Tag der offenen Tür im BW Adorf

11. und 12. Juni hat das Bahnbetriebswerk zum Tag der offenen Tür alle Bahninteressierten zum Besuch eingeladen. Außerdem gab es noch Pendelverkehr zum Bahnhof Adorf mit dem „Ferkeltaxi“, ein Triebwagen der Baureihe 771/772.

Eigentlich fahre ich da mit der Bahn nach Adorf oder Bad Elster, von da zum Museum und anschließen den Elsterradweg nach Hause. Aber noch immer häufen sich Meldungen von überfüllten Zügen mit 9-Euro-Ticket-Inhabern. Auch bei der Vogtlandbahn steht, dass die Fahrradmitnahme nicht gesichert ist. Wie es am Sonnabend praktisch in der Vogtlandbahn aussah, weiß ich allerdings nicht, denn ich bin gleich von Plauen aus mit dem Bike gestartet, einmal BW Adorf und zurück. Rund 55 km und 850 Höhenmeter.

Aber die Mühe hat sich natürlich gelohnt.

Weniger schön war die Baustelle beim Gewerbegebiet Oberlosa mit Vollsperrung und eigentlich keinem Weg für Fußgänger oder Radler daran vorbei. Die ausgewiesene Umleitung führte zur Bundesstraße. Für Radfahrer sehr sinnig und für Fußgänger eine Zumutung.

Ich habe mich über einen Trampelpfad am Feldrand vorbeibewegt.

Handwerker- und Kreativmarkt

Am Pfingstwochenende fand in der Marktscheune (bei Kobitzschwalde) ein Handwerker und Kreativmarkt statt.

Es war – für mich überraschend – allerhand Betrieb. In der Scheune und auf der Freifläche war eine ganze Reihe verschiedenen Stände. Es wurden unterschiedlichste Waren feilgeboten, von Schmuck bis bedruckte Beutel und T-Shirts. Gastronomie kam nicht zu kurz, Essen und Trinken geht immer…

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 68

Wieder einmal Neuigkeiten zum Elsterradweg. Für den Abschnitt ab Leuchtsmühlenweg bis Dürerbrücke scheint es eine ausbaufähige Streckenvariante zu geben.
Bislang führt der Elsterradweg ab Leuchtsmühlenweg über die Holbeinstraße. Diese ist bedingt durch einige Gewerbe auch stark per LKW frequentiert.  Sinnvoll wäre es ja, den Radweg auf die andere Seite der Elster zu verlegen. Nur ist da ein ehemaliges Werk der Plauener Gardine im Weg, das jetzt zu Albani Group Augsburg gehört.  Von dort wird auf die Gefahren des LKW-Verkehrs auf der Zufahrtsstraße zum Werk hingewiesen. Offenbar gab es daher auch keine Zustimmung, den Radweg dort entlang zu führen.

Nunmehr wurde allerdings eine Streckenführung links der Weißen Elster vorgestellt.
Am Leuchtsmühlenweg geht es nicht mehr zur Holbeinstraße, sondern gegenüber in einen Weg entlang des Kleingartenvereins „Weißer Weg“ e.V. Dieser führt am Gelände der alten Plauener Gardine vorbei.

Hinter dem Geländer der „Gardine“ führt ein Weg zurück ans Ufer der Weißen Elster, nahe der „Panzerbrücke“. Diese historische Brücke wird allerdings nicht Bestandteil des Elsterradweges werden.

Entlang des linken Ufers gelangt man auf die Straße „Am Badeplatz“ die in die Uferstraße mündet. Das Areal hier „Am Badeplatz“ gehört allerdings dem Transportunternehmen Rainer Spranger. Hier scheint es offenbar zusammen mit der Stadt Plauen eine Lösung für den Radverkehr an oder über die Betriebsfläche zu geben.

Ausgehend von den vorliegenden Informationen ergibt sich in etwa der Verlauf, wie in der folgenden Abbildung schematisch dargestellt:

Grafik basiert auf OpenStreetMap, Grundkarte: © OpenStreetMap-Mitwirkende and contributors, CC-BY-SA

Sächsischer Wandertag 2022

Plauen900Ich bin einfach nicht eher dazugekommen….

