke drumherum.