Talsperre Pöhl auch mit Niedrigwasser

Meine Tour am Sonntag ging um die Talsperre Pöhl. Auch hier ist der Wasserstand ziemlich runter gegangen. An der Schlosshalbinsel fehlt nicht mehr viel und man kann trockenen Fußes die Abkürzung gehen.

An der Vorsperre Thoßfell tauchen Bauteile des Auslaufbauwerkes auf, die man auch nicht alle Tage sieht, denn normalerweise ist der „Wasserfall“ aus der Vorsperre nicht so hoch.

Hinweis für Kraftfahrer

Die Stadt Plauen hat ein neues schwarzes Monster in Betrieb genommen. An der Dresdener Straße steht neuerdings ein schwarzer Blitzer, der vermutlich in beide Richtungen blitzt.

Interessant war der Motorradfahrer aus Richtung Zentrum kommend. Vom Motorgeräusch her bschleunigend, Blitzer erkannt und Tempo runter, vorbei und wieder kräftig Gas gegeben. 😀 

Talsperre Pirk

In der Presse wurde angekündigt, dass die Talsperre Pirk abgelassen wird, um am Grundablass zu sanieren. Grundablass heißt, der Wasserspiegel der Talsperre muss wirklich weit abgesenkt werden.   Also schaue ich mir mal an, wie das aktuell aussieht.

Auf dem Weg dahin komme ich allerdings zuerst in der Nähe von Oberlosa an einer anderen Baumaßnahme vorbei. Sieht aus, als ob eine neue Autobahn gebaut wird. Das ist ziemlich viel umgegraben.

Keine Ahnung, was die hier bauen.

In Oelsnitz weckte ein seltsames Flugobjekt meine Neugier, welches sich als Ballon, vermutlich mit Werbung entpuppte. Allerdings konnte ich nicht enträtseln, wofür hier geworben wurde.

An der Talsperre Pirk konnte ich den abgesenkten Wasserstand zunächst an der Vogelinsel begutachten. Na gut, die Enten müssen jetzt alpinistische Fähigkeiten zeigen, um da rauf zu klettern. Oder sie fliegen einfach. Aber dramatisch weniger ist das noch nicht.

Dachte ich, bis ich einige Meter weiter auf die Hauptsperre blicken konnte. Oder besser gesagt, auf das, was noch da ist.

Ja, da muss man vom üblichen Ufer doch ein ganz schönes Stück laufen, um zum Wasser zu gelangen.

Und auch an Stellen mit steilen Felsen als Uferböschung ist zu sehen, wie weit der Wasserpegel gesunken ist.

Der Pegel ist so niedrig, dass an der Ruine Steins die sogenannten Steinernen Schwestern (oder Versteinerten Schwestern, das konnte ich nicht genau ermitteln) sichtbar werden. Normalerweise sind die unter Wasser, auch bei den üblichen  Niedrigwasserständen der Talsperre, die durch die Wasserregulierung der Elster entstehen.

Bis Dezember soll das noch so bleiben, dann erfolgt der Wiederanstau. Vielleicht gibt es im Winter richtig Schnee, dann ist die Pirk im Frühjahr wieder voll.

Inspektionsrunde

Nach rund 14 Tagen Pause habe ich mich wieder mit dem Rad auf den Weg gemacht, es gibt ja so einige Stellen, die für Neuigkeiten gut sind.

In der Presse hieß es, dass die Straße von Kauschwitz Richtung Plauen Park saniert werden soll und bei dieser Gelegenheit auch ein Radweg entstehen soll. Vermutlich wird dann das kleine Stück Radweg am Friedhof weitergeführt.

Von Kauschwitz ging es über den Lochbauern zur Talsperre Pöhl. Am Wanderweg hinauf zur Talsperre hat es erheblichen Holzeinschlag gegeben. Das könnte mit der Trockenheit der letzten Zeit zusammenhängen und dem damit verbundenen guten Bedingen für die Ausbreitung von Borkenkäfern.

Ein ähnliches Bild bietet sich in einem Areal am Voigtsgrüner Weg.

Es ist auch mal eine Straßenbaustelle fertig geworden! Die Falkensteiner Straße ist wieder befahrbar. Vom Bauhaus aus Richtung Kleinfriesener Str. ist rechtsseitig ein Geh-/Radweg entstanden.

Linksseitig ist ein Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet.

Die Baustelle Elster-Terrassen scheint auch beendet zu sein, es stehen keine Baugeräte mehr vor Ort. Die Steine in der Elster sind offenbar doch entfallen. Und so wie es jetzt gebaut ist, braucht die Elster schon einiges mehr an Wasser, damit man von der untersten Stufe die Füße ins Wasser stecken kann. Der Geh-/Radweg ist auch fertig asphaltiert. Aber das Bauwerk ist noch nicht zur Nutzung freigegeben, es stehen noch immer die Absperrzäune.