Am Wochenende 20. bis 22.05.2022 war Plauen der Gastgeber für den Sächsischen Wandertag.  Über 1.500 Wanderer (und Radfahrer) bewältigten verschieden lange Wanderstrecken rund um Plauen.

Ich habe mir am Sonnabend das Treiben im Parktheater angesehen, dem Start- und Zielort. Tourismusvereine der näheren und weiteren Umgebung hatten sich eingefunden, um ihre jeweilige Region zu präsentieren. Neben dem Erzgebirgskreis mit Werbung für die touristischen Dampfeisenbahnen war auch der Fremdenverkehrsverein Rosenbach e.V. dabei.

Die Fahnenschwinger konnte ich ebenfalls noch beim „Warmlaufen“ beobachten.

Kleiner und Großer Kranichsee

Bei Carlsfeld, ein Ort direkt an der Grenze zum Vogtlandkreis gelegen, befinden sich die Naturschutzgebiete Kleiner Kranichsee und Großer Kranichsee. Beides sind Hochmoore die sich auf deutsche und tschechische Seite erstrecken und bis in den Vogtlandkreis hinein reichen. Außerdem befindet sich hier die Trinkwassertalsperre Carlsfeld (übrigens die höchstgelegene Trinkwassertalsperre Deutschlands). Es verspricht also einiges Sehenswertes zu geben.

Carlsfeld ist (obwohl Bahngleise vorhanden sind, dazu später mehr) nicht per Bahn zu erreichen. Und mit 9-Euro-Ticket und Fahrrad vermutlich ohnehin nicht, selbst wenn es eine Bahnverbindung gäbe…
Also habe ich mein Auto im Ortzentrum geparkt, hier wurde offenbar recht neu ein gut gestalteter Parkplatz geschaffen.
Vom Ortszentrum ging es per Rad zunächst bergauf Richtung Talsperre.

Im Eingangsbereich ist eine Sammlung von Grenzsteinen zu besichtigen. die aus der ehemaligen Siedlung „Weiterswiese“ stammen. Zu sehen sind bspw. Grenzsteine mit den Symbolen „Kurschwerter“ oder „Rautenkranz“.

Im Eingangsbereich der Talsperre bietet sich auch ein Blick auf die Staumauer. Die Talsperre wurde Ende der Zwanziger Jahre errichtet, die Länge der Krone beträgt mehr als 200 m. Die Talsperre umfasst eine Fläche von rund 46 ha.

Vom Stausee in Richtung Kleiner Kranichsee geht es an der Schutzhütte „Butterweg“ vorbei, die vom Sachsenforst hier errichtet wurde.

Ein kleines Stück südlich der Schutzhütte beginnt der Weg zum Hochmoor Kleiner Kranichsee. Ins Hochmoor führt ein Holzweg (oder Knüppeldamm?). Ein kleiner Aussichtsturm gestattet einen Rundblick über das Hochmoor, das allerdings für mich optisch nicht sehr anders, als Wald aussieht. Moorige Stellen sind eher vom Pfad aus zu sehen.

Die Gegend um Carlsfeld ist ein touristisches Ziel, sowohl im Sommer. als auch im Winter. Erfreulicherweise gibt es für Sommer- und Wintersportler entsprechende Infotafeln mit Wander-/Radrouten und Loipenplänen, wie hier an der „Dreckpfütze“. Ob die Namensgebung eventuell auf schmutziges Moorwasser zurückgeht, weiß ich allerdings nicht.

Unweit der „Dreckpfütze“ ist eine Wegkreuzung zu finden, die anhand der Radwegweise deutlich macht, wie viele (Fern-)Radweg hier zusammentreffen. Neben Karlsroute ist auch der Radfernweg Sächsische Mittelgebirge zu finden, sowie die Verbindungsroute 23, die Nebenroute 01 der Karlsroute und die Kammtour.

