Archiv der Kategorie: Allgemein

Kleine Verschleißstatistik

Rad gekauft: April 2004
Bisher gefahren: ca. 8.500 km
Kette&Ritzelkassette: 3x bei 2.700 km, 6.100 km, 8.400 km
Naben (kompl. Laufräder): bei 8.300 km
Kurbelsatz (komplett mit Tretlager und Kettenblättern): bei 8.500 km
Schläuche: ungezählt aber ca. 2 pro Jahr
Reifen: 2x bei ca. 3.500 und 7.000 km
Tachometer: etliche, da verloren oder zerkratzt

Klingt verschleißintensiv, dürfte aber der Nutzung Straße/Gelände angemessen sein.

Was ist eigentlich vom Ur-Rad noch übrig?

Ich glaube der Rahmen, die Federgabel, Lenker mit Griffen und das hintere Schaltwerk.

Erlebnisse auf der Pöhlrunde

Für den 03.05. stand eine größere Runde auf dem Plan und so habe ich mir eine Tour ausgesucht, die mich zur Talsperre Pöhl führt, darum herum und noch weiter.

Auf 55km quer durchs Vogtland kann man einiges erleben…

Zunächst führte meine Route von Plauen nach Voigstgrün. Am Ortsausgang hat man eigentlich keine andere Möglichkeit, als der B173 zu folgen. Für den Radfahrer stellt sich das so dar:

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Historisches

Heute ging es mehr ins westliche Vogtland.

In einem kleineren Dorf (es war glaub ich Demeusel) wurde klar, dass der Konsum überlebt hat. Auch hier im Vogtland. 😉

Später im Goldbachtal begegnete mir ein alter Bus. Und zwar der H6B, produziert von 1952 bis 1959 in Werdau. Ich glaube, als Kind bin auch mit dem mitgefahren…

Und auch in Plauen wurde es historisch. Leider zeigte sich das nur in völlig desolatem Zuustand des Straßenpflasters.

Mit meinen überdimensionierten Ballonreifen mag es grad noch gehen aber ein Rennrad wird hier einen astreinen Sturz hinlegen.

Schon wieder eine Reparatur

Kaum hatte ich den Umbau von Laufrädern und Bremssystem hinter mir, fängt die Kette an zu springen.

Kette und Ritzelkassette sind verschlissen. Also wieder in die Werkstatt und die Teile wechseln lassen:


Beim Abholen meinte der Werkstattchef, dass der vordere Umwerfer auch ziemlich mitgenommen sei.
Das ist sozusagen die Unterteibung des Jahres, denn das Ding wackelte in seinen Aufhängungen wie Götterspeise und wurde offenbar nur noch vom restlichen Dreck gehalten.

Also das Teil auch noch erneuert.

Und da Tachometer bei mir auch zu den Verschleißteilen (einer ist mir bei Tempo 50 aus der Halterung gesprungen und unauffindbar in der Wiese gelandet, der letzte ist nach Jahr total zerkratzt und eigetnlich nicht mehr ablesbar) gehören, habe ich den auch gleich noch ausgewechselt. Aber da habe ich den vom Aldi für 5,99 genommen. Der funktioniert genauso gut und wenn der mir wieder ins Feld springt, ärger ich mich nur für 6 Euro….

Und auf der heutigen Tour wurde klar, dass das mittlere Kettenblatt vor auch schon ziemlich unter Zahnschwund leidet. Das nächste Verschleißteil….

Und wieder eine Baustelle…

… mitten in Plauen. Die Neundorfer Straße von Rathaus stadtauswärts ist jetzt aufgerissen und gesperrt. Bauzeit 2 Jahre.

Und das Ganze auch noch direkt an meinem Straßencafé, das ich immer am Ende meiner Touren besuche.

Den Baufortschritt kann man übrigens auf der Webseite der Stadt Plauen online oer Webcam verfolgen: Webcam

Bahnübergang

Plauen, Endhaltestelle der Straßenbahn an der Plamag:

Der Weg, der hier mit einem Gatter versehen ist, ist ein ausgewiesener Radweg. Die zwei Gatter stehen so eng, dass man schon aufpassen muss, wenn man mit dem Rad da durch möchte. Ergebnis: Radler, Wanderer und Fußgänger gehen DANEBEN vorbei. Was solls?

