Radikale Umweltschützer?

Nein, mit Umweltschutz hatten diese Leute nichts im Sinn, es war einfach ein gewalttätiger Überfall mit Raub!

In Oberfranken verfrachtete heute eine Frau auf einem Parkplatz ihren Müllbeutel in einen öffentlichen Abfallbehälter (nein, das gehört sich nicht, wozu gibt es die Mülltonnen am Haus?) und wurde in diesem Moment hinterrücks niedergeschlagen und ihres Geldes beraubt.

Die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden. Ich wünsche ihr gute Besserung und hoffe, dass die Täter gefasst werden.

(Quelle der Nachricht: Vogtlandradio)

Abfallvermeidung extrem

Kürzlich erreichte uns per Brief eine Mitteilung eines Gebührenzahlers.

Es war alles korrekt angegeben, Adresse, Grund der Änderung, Datum und Unterschrift. Das ganze auch höflich formuliert und sauber auf einer Schreibmaschine getippt.

Aber: Der Briefbogen hatte eine Größe von 21 cm (A4 – Breite) mal 3 (DREI) cm. Also eher nur ein Streifen.

Klar, das wird von uns korrekt bearbeitet, aber wenn das zum Archivieren gelocht wird, ist eigentlich nix mehr da. Also müssen wir das auf einen größeren Bogen Aufkleben. Nein, diese kleine Mühe ist kein Problem, aber da wurde am Papier doch zu extrem gespart.

Der Pulsmesser…

… ist an sich ein hilfreiches Gerät beim Training. Zum Geburtstag wurde mir vor zwei Jahren eine Medion-Pulsmessuhr geschenkt. Aber irgendwie hatte diese ständig mit einem stabilen Kontakt zwischen Sender am Brustgurt und dem Uhrenempfänger zu kämpfen.

Letztens auf der Fahrt zeigte die Uhr einen Puls von etwa 140, was bei der Strecke an sich okay ist. Dann mal 70, dann irgendwas um die 90 herum um mit 35 weiterzumachen. Kurz wieder bei 140 um mir anschließend mitzuteilen, ich sei klinisch tot: Puls = 0.

Das ist insbesondere daher nervig, weil ich nach meiner Viruserkrankung etwas auf die Pulsbelastung achten soll (sagt mein Hausarzt).

Da der Medion solche Dinge auch nach Batteriewechsel zeigt, war meine Geduld zu Ende.

Ab ins Sportfachgeschäft und kundig gemacht.

Nun begleitet ein Polar F11 meine Runden auf dem Rad. Und er funktioniert ohne Aussetzer.

Mal sehen, wie die Langzeitnutzung aussieht.

Neustart nach längerer Pause

Dienstliche und persönliche Angelegenheiten haben mir wenig Zeit gelassen, aber nun wurde die Radelsaison 2008 für mich so richtig eröffnet und damit soll es auch im Blog weitergehen.

Nach einer Viruserkrankung (wer hatte die eigentlich nicht in diesem Winter?) drehe ich wieder meine Runden im Vogtland. Aber auch die Pausen gehören dazu!

Noch sind die Wege schlammig (was mich nicht stört), aber die Kosten etwas mehr Kraft. Schlamm ist auch an anderer Stelle ein Problem.

Zum Beispiel hier an der Talsperre in Pirk, an der mich ein auch eine Tour in diesen Tagen vorbeiführte. Der Wasserspiegel der Talsperre ist abgesenkt, deutlich, wie hier zu sehen ist.

Schätzungsweise 6-8 Meter niederer Wasserstand.
Ursache ist eine lange geplante und längst fällige Entschlämmung im Bereich der Vorsperre. Etwa 250.000 m³ Schlamm sollen dort umgelagert werden.

So soll wieder Hochwasserschutz geschaffen werden und die weitere Verlandung der Talsperre aufgehalten werden. Die Wasserqualität soll sich auch verbessern. Vielleicht kann man ja später mal wieder Baden gehen.