Von diesem Wegekreuz sind es nur wenige Meter bis zum „Celnice“, tschechisch für „Zoll“. Da war vor einiger Zeit von diversen behördlichen Streitigkeiten zu lesen, die befürchten ließen, dass der Betrieb dieser Einkehrmöglichkeit eingestellt wird.

Zumindest aktuell sieht es so aus, als würde es weitergehen, ich war wohl mit kurz nach 10 Uhr viel zu früh an Ort und Stelle.
Die Beschaffenheit der Forstwege hier im Bereich der Kranichseen ist durchweg als gut fahrbar einzustufen.

Die Strecke zurück nach Carlsfeld führte mich jetzt südlich der Talsperre entlang, ich wollte diese ja komplett umrunden (was auf Grund der Größe allerdings nicht allzu schwierig ist). An einer Wegkreuzung hat der Sachsenforst eine interessant gestaltete Infostelle eingerichtet. Ein alter Baum, besser gesagt ein Stück Stamm davon, zeigt seine Jahresringe und besondere Ereignisse sind markiert, bspw. die Ausweisung des NSG „Großer Kranichsee“ 1961 oder der Raumflug von Sigmund Jähn 1978.

Ein kleines Stück weiter auf meinem Weg wird der Zufluss zum Stausee überquert, die Wilzsch. Die Vorsperre ist befahrbar allerdings eine Sackgasse.

Eingangs hatte ich bereits erwähnt, dass in Carlsfeld Bahngleise liegen. Neben Gleisen sind es auch noch Reste von Bahnhofsgebäude und Reste von Waggons. Es hat allerdings einen gewissen musealen Charakter. Das ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass das im Zusammenhang steht mit dem Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e. V und einem seitens beteiligter Kommunen aufgegebenem Projekt des Wiederaufbaus der Schmalspurstrecke nach Carlsfeld.

Mit einem Blick auf die Trinitatiskirche in der Ortsmitte verabschiede ich mich aus Carlsfeld.


Ich kann einen Besuch der Gegend nur empfehlen, sowohl für Wanderer als auch für Radler. Und da man ohnehin mit dem PKW anreisen musss, spielt das Chaos mit dem 9-Euro-Ticket auch keine Rolle.

Tharandter Wald

Diese Idee habe ich schon lange, mal den Tharandter Wald per Rad zu erkunden. Letztes Jahr habe ich das einfach nicht mit untergebracht. Jetzt Mitte Mai war Gelegenheit, die Toru zu fahren. Zumal die Bahnstrecke Plauen nach Tharandt gerade mal keinen Schienenersatzverkehr zwischen Plauen und Reichenbach hatte und die Strecke von Freiberg in Richtung Dresden auch wieder freigegeben war. Ausgangspunkt meiner Tour war Freital-Pottschappel. In Freital ging es dann zunächst ein ganzes Stück entlang der Vereinigten Weißeritz in Richtung Tharandt. Warum ich nicht gleich in Tharandt oder Freital-Hainsberg losgefahren bin, kann ich heute allerdings auch nicht mehr sagen.

Mangels ausreichender Ortskenntnis kommt, was kommen muss: die Wegebeschaffenheit ist stellenweise etwas herausfordernd.

Meine Strecke führte mcih an der Warnsdorfer Quelle vorbei. Diese gilt als stärkste erschlossene Quelle im Tharandter Wald. Bis zu 4 Liter/Sekunde gibt die Quelle ab. Noch bis 1991 diente die diese zur Trinkwasserversorgung.

Nächstes Ziel war Grillenburg. Genauer gesagt die wasserschloss-ähnliche Anlage auf der Grillenburger Lichtung. Diese kurfürstliche Jagdanlage geht zurück auf Kurfürst August von Sachsen, das heutige Aussehen mit Biedermeierfassade stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts [Quelle: Wikipedia]

Laut Wiki scheint es hinsichtlich Nutzung und Sanierung etliche Verwerfungen zu geben, das Bauwerk steht leer. Und so macht auch der äußere Anblick keinen allzu guten Eindruck.

Das ganze Areal um die Jagdanlage könnte meiner Meinung nach etwas Aufwertung gebrauchen, auch im Bereich der Gastronomie. Ob da einiges auf Corona zurückzuführen ist, weiß ich allerdings nicht.

