Brauchbar oder Designerstück?

An meinem Rad gibt es keinen Radständer. An sich bräuchte ich den auch höchst selten, meist läßt sich das Rad ja irgendwo anlehnen. Vielfach stehen ja auch Radständer vor Gaststätten, Geschäften oder an Haltestellen. Aber sind diese auch wirklich immer brauchbar für die Zwecke, ein Rad abzustellen oder sind es oft nur mehr oder minder gut gelungene Designerarbeiten?

Ich gebe ja zu, dass mein Vorderrad einen Reifen unüblicher Größe besitzt und etwas aufgeblasen wirkt, aber die meisten Mountainbikes besitzen Reifen ähnlicher Dimension. Und haben sicher ähnliche Probleme: Wie bekomme ich das Rad in solch einen Radständer? Brauchbar oder Designerstück? weiterlesen

Recycling von Fahrradteilen

Wer bei der Reparatur seines Rades gern mal selbst schraubt und bastelt, hat über kurz oder lang diverse schrottreife Teile im Keller oder der Garage liegen. Aber halt, nicht gleich zum Schrotthändler damit! Das kann man mit etwas Geschick auch selber recyclen.

Die Teile noch etwas aufpolieren und, ökologisch korrekt, mit Energiesparlampe ausstatten, so hat man einen Blickfang im Zimmer. Nun ja, es muss ja nicht gleich das Wohnzimmer sein.

Vielen Dank fürs Entdecken und für das Foto an Stefanie!

Der Herbst ist da…

Das Wetter am heutigen 3. Oktober schien zwar unbeständig mit Regen zu werden, aber mit meinem Radkumpel wollte ich dennoch eine Tour bestreiten. Auch wenn uns möglichwerweise etwas matschige Wege erwarten, ging die Tour entlang der Talsperre Pirk.

Zunächst dachten wir, dass meinem Begleiter die Luft ausgeht

Aber es hat letztlich doch bis zum Ende gehalten.

In der Talsperre Pirk gehen die Arbeiten zur Entschlämmung voran. Ich berichtete bereits in diesem Artikel. Hilfsstraßen für die Bagger und Transportfahrzeuge sind angelegt und erhebliche Mengen sind bereits ausgebaggert.

Aber unübersehbar zeigt die Natur: Der Herbst ist im Vogtland angekommen!

Nun, das ist noch lange kein Grund, das Rad für den Winter einzumotten. 😉

Hilfe, Brille defekt

Während meines Bodenseeurlaubes macht es abends im Hotelzimmer plötzlich *BLING* und aus meiner Brille fällt ein Glas raus. Zunächst dachte ich, dass wieder die Schraube lose sei, aber ein näherer Blick zeigte Schlimmeres. Der obere Bügel war regelrecht abgerissen. Klar, dass so etwas am Sonnabend abend passiert, wenn alle Geschäfte geschlossen sind.

Zum Glück habe ich Kontaktlinsen dabei und damit konnte ich mir bis Montag weiterhelfen. Die Gelben Seiten haben mir eine Fielmann-Filiale in Überlingen gezeigt und da ich dort schon Kunde bin, wollte ich mir dort Hilfe holen. Naja, das war nicht ganz einfach. Denn Löten läßt sich das nicht und das gleiche Gestell ist nicht verfügbar. Mit viel Geduld hat die Optikerin mit mir zusammen ein Gestell gefunden, in das sich meine Gleitsichtgläser einschleifen lassen. Und bereits am nächsten Morgen wäre das alles fertig.

Und tatsächlich konnte ich am Dienstag gegen 10:00 Uhr mein repariertes Sichtgerät wieder abholen. Klar, auch mit Linsen konnte ich fahren, aber das Lesen ist schwierig, ich habe icht so lange Arme… 😉

Hier nochmal mein Dank an die Optikerin B. Schmid und das Team der Filiale in Überlingen.

Erlebnisse am Bodensee

Ende September weilte ich am Bodensee, landschaftlich eine wunderschöne Gegend und zum Radfahren auch bestens geeignet. Meine Touren führten mich diesmal vor allem in den Bereich des westlichen Teiles in die Gegend um Bodman, Radolfzell, Reichenau und weiter bis Schaffhausen und Rheinau.

Neben dem Erlebnis „Radeln“ ereignet sich natürlich noch das eine oder andere Geschehen drumherum.

Deshalb diesmal ein Ausflug zum Thema „Seltsames in Gaststätten“.

Abends in einer Gaststätte in Hagnau:

Am Nachbartisch bestellt die Frau ein Glas „Suser“, offenbar in der Annahme, heurigen Wein in der Art des „Federweißen“ zu bekommen. Erlebnisse am Bodensee weiterlesen

Radtour des SBSN

Sorry, in der Überschrift musste ich Sächsisch-Bayerisches Städtenetz einfach etwas abkürzen.

Nach meiner Kritik am Radweg des Städtenetzes (hier nachzulesen) wurde ich freundlicherweise zur Städtenetztour Hof – Plauen am 14.09.2008 , gestaltet unter Mitwirkung des ADFC Hof, eingeladen. Dafür ein herzliches Dankeschön.

9:00 Uhr Start in Hof, das heißt früh aufstehen, denn die einzige rechtzeitige Bahn startet 6:47 ab Plauen. Also habe ich das Frühstück kurzerhand nach Hof verlegt und mir kurz vor Acht einen Bäcker mit Frühstücksangebot gesucht. Fündig geworden bin ich Sequoia.

