Tourenplanung 3D

Sicherlich kann man einfach mit dem Rad losradeln und eine Runde drehen. Bei größeren Strecken gehört bei mir eine Landkarte 1:50.000, möglichst besser, zum Gepäck. Aber es gibt ja mittlerweile erschwingliche digitale Kartenwerke. Einen kompletten PC oder ein Notebook macht sich auf der Fahrt allerdings nicht so gut, aber für Vorbereitung der Tour oder im Nachgang ist das auf alle Fälle eine interessante Sache.

Ich habe mir MagicMaps – Sachsen3D zugelegt. Und habe damit meine morgige Tour schon mal vorgeplant. In der Draufsicht sieht das so aus:

© BKG, TK 1:25.000, Link auf www.bkg.bund.de | © MagicMaps GmbH, Link auf www.magicmaps.de

Interessanter ist da schon das Höhenprofil:


© BKG, TK 1:25.000, Link auf www.bkg.bund.de | © MagicMaps GmbH, Link auf www.magicmaps.de

Es lässt sich gut erkennen, wo so richtig ordentlich bergig wird. Gleich am Anfang geht es eigentlich über 6 km beranund bei Kilometer 28 kommt noch mal so richtiger Anstieg.

Aber vielleicht fahre ich dann doch den einen oder anderen Umweg…

Einfahren der neuen Bremse

Wie ich hier beschrieb, verfügt mein Mountainbike nun über ein Scheibenbremssystem. Nach einigen Kilometern und etlichen Bremsvorgängen kommt langsam die volle Bremskraft zur Wirkung. Zusammen mit den neuen LX-Naben ein völlig neues Fahrgefühl.

Und so sieht das Teil am Vorderrad mit der 203er Disc aus.

Am Ende meiner Tour fiel mir noch dieser Mandelbaum in voller Blüte auf:

Jetzt bin ich mir sicher: Auch im Vogtland ist der Frühling angekommen.

Klischee?

Letztens bei einem Besuch in einer sächsischen Kleinstadt. Ich fahre mit meinem Auto eine schmale Straße entlang und plötzlich wird diese von einem PKW blockiert. Der Fahrer lädt den Kofferraum aus. Vorbeikommen ist nicht, viel zu schmal.

Nach (immerhin) kurzer Zeit macht der Fahrer die Klappe zu. Damit wird erkennbar, dass es ein Mercedes SL300nochwas ist.

Der Fahrersteigt ein und fährt 5 Meter vor an den Rand. 5 (FÜNF) Meter waren wohl offenbar zuviel Weg beim Ausladen…

Der rote Pfeil zeigt den Abstand von Tür zu Kofferraum NACH dem Parken.

Klischee? Vielleicht.

Mit Sicherheit sind nicht alle Mercedesfahrer lauffaul….

Radumbau geschafft

Mein Mountainbike, ein Focus Exist, Hardtail mit Federgabel vorn und hydraulichen Magura -Felgenbremsen hat mittlerweile 10.000 km runter und 5 Jahre treue Dienste geleistet. Und das ganze ohne größere Reparaturen, von Verschleiß an Kette, Ritzelkassette und Bremssteinen abgesehen.

Aber der Zahn der Zeit nagt…

… und die Hinterradnabe erzeugte mehr und mehr knirschende Geräusche. Klarer Fall, das Teil ist abgefahren. Kein Wunder bei den Fahrten im Gelände und auch Stufen im Weg sind ja zum Fahren da. Radumbau geschafft weiterlesen

Radikale Umweltschützer?

Nein, mit Umweltschutz hatten diese Leute nichts im Sinn, es war einfach ein gewalttätiger Überfall mit Raub!

In Oberfranken verfrachtete heute eine Frau auf einem Parkplatz ihren Müllbeutel in einen öffentlichen Abfallbehälter (nein, das gehört sich nicht, wozu gibt es die Mülltonnen am Haus?) und wurde in diesem Moment hinterrücks niedergeschlagen und ihres Geldes beraubt.

Die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden. Ich wünsche ihr gute Besserung und hoffe, dass die Täter gefasst werden.

(Quelle der Nachricht: Vogtlandradio)

Abfallvermeidung extrem

Kürzlich erreichte uns per Brief eine Mitteilung eines Gebührenzahlers.

Es war alles korrekt angegeben, Adresse, Grund der Änderung, Datum und Unterschrift. Das ganze auch höflich formuliert und sauber auf einer Schreibmaschine getippt.

Aber: Der Briefbogen hatte eine Größe von 21 cm (A4 – Breite) mal 3 (DREI) cm. Also eher nur ein Streifen.

Klar, das wird von uns korrekt bearbeitet, aber wenn das zum Archivieren gelocht wird, ist eigentlich nix mehr da. Also müssen wir das auf einen größeren Bogen Aufkleben. Nein, diese kleine Mühe ist kein Problem, aber da wurde am Papier doch zu extrem gespart.