Ich denke, der Tharandter Wald ist sicher ein beliebtes Ausflugsziel, die Forstwege machten auf mich einen gepflegten Eindruck, aber irgendwie fehlte der positive Eindruck im Zentrum (Grillenburg).

Der im Vogtland beobachtete Blütenstaub war auch im Tharandter Wald zu sehen, auf Wasserflächen mit deutlich sichtbaren Ablagerungen.

Baustellenreport

Auf meinen Wochenend-Touren konnte ich wieder diverse Baustellen registrieren.
Na gut, nicht unbedingt eine Baustelle, aber der direkte Weg ist dennoch gesperrt:

Am Burgteich liegen noch immer einige Stämme quer über den Wanderweg zum Aussichts- und Ruhepunkt.

In Weischlitz ist eine kleine Baustelle auf dem Elsterradweg in der Rosengasse. Der Durchgang ist derzeit möglich.

Die Baustelle am Plauener Mühlgraben ist auch beseitigt. Die Strecke vom BSZ e.o. plauen bis Media Markt ist wieder frei. Aber nur dieses Stück, der weitere Weg Richtung Weißbachsches Haus ist noch gesperrt.

Der Elsterradweg in Greiz und zwischen Greiz und Elsterberg ist /zumindest bis zum Abzweig zum Stausee Dölau) fast nur durch Baustellen gekennzeichnet. Beispielsweise gibt es jetzt noch eine bei dem Industriebau nahe „Goldene Aue“, bedingt durch den Abriss des Gebäudes.

Die Ampelanlage verfügt über einen Countdown. Allerdings ist die Anzeige bei uns von etwa 90 Sekunden plötzlich auf 18 Sekunden gesprungen.

In Plauen nimmt die Dachkonstruktion am Schloss auch Gestalt an:

Abenteuer Bahn

Nein, es geht nicht um Erlebnisse mit einem dampfbespannten Sonderzug, sondern um das ganz profane Geschehen einer Verbindungsauskunft.

Ich hatte ja berichtet, dass ich mit der City-Bahn von Chemnitz nach Aue fahren wollte, erstens um mal mit der „neuen“ Bahnstrecke zu fahren und um von Aue mit dem Rad zurück zu radeln.
Für die City-Bahn gibt es auf der Webseite einen Fahrplan, gültig ab Anfang des Jahres und die Linie nach Aue (CB13) ist dort auch aufgeführt, als in Betrieb und durchgängig fahrend, keine Fahrplanänderungen wegen Baustellen zu finden. Also muss die CB13 ja fahren.
Die Bahn-App („DB Navigator“) meint am 10.05.2022, dass ich über Stollberg fahren möge und dabei ein Stück den Bus nehme.

Screenshot DB Navigator

Das war nicht mein Plan. Doch Baustelle? Die CB13 fährt noch nicht bis Aue?
Gut, die City-Bahn bietet auch eine Fahrplanauskunft auf Ihrer Seite.
Ergebnis: Ich möge über Stollberg fahren.
Sakra… Laut Linienfahrplan fährt die aber!!! Gut, es gibt die telefonische Auskunft der City-Bahn. Angerufen und die Auskunft erhalten, dass die freundliche Dame von der Auskunft auch nur diese Verbindungen sieht. Und wenn die Verbindung nicht gezeigt wird, dann fährt da nichts.

Was nun? Zunächst eine alternative Radroute von Stollberg geplant, das soll ja ganz schön sein bei Stollberg…
Aber mir lässt das keine Ruhe. Nochmals im DB Navigator gesucht und die Anfrage geteilt in Chemnitz – Einsiedel und danach Einsiedel – Aue.
Und siehe da, das funktioniert. Mit der CB 13. Mit der gleichen Zugnummer 80009, mit einer Minute Aufenthalt in Einsiedel und Weiterfahrt vom gleichen Gleis!

