Saisoneröffnung

Der Winter im Vogtland war 2009 etwas länger als gewöhnlich und die kühlen Temperaturen haben nicht wirklich zum Radfahren gelockt. Aber Ende März war besseres Wetter abzusehen und so beginnt meine diesjährige Radsaison zunächst mit einer umfassenden Wartung des Rades.

Radwartung
Radwartung

Also gründliche Reinigung, Kette säubern und neu einölen, Schraubverbindungen checken, Schaltwerk prüfen, reinigen und ölen. Und die Laufräder prüfen. Tja, und da war die nächste Reparatur, denn am Vorderrad war das Lagerspiel offenbar nicht richtig eingestellt und außerdem die Konterung der Laufachse nicht richtig fest. Da mir dafür Erfahrung und wohl auch das passende Werkzeug fehlt, habe ich das Rad kurzerhand zu meiner Werkstatt gebracht.

Und nach der ersten kurzen Fahrt hat sich, wieder mal, mein Tacho verabschiedet. Werde mal meine Kaufbelege durchsehen, ich glaube, da ist noch Gewährleistung drauf. Trotzdem doof. Egal, ob ich einen Tacho vom Discounter für 4,99 nutze oder ein VDO-Markengerät, nach etwa einem Jahr gibt das Ding seinen Geist auf.

Außer das knallbunte Teil von Aldi. Den habe ich ersetzt, als die Anzeige so zerkratzt war, dass man kaum noch was ablesen konnte.

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 3

Auch in Adorf wird zum Elsterradweg diskutiert. Unter der Überschrift „Für den Weg schämt man sich“ berichtet Ronny Hager in der Freien Presse zur Kritik von Steffen Seifert aus Siebenbrunn.

Mit freundlicher Genehmigung darf ich den Artikel und Kommentar hier wiedergeben.

„Für den Weg schämt man sich“

Teil der künftigen Radlerstrecke an der Weißen Elster in Adorf seit Jahren ein Problem

Adorf. Steffen Seifert aus Siebenbrunn hat am Montag im Adorfer Stadtrat auf den Seit Jahren schlechten Zustand eines Weges aufmerksam gemacht, der künftig als Elsterradweg zur Attraktion für Touristen werden soll. Die Stadt weiß um das Problem – und wird es lösen müssen. Denn der Abschnitt zählt zur Vorzugsvariante der Trasse, welche die Abgeordneten ohne ein Wort der Diskussion beschlossen haben. Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 3 weiterlesen

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 2

In der Freien Presse vom 21.10.2008 wurde vom Beschluss des Stadtrates Bad Elster zum geplanten Verlauf des Elsterradweges berichtet. Es wird die Verlagerung des Weges weg von vielbefahrenen Straßen begrüßt. Offenbar wurden aber auch Teile entgegen der Studie von „StadtLabor“ anders festgelegt. Wie dem Pressebericht zu entnehmen war, sollte der ursprüngliche Verlauf den Gondelteich berühren. Jetzt wohl nicht mehr.

So ein Glück, Radler wollen bestimmt nicht Boot fahren….

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 1

Flüsse sind beliebte Rad-Wander-Routen, zumindest entlang der Ufer. Einige der bekannteren sind der Elberadweg, der Donauradweg oder Mainradweg. Letzterer ist der erste (und derzeit) einzige Radweg der vom ADFC das Qualitätsmerkmal „Fünf-Sterne-Radweg“ erhalten hat. Eine lesenswerte Beschreibung gibt es von Rüdiger Dilloo auf Zeit online.

Und im Vogtland? Hier fließt die Weiße Elster, zieht ihre Bögen durch die beschauliche und sehenswerte Landschaft, gesäumt von Feldern oder durch eher wild-romantische Abschnitte in tiefen Taleinschnitten. Aber einen durchgängigen Radweg, der auch diese Bezeichnung verdient, sucht man bisher vergeblich.

Sicher gibt es eine Strecke, die man von der Quelle im Böhmischen bis nach Eslterberg fahren kann, aber eine offizielle Ausschilderung ist mir dort nicht erinnerlich und stellenweise ist diese auch keinesfalls für ungeübte Radler auf der Sonntagnachmittagsfahrt brauchbar. Gerade im sehenswerten Abschnitt der Elster von Plauen bis Elsterberg ist der Weg schon eine kleine Herausforderung.

Beispielsweise dieser Felsdurchbruch kurz vor dem Lochbauer (von Plauen kommend):

Um die Talsperre Pirk herum führt ebenfalls eine interessante Strecke, wenn denn künftig der Radweg rechts der Talsperre entsteht.

Hier übertreibt mein Begleiter etwas…

… aber auf dem benachbarten Weg fährt es sich recht ordentlich.

Aber wie wird der Radweg künftig umgesetzt? Eine Konzeption des Leipziger Planungsbüros „StadtLabor“ soll vorliegen, leider hatte ich noch keinen Zugang zu diesen Dokumenten.

Aber schon jetzt wird heftig debattiert, gestritten und geklagt (nein, nicht vor Gericht, sondern im anderen Sinne).  Ich werde die Berichterstattung in den Medien weiter verfolgen und gelegentlich hier berichten.

Brauchbar oder Designerstück?