 

 

 

Im Stadtpark unterwegs

Letzte Woche hat mich eine leichte Sommergrippe erwischt, also zu Hause bleiben. Gegen Ende der Woche habe ich mich dann an kleine Spaziergänge gewagt, frische Luft tut auch mal gut. Eine Runde führte mich in den Plauener Stadtpark, in dem es auch einiges zu entdecken gibt.

Schon zu DDR-Zeiten gab es dort eine Vogel- Voliere. Und diese ist auch jetzt noch mit diversen Vögel belegt.

Der kleine Wellensittich war offenbar der Meinung, dass Fliegen zu anstrengend ist, also ist er die kleine Leiter hinaufgehüpft. 😀  Offenbar besteht daran Bedarf, sonst hätte die Tierpflegerin diese Leite ja nicht aufgestellt.

Neben lebenden Vögeln gibt es noch drei Stück in Form einer Skulptur.

Und einen üppigen Baumpilz konnte ich am Ufer des Parkteiches auch entdecken.

Inzwischen bin ich auch wieder gesund, kann wieder bloggen und meine Radrunden drehen, aber ich versuche die Belastung noch etwas gering zu halten.

Pleißeradweg

Beschilderung Pleißeradweg

Ein Stück des Pleißeradwegs bin ich vor 6 Jahren gefahren, jetzt hatte ich mir die Strecke von Gößnitz bis zur Mündung in die Weiße Elster vorgenommen.

Mit der Vogtlandbahn ging es ab Oberen Bahnhof, allerdings mit Umsteigen in Werdau, da es immer noch nicht  (wieder) die direkte Verbindung nach Leipzig gibt. In Gößnitz gibt es immerhin den längsten Bahnsteig Deutschlands zu bestaunen.

Und ein kleines Zentrum, an dem der Pleißeradweg entlang führt.

Hmm, das ist schon alles zu Gößnitz. Ab hier geht es zunächst auf einer Landstraße nordwärts in Fließrichtung der Pleiße, von der allerdings nichts zu sehen ist, die aber ganz in der Nähe verläuft. Immerhin geht es nicht über die benachbarte Bundesstraße…

Bei Zürchau ist die Pleiße von einer Brücke aus kurz zu sehen.

Kurz danach durchquert der Pleißeradweg das Örtchen Saara mit seiner schönen Kirche. Bemerkenswert ist, dass die Uhr im kleinen Turm statt Ziffern den Schriftzug „Nütze die Zeit“ trägt.

Nach reichlich 14 km sieht man die Pleiße wieder einmal von einer Brücke aus.

Hier kam mir der Gedanke, dass der Radweg besser als „Radweg, der ab und zu die Pleiße kreuzt und in etwa gleicher Richtung verläuft“ bezeichnet werden sollte.

In der Nähe von Altenburg führt der Pleißeradweg in Wiesengelände und rein vom optischen würde man den nach links verlaufenden Weg wählen, aber der Radweg führt nach rechts auf die Wiese.

Ein Einheimischer Radler erläuterte mir, dass das so bei der Flächeneinteilung entstanden sei, früher ging der Weg geradeaus weiter. Also ab auf den Wiesenweg. Dieser stellt gleichzeitig einen „Wiesenerlebnispfad“ dar. Dieser besteht aus 4 Infotafeln, Wiese und einigen weidenden Kühen.

Ein kleines Highlight auf der weiteren Strecke ist das Wasserschloss Windischleuba. Dieses entstand in der schlossartigen Bauart im 16. Jahrhundert aus einem Rittergut, das bereits ab 1455 hier existierte. Das Schloss dient jetzt als Jugendherberge.

Am Vockendorfer Wehr ist die Pleiße nah am Radweg, ergibt gleich ein richtig idyllisches Bild.

Der Mais auf den Feldern in der Gegend sah recht vertrocknet aus. Nach Erkundigung per Smartphone und Messenger bei einer guten Bekannten, die sich deutlich besser mit Landwirtschaft auskennt, wird Mais durchaus auch in dieser Form geerntet. Allerdings zum Verbrennen, wie auch immer ich mir das vorstellen muss. Bessser wäre wohl im grünen Zustand zu ernten. Aber das ist hier möglicherweise auch der Trockenperiode zu verdanken.

Auch der Pleißeradweg kommt nicht ohne diese ollen Umlaufsperren aus. Die Wirkung tendiert gegen Null, weil einfach drumherum gefahren wird.

Es geht wieder einmal direkt in der Pleiße-Aue entlang, in der Ferne ist die JVA Regis-Breitingen zu erkennen.

Kurz darauf folgt auch schon eine weitere „Sehenswürdigkeit“, der Tagebau Schleenhain. Ein Aussichtspunkt ist nur wenige Meter vom Pleißeradweg entfernt, der kurze Umweg lohnt auf jeden Fall, mit Sicherheit ist ein Braunkohlenbagger zu sehen und das Panorama über die Tagebaulandschaft ist zumindest beeindruckend.