Begegnungen

Auf Radtouren begegnet man vielen Leuten. Hunden auch, wie hier berichtet. Aber jetzt geht es Menschen.

Da gibt es die vielen Wanderer und viele machen einfach Platz, wenn ein Radler kommt. Ich quittiere das meist mit einem kurzen „Hallo“ und „Danke schön“. Wenn ich von hinten an Wanderer anfahre, klingel ich schon lang zuvor, damit Zeit zum Reagieren bleibt.

Heute liefen 5 Personen vor mir. Ganz vor zwei Männer, im Abstand von 10 Metern dahinter zwei Frauen im ein Gespräch vertieft und ganz dahinter ein kleiner Junge. Ich klingel kurz aus etwa 40 Meter Entfernung.

Was passiert? Der Junge dreht sich um und macht Platz. Die Männer ganz vorn drehen sich um und machen Platz. Die Frauen? Fehlanzeige. Da musste erst der Junge nochmal rufen, das ein Radler kommt, bevor die beiden Damen reagierten. Wozu klingel ich eigentlich?

Und dann die Unentschlossenen. Klingel gehört und umgedreht. Und nun? Nach Links oder nach Rechts. Einer nach Links, einer nach Rechts. Und kurz bevor ich da bin, wird doch noch mal die Seite gewechselt.

Ich bremse ja so gerne.

Und dann gibt es noch die Jogger. Kein Problem. Solange sie sich nicht mit dem MP3-Player die Ohren zudröhnen und von der Umgebung nullkommanix hören. Da hilft kein Klingeln mehr.

Hier erlaube ich mir, langsam hinten ran zu fahren (langsam! wirklich!) und dann kräftig bremsen. Das Rutschen der Räder auf Kies oder anderen geeigneten Böden hilft dann schon, den Jogger aufzuscheuchen.

Ich weiß, dass das nicht die feine Art ist, aber Joggen ohne sonst was vom Verkehr mitzukriegen ist auch nicht fein.

Schilderwald

Heute auf der Radtour gesehen:

Das sind 10 (in Worten: ZEHN) Verkehrsschilder (Zusatzschilder mitgezählt) auf einer Strecke von ca. 20 Metern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kraftfahrer, der mit dem üblichen Tempo von 50 km/h hier entlangkommt, diese Informationsflut aufnehmen kann.

Hat aber bestimmt eine Behörde so angeordnet.

Da sich nun langsam der Herbst mit feuchtem Wetter breitmacht, sehen auch die Radwege dementsprechend aus. Mein Rad am Ende der Tour auch:

Ich sollte wieder mal zur Waschanlage fahren….

Ich liebe Hunde….

Ich mag Hunde wirklich. Angeleint oder hinter Zäunen. Als Radfahrer begegnen mir aber oftmals freilaufende Exemplare der Gattung Hund. Da gibt es die Großen in der Kategorie Schäferhund und ähnliches. Offenbar sind sie sich ihrer Größe und Kraft bewusst und ignorieren (meistenteils jedenfalls) vorbeiziehende Radler. Schlimmer sind die Kleinen, Spitze und Terrier. Die da meinen große Beute machen zu müssen in absoluter Selbstüberschätzung. Aber unangenehm sind die dennoch. Kläffen, springen einen an, fletschen die Zähne und wollen auch beißen. Und da die auch ziemlich schnell sind, hilft ein Zwischenspurt nur selten. Der bergan auf matschigen Waldwegen eh etwas lahm ausfällt.

Da bleibt nur Absteigen und das Rad als Schutzwall zwischen sich und Köter bringen und darauf hoffen, dass dem Herrchen auffällt, was sein Kläffer da veranstaltet.

Sorry, aber für solche Ereignisse fallen mir keine anderen Bezeichnungen für Hunde ein.

Bitte, liebe Hundehalter, nehmt eure Tiere an die Leine, wenn ihr wisst, dass sie Radfahrer angehen.