Die Straßenbahn ist grade erst losgefahren und hat kaum Tempo in der Kurve und in der Stadt quert der Radler und Fußgänger ständig Straßenbahnschienen.

Bestimmt ist das nur wegen einer Vorschrift in irgendeinem Gesetz gebaut…

Sinn macht es nicht.

Radtour zum 1. Mai

Ich mache mir nichts draus, zum Männertag mit Bier und Bollerwagen durch die Gegend zu ziehen. Also habe ich mein Rad geschnappt und bin lieber auf Tour in Richtung Reuth.

Aber zunächst möchte ich mich bei Förster Lindemann für die Verwüstungen entschuldigen, die meine Fahrt auf den Waldwegen verursacht hat:
😉

Weiter führte mich meine Tour zur Reuther Linde, eine markante, einzeln stehende Linde in der Gemeinde Reuth. Von hier bietet sich ein wunderschöner Blick über weite Teile des Vogtlandes.

Hoffen wir mal, dass der Aussischtspunkt n dieser alten ehrwürdigen Linde noch lange erhalten bleibt, denn offenbar hat der Zahn der Zeit der Linde mächtig zugesetzt:

Der mühselige Aufstieg bis zur Linde wird wieder ausgeglichen diurch eine wunderschöne allmähliche Abfahrt durchs Goldbach- und Rosenbachtal.

Vogtländischer Energietag

Letzten Sonnabend fand der Vogtländische Energietag statt. Die Vogtländer machen sich schon einige Zeit Gedanken, ihren Beitrag zum Schutz des Klimas und zur Einsparung wertvoller fossiler Rohstoffe zu leisten.

Am Energietag wurde gezeigt, was und wie es geht.

Als Absolvent der Fachrichtung Energietechnik an der Bergakademie Freiberg in den 80er Jahren ist das für mich ein interessantes Fachthema. Nicht zuletzt beschäftigte sich eine meiner Facharbeiten mit dem weltweiten Potential alternativer Energien.

Ich schreibe bewusst „aslternative“ und nicht „erneuerbare“ Energien. Erneuerbare Energie ist ein Begriff, der schmerzt. Energie lässt sich nicht erneuern, die Hauptsätze der Thermodynamik sprechen eine andere Sprache. Energie kann nur umgewandelt werden und zwar unter Verlusten. Letztlich wandelt sich alles in Wärme um.

Und all unsere Energie geht von der Sonne aus, im Prinzip ist ja auch die Energie aus Gezeitenkraftwerken auf das Wirken der Sonne zurückzuführen. Gut, Kernenergie vielleicht nicht.

Und bisher nutzte die Menschheit überwiegend fossile Energieträger (Kohle, Öl, Gas und Uran) und beginnt jetzt mehr und mehr die solargenerierten Alternativen (daher alternative Energien!!) zu nutzen. Nicht unumstritten sicherlich.

Aber ich denke, es ist notwendig, diese Energiepotentiale zu erschließen und zu nutzen.

Der Energietag fand in einer Plauener Firma statt, die sich damit befasst und Solartechnik, wie bspw. diese Module für Photovoltaik, produziert.

Alternativ kann es recht schnell wieder so auf unseren Autobahnen aussehen:

Das ist übrigens ein Stück Autobahn bei Plauen am Sonnatgvormittag….

Die Blaue Tonne

Heute nun ist es passiert. Ich komme nach Hause und nichtsahnend entdecke ich plötzlich am Haus die Blaue Tonne. Unser Vermieter hat diese beim örtlichen (kommunal beauftragten!!!) Entsorger bestellt.

Damit entfällt das manchmal lästige Transportieren all der Werbung, Zeitungen und Verpackungskartonagen zum Sammelcontainer. Klar, ich könnte die Werbesachen mit einem einfachen Aufkleber von meinem Briefkasten fernhalten, aber ich möchte die Werbung ja haben. Meine Entscheidung. Die Blaue Tonne weiterlesen