Über den weiteren Teil der Strecke wird im nächsten Artikel zum Pleißeradweg berichtet.

Unterwegs entdeckt

Vor meinem Alpen-Urlaub und in der Woche danach sind mir noch so einige Kleinigkeiten beim Radeln vor die Kamera gekommen.

An der Talsperre Pirk ist, bedingt durch die anhaltende Trockenheit, der Pegel um einiges abgesunken. Aktuell ist der Wasserstand 2,5 m unter dem Stauziel. Die Vogelbrutinsel ist daher komplett freigelegt und lediglich eine kleine grüne Stelle mit Bewuchs ist noch zu  sehen.

An der Dürerbrücke hat jemand sein letztes Hemd auf eine Infotafel zum Stadtgrün gehängt oder was immer das mit dem Kleidungsstück auch darstellen soll. Jedenfalls flatterte es lustig im Wind, als ich vorbeigefahren bin.

Die Pirk hat wenig Wasser und so zeigt sich auch die Elster ziemlich wasserarm. Ich glaube, zum Zeitpunkt der Aufnahme lag der Pegel deutlich unter dem mittleren Niedrigwasserstand von 63 cm.

Kaum ist man aus dem Urlaub wieder zu Hause, begegnet man neuen Baustellen. Zur Abwechslung mal in Zwoschwitz eine Einschränkung mit Ampelregelung.

Und an der Großbaustelle an der Plamag wurde die bisherige Umleitung für Fußgänger und Radfahrer umgeleitet, weil auf dem bisherigen Weg auch gebuddelt wird.

An der Streichölzerbrücke in Plauen wurde von vielen stets eine Abkürzung vom Elsterradweg direkt zur Brücke über den Rasen gewählt und so diese komische Kurve vermieden. Offenbar hat man ein Einsehen, dass hier ein kurzer Weg sein muss. Und so ist zumindest ein befestigter Weg entstanden. Jetzt braucht sich keiner mehr Gedanken zu machen, als „Rasenlatscher“ angesehen zu werden. Aber ich glaube, solche Gedanken hat sich eh keiner gemacht.

Ein ähnliches Bild, wie in Pirk zeigt sich an der Talsperre Pöhl. Der Pegel ist rund 4 m unter normal. Das ist am Ufer deutlich zu erkennen und in Buchten, wo sich das Wasser aus flachen Stellen zurück gezogen hat, kommen alte Wurzelstöcke zum Vorschein. Rund 50 Jahre sind diese bereits unter Wasser, zumindest die meiste Zeit, und sind immer noch vorhanden.

Zumindest die Bootsfahrten finden auf der Pöhl noch statt, ob die Schiffe allerdings noch bis in den Bereich der Vorsperren unter der Autobahnbrücke hindurch fahren, weiß ich nicht.

Die Wettervorhersage vom Morgen lag wieder einmal deutlich neben dem tatsächlichen Wetter. Zunächst hatte ich überhaupt überlegt, ob ich losfahren soll, schließlich war Regen angekündigt. Und bewölkter Himmel. Und so sah das Wetter dann aus:

Bahnlinie Oelsnitz-Adorf

Seit dem Hochwasser Ende Mai ist die Bahnstrecke von Oelsnitz nach Adorf für den Bahnverkehr nicht nutzbar, laut einem Bericht der Freie Presse gab es schwere Schäden an Gleisen und Signaltechnik.  Jetzt wird die Strecke eingleisig wieder freigegeben, aber nur für Tempo 50. Ab Oktober sollen die Züge wieder mit 80 km/h fahren können. Der endgültige Normalbetrieb ist ab April 2019 geplant.

Das kommt mir doch ziemlich lang vor, diese Bauzeit. Oder hat hier der Naturschutz wieder einmal schnelleres Arbeiten verhindert? Es war mal die Rede von einer Baustraße, die bei Leubetha errichtet werden sollte. Keine Ahnung, ob das so realisiert wurde. Allerdings habe ich einen Hinweis gehört, der Verzögerungen mit Einwänden seitens  des Naturschutzes erklärt. Ob das von der Behörde kommt oder Grüne Liga, NABU oder BUND  ist mir allerdings nicht bekannt.

Elsterterrassen

Heute war zwar regnerisches Wetter, ich habe mich mit Regenkleidung trotzdem auf eine kleine Runde begeben. Diese führte mich an der Baustelle der Elsterterrassen vorbei. Der Bau scheint langsam fertig zu werden, aber die Blöcke in der Elster, die in einer Entwurfszeichnung zu sehen waren, wurden (bis jetzt?) nicht eingesetzt.

Der Fuß-/Radweg zu den Terrassen ist offenbar auch fertig gestellt. Mal sehen, ob ich eine Info zur Einweihung mitbekomme.