Anruf im Auto

Ein ähnliches Ereignis, wie im Startbeitrag ereilte mich nun wieder. Ich bin mit dem PKW auf der Autobahn unterwegs, wie immer in Eile. Das Handy klingelt und ich melde mich.
Anrufer: „Sie verschicken doch immer diese Bücher mit den Terminen für die Müllabfuhr?“
Blogger: „Guten Tag, ja, das machen wir etwa Mitte Dezmeber diesen Jahres wieder.“
A: „Ich habe nämlich letztes Jahr keinen bekommen und weiß gar nicht, wann ich den Kübel rausstellen muss.“
Häääh, wir haben OKTOBER und bisher noch nie die Tonne rausstellen müssen? Keine Papiertonne vollbekommen? Kein Gelber Sack gefüllt?
B: „Wenn Sie Anfang nächsten Jahres noch keinen neuen Abfallplaner haben, rufen Sie uns doch dann bitte nochmal an, wir schicken Ihnen dann ein Exemplar zu.“
A: „Ich gebe Ihnen gleich mal meine Adresse! Familie B. aus K…..“
B: „Hallo? Ich bin mit dem Fahrzeug unterwegs, ich kann mir da nichts notieren!“
Ich habe zwar eine Freisprechanlage aber keine Freischreibanlage….
A: „Ich will doch nur vorsichtshalber meine Adresse durchgeben.“

Was soll man da noch sagen?

Wieder eine Reifenpanne?

Schönes Wetter lockt mich immer wieder zum Radfahren. Also auf und erneut an der Baustelle „um die Ecke“ vorbei.
Also wirklich viel hat sich da nicht getan…

Zum Vergleich das Bild vom 30.09.:

Auf meiner weiteren Tour musste ich betrüblich eine weitere Reifenpanne bemerken. Allerdings nicht bei mir, sondern irgendein PKW-Fahrer hatte wohl gleich in allen vier Rädern ein Loch und hat kurzerhand die ollen Dinger im Wald liegen gelassen.

Obwohl unmittelbar daneben in 5 Meter Entfernung ein Schild zu finden ist, das den Wald und seine Nutzung darstellt. Die Entsorgung von Abfällen ist dort nicht enthalten.
Ich ärgere mich immer maßlos über solche Verschmutzer unserer Umwelt. Die umweltgerechte Entsorgung über Wertstoffhof oder auch die Reifenwerkstatt kostet nun wirklich nicht viel. Ich werfe doch meinen Müllbeutel auch nicht bei diesen Leuten in den Vorgarten oder ins Wohnzimmer!

Ich will ja nicht immer nur über den Zustand unserer Radwege meckern, nein, es gibt ja auch schön befestigte Wege, wie hier im Plauener Stadtwald.

Aber am Elsterufer entlang sieht das schon wieder anders aus, da muss sich der Radfahrer durch diesen Felseinschnitt hindurchquälen.


Im Widerstreit zwischen Bequemlichkeit und Erhalt der Natur bin ich dann doch eher für Letzteres!

Fortsetzung einer defektierten Radtour

Sicher erinnert sich der Leser noch an meine Radtour mit Doppelloch im Schlauch und einhergehenden Plattfuß.
Ende der Fahrt war damals in der Nähe des Wasserspeichers Mühltroff.

Ganz so matschig wie rechts im Bild ging es nicht weiter, aber in hellen Sonntagsklamotten ist der Weg auch nicht die schönste Freude:

Es ist zwar kein ausgeschilderter Hauptwanderweg aber eine viel begangene Strecke. Und auch vielbefahren.Preisfrage? Was ist das da zwischen Weg und Straßenbahngleis?

Antwort: Das ist das Geländer für unsere lieben Fussballsportfreunde. Der Weg vom Stadion zum Bahnhof und zum Stadtzentrum führt hier entlang. Und diese Balkenkonstruktion in Fusshöhe scheint wohl das einzige zu sein, dass den Fussballfans am Ende eines Spieles einigermaßen wiederstehen kann. Die mehrmals angebrachten und wieder aufgebauten Holzgeländer haben selten mehr als ein Spiel überstanden. Schade.