Der Pulsmesser…

… ist an sich ein hilfreiches Gerät beim Training. Zum Geburtstag wurde mir vor zwei Jahren eine Medion-Pulsmessuhr geschenkt. Aber irgendwie hatte diese ständig mit einem stabilen Kontakt zwischen Sender am Brustgurt und dem Uhrenempfänger zu kämpfen.

Letztens auf der Fahrt zeigte die Uhr einen Puls von etwa 140, was bei der Strecke an sich okay ist. Dann mal 70, dann irgendwas um die 90 herum um mit 35 weiterzumachen. Kurz wieder bei 140 um mir anschließend mitzuteilen, ich sei klinisch tot: Puls = 0.

Das ist insbesondere daher nervig, weil ich nach meiner Viruserkrankung etwas auf die Pulsbelastung achten soll (sagt mein Hausarzt).

Da der Medion solche Dinge auch nach Batteriewechsel zeigt, war meine Geduld zu Ende.

Ab ins Sportfachgeschäft und kundig gemacht.

Nun begleitet ein Polar F11 meine Runden auf dem Rad. Und er funktioniert ohne Aussetzer.

Mal sehen, wie die Langzeitnutzung aussieht.

Neustart nach längerer Pause

Dienstliche und persönliche Angelegenheiten haben mir wenig Zeit gelassen, aber nun wurde die Radelsaison 2008 für mich so richtig eröffnet und damit soll es auch im Blog weitergehen.

Nach einer Viruserkrankung (wer hatte die eigentlich nicht in diesem Winter?) drehe ich wieder meine Runden im Vogtland. Aber auch die Pausen gehören dazu!

Noch sind die Wege schlammig (was mich nicht stört), aber die Kosten etwas mehr Kraft. Schlamm ist auch an anderer Stelle ein Problem.

Zum Beispiel hier an der Talsperre in Pirk, an der mich ein auch eine Tour in diesen Tagen vorbeiführte. Der Wasserspiegel der Talsperre ist abgesenkt, deutlich, wie hier zu sehen ist.

Schätzungsweise 6-8 Meter niederer Wasserstand.
Ursache ist eine lange geplante und längst fällige Entschlämmung im Bereich der Vorsperre. Etwa 250.000 m³ Schlamm sollen dort umgelagert werden.

So soll wieder Hochwasserschutz geschaffen werden und die weitere Verlandung der Talsperre aufgehalten werden. Die Wasserqualität soll sich auch verbessern. Vielleicht kann man ja später mal wieder Baden gehen.

Begegnungen

Auf Radtouren begegnet man vielen Leuten. Hunden auch, wie hier berichtet. Aber jetzt geht es Menschen.

Da gibt es die vielen Wanderer und viele machen einfach Platz, wenn ein Radler kommt. Ich quittiere das meist mit einem kurzen „Hallo“ und „Danke schön“. Wenn ich von hinten an Wanderer anfahre, klingel ich schon lang zuvor, damit Zeit zum Reagieren bleibt.

Heute liefen 5 Personen vor mir. Ganz vor zwei Männer, im Abstand von 10 Metern dahinter zwei Frauen im ein Gespräch vertieft und ganz dahinter ein kleiner Junge. Ich klingel kurz aus etwa 40 Meter Entfernung.

Was passiert? Der Junge dreht sich um und macht Platz. Die Männer ganz vorn drehen sich um und machen Platz. Die Frauen? Fehlanzeige. Da musste erst der Junge nochmal rufen, das ein Radler kommt, bevor die beiden Damen reagierten. Wozu klingel ich eigentlich?

Und dann die Unentschlossenen. Klingel gehört und umgedreht. Und nun? Nach Links oder nach Rechts. Einer nach Links, einer nach Rechts. Und kurz bevor ich da bin, wird doch noch mal die Seite gewechselt.

Ich bremse ja so gerne.

Und dann gibt es noch die Jogger. Kein Problem. Solange sie sich nicht mit dem MP3-Player die Ohren zudröhnen und von der Umgebung nullkommanix hören. Da hilft kein Klingeln mehr.

Hier erlaube ich mir, langsam hinten ran zu fahren (langsam! wirklich!) und dann kräftig bremsen. Das Rutschen der Räder auf Kies oder anderen geeigneten Böden hilft dann schon, den Jogger aufzuscheuchen.

Ich weiß, dass das nicht die feine Art ist, aber Joggen ohne sonst was vom Verkehr mitzukriegen ist auch nicht fein.

Schilderwald

Heute auf der Radtour gesehen:

Das sind 10 (in Worten: ZEHN) Verkehrsschilder (Zusatzschilder mitgezählt) auf einer Strecke von ca. 20 Metern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kraftfahrer, der mit dem üblichen Tempo von 50 km/h hier entlangkommt, diese Informationsflut aufnehmen kann.

Hat aber bestimmt eine Behörde so angeordnet.

Da sich nun langsam der Herbst mit feuchtem Wetter breitmacht, sehen auch die Radwege dementsprechend aus. Mein Rad am Ende der Tour auch:

Ich sollte wieder mal zur Waschanlage fahren….