Wo geht’s denn hier bitte weiter?

Das war eine Frage auf der Tour nach Treuen. Aber der Reihe nach. Am Sonntag  wollte die Radrunde nicht ganz so lang, reichlich 40 km sollten reichen. Schließlich lief ja auf Europort noch das Finale der China Open im Snooker. Die ersten vier Frames hatte ich früh noch vor der Abfahrt geguckt, denn lief der Rekorder.

Über Großfriesen und Theuma ging es Richtung Treuen. Von der Höhe zwischen Großfriesen und Theuma gab es einen schönen Blick zurück nach Plauen.

        

Von Theuma aus ging es am Wasserschloss Mechelgrün vorbei. Das ist offenbar nicht nur dem Verfall preisgegeben, sondern wird abgerissen.

Über Feldwege ging es hinter Zobes weiter in Richtung Treuen.

Durch das Waldgebiet im Bereich des Lohbaches und der Trieb ging es diese kleine Flüsschen Trieb. Und dort war Schluss. Obwohl Kartenwerke, bspw. Google Maps oder Open Cycle Map einen durchgehenden Weg zeigen, hier war Schluss.

Und wo geht es weiter? Also hier nicht:

Über einen Baumstamm klettere ich mit dem Bike nicht. 😐 

Also geht es nur zurück und einen anderen Weg suchen. Über recht zerfahrene Waldwege und Wurzeln bin ich bis an einen Feldrand gelangt, an dem ich bis zu einem Feldweg fahren konnte, der mich nach Altmannsgrün brachte. Da wollte ich zwar nicht hin, aber immerhin finde ich von hier aus nach Treuen.

Von Treuen ging es dann über den Frohnweg nach Helmsgrün, weiter zur Talsperre Pöhl und von dort bei heftigem Gegenwind auf der Möschwitzer Höhe nach Chrieschwitz. Die Bahnbrücke über die Elster ist nun endlich fertiggestellt und der Weg entlang der Elster wieder freigegeben.

Der Weg unter der Brücke ist jetzt gut nutzbar, auch von Radlern. Die Breite ist ausreichend, sehr große Radler sollten vielleicht etwas den Kopf einziehen.

Soweit so gut, aber der Weg ist derzeit für Radfahrer nicht nutzbar, denn das Tor bei der Schneider Textilveredlung (auch als Flockenbast bekannt) / Vogtlandmöbel Plauen ist verschlossen.

Ein Schild verweist auf die Nutzung der Treppe unter der Brücke der B173. Für Wanderer mag das funktionieren, aber für Radler ist das schwierig. Sehr schwierig…

Also auch hier wieder zurück und über die Straße nach Hause.

Und dann waren es am Ende 55 km und deutlich später, als geplant.

Die noch nicht gesehen 6 Frames aus der ersten Session beim Finale der China Open habe ich dann in knapp einer Stunde angesehen, damit ich pünktlich zum Beginn der zweiten Session im Eurosportplayer live gucken kann. Hat auch ganz knapp funktioniert.  😎 

Von Bad Brambach nach Plauen

Es will ja nun doch endlich Frühling werden, da kann es auch mal eine längere Tour sein. Diese war geplant von Bad Brambach nach Bad Elster, von dort entlang des Elsterradweges nach Oelsnitz, rechts der Talsperre Pirk entlang und dann weiter auf der Elsterradweg nach Plauen.

Eine Überraschung hatte die Vogtlandbahn parat. Der erste Zug in diese Richtung fährt 8:30. 😥  Vor der Umstellung des Fahrplanes bin ich eine Stunde eher los. Erstens bin ich notorischer Frühaufsteher und zweitens sind kurz nach 7 Uhr noch nicht so viele Radler mit der Bahn unterwegs und die Zahl der Stellplätze ist ja nicht allzu groß. Ich wurde ja schon einmal abgewiesen, weil voll.

Ob diese Reduzierung dem Radtourismus förderlich ist, sei dahingestellt.

Und keine große Überraschung, in der Bahn waren schon etliche Radler zugestiegen, ich bin allerdings noch untergekommen. Seltsamer Weise sind auch alle bis Bad Brambach gefahren.

Vom Bahnhof aus ging es am Kurpark und Parkhotel  vorbei in Richtung Bad Elster.

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Vogtlandradweg

Karfreitag hatte ich mir ein Stück vom Vogtlandradweg  für meine Tour ausgesucht. Über Theuma ging es nach Werda und von da in Richtung Talsperre weiter zum Vogtlandradweg.

In Theuma wartete zunächst eine Baustelle auf mich und den Fortgang der Bauarbeiten.

Direkt an der Kreuzung befindet sich die bekannte Gaststätte „Zum Anker“.

Laut Presse sollte im März der Abriss der altbekannten Restauration beginnen, Anfang April steht sie noch immer. Viele bekannte Größen der Musikszene sind hier aufgetreten. Der Presseartikel nennt da unter anderem die Puhdys, Engerling, Renft und Gispsy. Nach dem Abriss sollen Wohnhäuser entstehen.

Auf Höhe Werdau zeigt sich auch schon einges Grün auf den Feldern, wirkt doch gleich viel freundlicher.

Und auch der Vogtlandradweg hat sich vom Winter verabschiedet und ist gut befahrbar.

 

 

Neues an der Talsperre Pöhl

Eine Zeitungsnotiz in der Freien Presse erzeugte meine Neugier.  Für Radtouristen seien Schließfächer eingerichtet, die eine Grundausstattung mit Geschirr enthalten. vergessen wurde aber die Angabe, wo sich das denn befindet.

Meine Suche beginnt Am Ostersonnabend am Eingang zum Campingplatz Gunzenberg. Erfolglos, keine Schließfächer und kein Hinweis. Und die Rezeption geschlossen und wünscht mit einem Zettel an der Tür frohe Ostern. Also geht die Suche weiter.

Im Multifunktionsgebäude (Gaststätte „Strandhaus“ im offiziellen Plan) werde ich fündig.

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Unterwegs entdeckt

Die Sonnabendtour führte mich etwas ziellos durch die Umgebung, einfach draußen und in Bewegung sein.

Die Weiße Elster ist ganz gut gefüllt, die Bahnbrücke bei Kürbitz bleibt einem Pegel von 120 cm an der Messstelle Straßberg trocken.

Im Juli letzten Jahres berichtete ich von den geplanten Elster-Terrassen nahe der Gösselbrücke. Nachdem dort in unmittelbarer Nähe ein Audi-Händler sein Autohaus fertig und eröffnet hat, sind offenbar die Arbeiten für die Terrassen im Gange.

Es wirkte heute zwar im Vergleich zu den letzten Tagen fast frühlingshaft, aber die wenigen Plusgrade reichen nicht, um im Syratal die Wege von Schnee und Eis zu befreien.

Winter statt Frühling

Na gut, der kalendarische Frühlingsanfang ist erst am 20. März, aber dass der Winter noch einmal mit ordentlich Schnee und eisigen Temperaturen (gefühlt bei – 15 °C laut wetter.com) stand nicht auf dem Plan.

Gestern musste ich in die Nähe von Leipzig, allerdings mit dem PKW. Neben einer Massenkarambolage mit etwa 20  Autos auf der A72 nördlich von Chemnitz waren Schneeverwehungen  und tiefe Spurrillen auf Landstraßen ständiger Begleiter.

Heute war es zwar freundlicher, aber eben eisig kalt. Zu einem Spaziergang durch den Stadtpark habe ich mich dann doch mal rausgetraut.