Radtour des SBSN weiterlesen

Umbau des Blogs beginnt

Nach über einem Jahr meines Blogs bei blogg.de ist mir WordPress als Blogsystem aufgefallen. Nach einem kurzen Test habe ich mich entschieden, mein Blog hierher umzuziehen. Seit Anfang Oktober ist der Umzug abgeschlossen.

Trotz mancher Dinge, die mich bei blogg.de „genervt“ haben ein dankender Blick zurück, denn es war der Start in eine nette kleine Nebenbeschäftigung. (Als ob ich nicht schon so genug zu tun habe… )

Alte Bahnline Falkenstein – Oelsnitz

Auf der Webseite des Vogtlandkreises fiel mir ein neues und interessant klingendes Feature auf. Das Geoportal (Geoinformationssystem) ist online!

Neugierig untersuchte ich die Funktionen und finde zu meiner Überraschung eine Reihe von Vorschlägen für Radtouren. Die Tour „Alte Bahnlinie Falkenstein – Oelsnitz“ kam in die engere Wahl. Tour oder Tortur, das ist die Frage.

Zunächst mal Streckenplanung, die mit dem Geoportal ziemlich gut möglich ist:

Quelle: http://stadtplan.vogtlandkreis.de/index.asp
Copyright:
Grundkarte: Topografie
Datengrundlage: Landesvermessungsamt Sachsen
RD25, © Landesvermessungsamt Sachsen 2005
ATKIS-DLM®, © Landesvermessungsamt Sachsen 2005
Anwendung »Geoportal« auf Basis von cardo.map
Umsetzung: Ingenieurgesellschaft für Datenverarbeitung und Umweltschutz mbH (IDU)
technische Basis: IWAN WebMapServer
Alte Bahnline Falkenstein – Oelsnitz weiterlesen

Kurioses am Göltzschtalradweg

Um zum Startpunkt des vorigen Bloggbeitrages zu gelangen bin ich von Eich gestartet und dann entlang des Göltzschtalradweges nach Mühlwand geradelt.

Wird die Göltzsch schiffbar gemacht? Eine Anlegestelle gibt es immerhin schon.

Aber diese Anlegestelle ist nur eine witzige Werbung der dort ansässigen Tischlerei.

Hinter dem Bildungsinstitut Pscherer beginnt dann der Radweg, dessen Eingang allerdings nicht so einfach zu finden ist.

Entlang des Radweges hat sich allerdings irgendjemand mit Schildern so richtig ausgetobt:

Der Fussweg (und damit auch der Radweg) endet, um 8 Meter weiter wieder zu beginnen. Grund ist eine querende (Betriebs-?)Straße, die ohnehin mit einem Tor geschlossen ist.

Aber es geht noch besser!

Hier endet der Fuss-/Radweg für 3,5 Meter Länge, weil hier ein Trampelpfad oder maximal vom Bauern (selten) genutzter Wirtschaftsweg quert.

Und etwas später kommt dies:

Der Weg quert eine Strasse und endet. Hinter Straße geht es weiter, aber nicht mehr als Fussweg. Ab hier ist gesperrt für Fahrzeuge aller Art, außer Baumaschinen und Fahrräder.

So richtig verstehe ich es nicht.

Radweg des sächsisch-bayerischen Städtenetzes, Fortsetzung

Auf einer kleinen Tour wollte ich den Rest der Etappe Chemnitz – Plauen unter die Räder nehmen. Ausgangspunkt lag diesmal im Vogtland in Mühlwand.

Und wie im Bild biete sich dem Radler die Ankunft in Mühlwand. Aber wo geht es weiter?

Hinter dem Hauptstraßenschild versteckt sich der Wegweiser:

Allerdings zeigt dieser hier den Radweg „Euregio Egrensis“ an, auf dem die Route entlang führen soll. Das Kartenwerk allerdings führt die Route übers „Jägerhaus“. Unschöne Unstimmigkeiten.

Anmerkung: Ich finde diese Schildform ohnehin unpraktisch, da man als ankommender Radler die Schmalseite kaum sieht und erst beim Vorbeifahren lesen kann, wie es weitergeht und unter Umständen auch erst anhalten muss. Die Chemnitzer Lösung (siehe voriger Bloggeintrag) finde ich wesentlich besser.

Der Wegweiser am Jägerhaus hat dann natürlich keinen Hinweis auf die Städteroute.

Die Karte führte mich dann weiter nach Buchwald. Vielleicht habe ich eine Markierung übersehen, aber im Versuch nach Karte weiterzufahren endete mein Weg hier:

Also wieder zurück und über ein paar Straßen weiter in Richtung Limbach.

Dort orientierte ich mich an diesen Markierungen.

Ob ich da allerdings noch auf dem „Euregio Egrensis“- oder Städteroutenweg bin, konnte ich dem nicht entnehmen.
In Gegenrichtung sah es immerhin besser aus,

auch wenn sich das Schildchen vom „Euregio Egrensis“ etwas sehr zurückhaltend präsentiert.

Weiter ging es in Richtung Talsperre Pöhl, wobei ich allerdings diesem Schild wenig Glauben geschenkt habe:

Von hier an kann man gut den Markierungen (kleine Farbflächen) folgen, allerdings differiert die markierte Route und das Kartenwerk erheblich hinter dem Zeltplatz Gunzenberg.

Fazit: Die Vogtländer machen es auch nicht viel besser, als die Zwickauer.

Demnächst schaue ich mich mal bei den Franken um.