An meinem Rad gibt es keinen Radständer. An sich bräuchte ich den auch höchst selten, meist läßt sich das Rad ja irgendwo anlehnen. Vielfach stehen ja auch Radständer vor Gaststätten, Geschäften oder an Haltestellen. Aber sind diese auch wirklich immer brauchbar für die Zwecke, ein Rad abzustellen oder sind es oft nur mehr oder minder gut gelungene Designerarbeiten?

Ich gebe ja zu, dass mein Vorderrad einen Reifen unüblicher Größe besitzt und etwas aufgeblasen wirkt, aber die meisten Mountainbikes besitzen Reifen ähnlicher Dimension. Und haben sicher ähnliche Probleme: Wie bekomme ich das Rad in solch einen Radständer? Brauchbar oder Designerstück? weiterlesen

Recycling von Fahrradteilen

Wer bei der Reparatur seines Rades gern mal selbst schraubt und bastelt, hat über kurz oder lang diverse schrottreife Teile im Keller oder der Garage liegen. Aber halt, nicht gleich zum Schrotthändler damit! Das kann man mit etwas Geschick auch selber recyclen.

Die Teile noch etwas aufpolieren und, ökologisch korrekt, mit Energiesparlampe ausstatten, so hat man einen Blickfang im Zimmer. Nun ja, es muss ja nicht gleich das Wohnzimmer sein.

Vielen Dank fürs Entdecken und für das Foto an Stefanie!

Der Herbst ist da…

Das Wetter am heutigen 3. Oktober schien zwar unbeständig mit Regen zu werden, aber mit meinem Radkumpel wollte ich dennoch eine Tour bestreiten. Auch wenn uns möglichwerweise etwas matschige Wege erwarten, ging die Tour entlang der Talsperre Pirk.

Zunächst dachten wir, dass meinem Begleiter die Luft ausgeht

Aber es hat letztlich doch bis zum Ende gehalten.

In der Talsperre Pirk gehen die Arbeiten zur Entschlämmung voran. Ich berichtete bereits in diesem Artikel. Hilfsstraßen für die Bagger und Transportfahrzeuge sind angelegt und erhebliche Mengen sind bereits ausgebaggert.

Aber unübersehbar zeigt die Natur: Der Herbst ist im Vogtland angekommen!

Nun, das ist noch lange kein Grund, das Rad für den Winter einzumotten. 😉

Hilfe, Brille defekt

Während meines Bodenseeurlaubes macht es abends im Hotelzimmer plötzlich *BLING* und aus meiner Brille fällt ein Glas raus. Zunächst dachte ich, dass wieder die Schraube lose sei, aber ein näherer Blick zeigte Schlimmeres. Der obere Bügel war regelrecht abgerissen. Klar, dass so etwas am Sonnabend abend passiert, wenn alle Geschäfte geschlossen sind.

Zum Glück habe ich Kontaktlinsen dabei und damit konnte ich mir bis Montag weiterhelfen. Die Gelben Seiten haben mir eine Fielmann-Filiale in Überlingen gezeigt und da ich dort schon Kunde bin, wollte ich mir dort Hilfe holen. Naja, das war nicht ganz einfach. Denn Löten läßt sich das nicht und das gleiche Gestell ist nicht verfügbar. Mit viel Geduld hat die Optikerin mit mir zusammen ein Gestell gefunden, in das sich meine Gleitsichtgläser einschleifen lassen. Und bereits am nächsten Morgen wäre das alles fertig.

Und tatsächlich konnte ich am Dienstag gegen 10:00 Uhr mein repariertes Sichtgerät wieder abholen. Klar, auch mit Linsen konnte ich fahren, aber das Lesen ist schwierig, ich habe icht so lange Arme… 😉

Hier nochmal mein Dank an die Optikerin B. Schmid und das Team der Filiale in Überlingen.

Erlebnisse am Bodensee

Ende September weilte ich am Bodensee, landschaftlich eine wunderschöne Gegend und zum Radfahren auch bestens geeignet. Meine Touren führten mich diesmal vor allem in den Bereich des westlichen Teiles in die Gegend um Bodman, Radolfzell, Reichenau und weiter bis Schaffhausen und Rheinau.

Neben dem Erlebnis „Radeln“ ereignet sich natürlich noch das eine oder andere Geschehen drumherum.

Deshalb diesmal ein Ausflug zum Thema „Seltsames in Gaststätten“.

Abends in einer Gaststätte in Hagnau:

Am Nachbartisch bestellt die Frau ein Glas „Suser“, offenbar in der Annahme, heurigen Wein in der Art des „Federweißen“ zu bekommen. Erlebnisse am Bodensee weiterlesen

Radtour des SBSN

Sorry, in der Überschrift musste ich Sächsisch-Bayerisches Städtenetz einfach etwas abkürzen.

Nach meiner Kritik am Radweg des Städtenetzes (hier nachzulesen) wurde ich freundlicherweise zur Städtenetztour Hof – Plauen am 14.09.2008 , gestaltet unter Mitwirkung des ADFC Hof, eingeladen. Dafür ein herzliches Dankeschön.

9:00 Uhr Start in Hof, das heißt früh aufstehen, denn die einzige rechtzeitige Bahn startet 6:47 ab Plauen. Also habe ich das Frühstück kurzerhand nach Hof verlegt und mir kurz vor Acht einen Bäcker mit Frühstücksangebot gesucht. Fündig geworden bin ich Sequoia.

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