Aber es kommt noch besser. Am Tag meiner Reise war plötzlich die Auskunft für Chemnitz-Aue mit der CB13 korrekt aufzufinden. Ob mein Anruf der Auslöser war, lass ich jetzt mal offen…
Die Strecke Chemnitz – Aue wurde übrigens am 29.01.2022 eröffnet und es hat fast vier Monate gedauert, dass die Verbindungsauskunft das mit anzeigt.
Ich freu mich auf das 9-Euro-Ticket… [/Ironie aus]

Apropos 9-Euro-Ticket: Als Inhaber einer Jahreskarte erhalte ich die Möglichkeiten dieses Tickets automatisch. In der Freie Presse wurden dazu Informationen vom Verkehrsverbund Vogtland gegeben. Unter anderem wurde gebeten, in dieser Zeit keine Fahrräder mitzunehmen, weil man mit mehr Fahrgästen rechnet.
Also werde ich für meine Radausflüge wohl auf’s Auto ausweichen. Gut gemacht.

Ach ja. Da war noch das Thema Lifte an Bahnhöfen. Sofern vorhanden und funktionsfähig ist es nun mal bequemer, das E-Bike per Lift zu bewegen, statt eine Treppe hinauf zu wuchten. Allerdings scheinen Lift-Konstrukteure ziemlich kreativ zu sein, was die Bezeichnung der Bedientasten betrifft.
Also B und T erschließt sich mir nicht so richtig…

Als Steigerungsform empfehle ich B für Basement und B für Bahnsteig.

Tasten mit 0 und 1 empfinde ich da schon verständlicher.

Wobei man hier bei die „0“ ungern drücken möchte, wie die aussieht…

Aue-Chemnitz

Laut Medienberichten Anfang des Jahres wurde das „Chemnitz Modell“ erweitert und die City-Bahn Chemnitz fährt vom Hauptbahnhof direkt bis Aue. Das wollte ich mir mal ansehen und habe dazu eine Radstrecke von Aue zurück nach Chemnitz geplant, die sich weitestgehend am Verlauf der Bahnstrecke orientiert.

Die Erlebnisse mit der Bahn sind vermutlich in einem separaten Artikel besser aufgehoben, daher hier nur der Teil „Radfahrt“ mit einigen unterwegs getätigten Schnappschüssen.
Aus noch zu erläuternden Gründen bin ich zunächst von Chemnitz (Hbf) mit der City-Bahn CB14 bis Thalheim gefahren und dort umgestiegen in die CB13 nach Aue.

In Aue kenne ich mich ehrlich gesagt relativ wenig aus, daher war das erste Problem, vom Bahnhof nach jenseits der Gleisstrecke zu kommen. Entweder über die Brücke der B 169 oder einen anderen Umweg? Immerhin habe ich auf meiner Suche das Blumenlogo vom Fußballverein Wismut Aue FC Erzgebirge Aue gesehen.

Ich habe dann noch einen Fußgängertunnel (Pfarrstraße?) gefunden, der mich zu anderen Seite der Gleise brachte.
Bei Lössnitz führte meine Strecke an einem Landwirtschaftsbetrieb vorbei, an dessen Hauswand mit dieses Mosaik auffiel:

Das würde ich als übrig gebliebene DDR-Industriekunst einordnen.
Meine gewählte Strecke hatte keine ausgewiesenen Radrouten als Grundlage, es ging daher manchmal etwas wild auf Feld-, Wald- und Trampelpfaden durchs Gelände, aber auch entlang von Straßen. Zum Teil waren die Strecken als Radweg ausgewiesen, auch wenn da mitunter fragwürdige Wege dazu genutzt wurden.

Die Werbung für den Imbiss habe ich leider erst gesehen, als ich schon vorbei war. Andererseits, noch bin ich kein Rentner… 😉

In Einsiedel fällt unter anderem das eindrucksvolle Gebäude in der Höhe auf.

Dabei handelt es sich um die Grundschule Einsiedel. Erbaut wurde diese 1902/1903.

Auslöser der Tour war die Inbetriebnahme der Strecke Chemnitz-Aue durch die City-Bahn Chemnitz. Die Tour entlang der Bahnlinie hat natürlich das eine oder andere Foto vom Bahnverkehr möglich gemacht.