Längere Radel-Pause

Seit Anfang des Jahres bin ich recht wenig mit dem Rad unterwegs. Winterwetter mit Temperaturen deutlich unter Null und zum Teil vereiste Wege konnten mich nicht motivieren, auf Tour zu gehen. Zusätzlich hat mich eine nicht erkannte Eisplatte auf den Rücken stürzen lassen, eine schmerzhafte und langwierige Prellung ist die Folge. Alles etwas, wie man so schön sagt, suboptimal.

Das war allerdings auch eine gute Gelegenheit, mein PC-System mal auf einen aktuelleren technischen Stand zu bringen. Also besser gesagt komplett neu mit mehr RAM und einer ordentlich schnellen NVMe Platte und einer möglichst aktuellen verfügbaren Grafikkarte.
Eigentlich wollte ich ja eine Karte der NVIDIA-Serie 2060, aber diese war ebenso wie die 30xx-Serie nicht lieferbar. Keine Ahnung, ob sich das jetzt wieder geändert hat. Also habe ich mich für 1660er entschieden.
Für meine Ansprüche im Prinzip völlig ausreichend.

Und alles einrichten, mit Software, Daten überspielen, das hat auch etwas gedauert.

Nun hoffe ich, dass mein Bike in der Werkstatt bald fertig wird (die Rad-Werkstätten arbeiten offenbart auch am Anschlag) und das Wetter paar schöne Touren zulässt.

Fahrrad gefunden

Eigentlich ist das schon eine Weile her, das Fahrrad habe ich am 01. Januar auf meiner Tour gefunden. Aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, das zu veröffentlichen.

Ich war auf einer der Plauener Radrouten unterwegs und finde am Stadtpark, gleich hinter der Bahntunnel am Wegesrand an Rad liegen.

Nicht an- oder abgeschlossen, kein potentieller Eigentümer weit und breit zu sehen und machte auch nicht den Eindruck von abgelegtem Schrott. Mitnehmen geht ja schlecht und Fundbüro hat am Neujahrstag auch geschlossen. Ich habe mich entschieden, die Polizei zu rufen (nicht über den Notruf!). Ja, meinte der Diensthabende, er schickt eine Streife vorbei, wäre schön, wenn ich warten könnte. Nach etwa 10 Minuten erschien die Streife mit einem Kleinbus am „Tatort“ prüfte, ob eine Rahmennummer zu finden ist, erledigte einigen Schreibkram und packte das Rad kurzerhand quer ins Fahrzeug. Im Revier soll sich dann ein Fachmann für vermisste Räder kümmern.

Foto mit freundlicher Genehmigung der PD Zwickau veröffentlicht

Eine freundliche Verabschiedung und beste Wünsche zum neuen Jahr und ich konnte meine Tour fortsetzen. Was nun aus dem Rad geworden ist, weiß ich leider nicht.

Stau in Plauen

Am 22. Januar gab es auf der Autobahn einen tragischen Unfall mit LKWs und zwei Toten. Die Autobahn wurde, auch wegen eines brennenden LKWs, stundenlang gesperrt, der gesamte Verkehr der Autobahn ging durch Plauen.

An der Hammerbrücke habe ich die ersten LKWs gesehen, dachte mir noch, wieso fährt der nicht, wenn die Ampel grün zeigt?

Als ich um die Ecke in die Hammerstraße gebogen bin, war mir klar, dass der LKW keinen Platz dort hatte, es stand alles voll. Auch entlang der Elster reihte sich Fahrzeug an Fahrzeug. Es muss noch einige Stunden gedauert haben bis sich das alles wieder normalisiert hatte.

Die Weiße Elster zeigte schon etwas erhöhten Wasserstand von der Schneeschmelze. Am Dienstag war in der Freien Presse zu sehen, dass in Kürbitz an der Bahnbrücke der Rad-/Fußweg schon unter Wasser steht.
Kritische Wasserstände sind es allerdings noch nicht.

Winterimpressionen

Dezember und Januar hat uns ja reichlich mit Schnee, Eis und Kälte versorgt, große Radtouren habe ich da lieber gelassen, ab paar Runden um die 20 km habe ich schon unternommen und ein paar Winterimpressionen mitgebracht.

Schönstes Winterwetter (aber sehr glatte Wege 🙁 )

Plauen Radroute Nummer 14

Die Radroute #14 führt nach Kobitzschwalde/Schneckengrün. Start ist am Postplatz und ebenso wie die #13 geht es die Neundorfer Str. stadtauswärts an Lutherkirche und Vogtlandbibliothek vorbei.

Allerdings biegt die Route #14 ein ganzes Stück vor dem Dittrichplatz in die Engelstraße ab und schlängelt sich über die Richard-Hofffmann-Str. zum Zwoschwitzer Weg. Dabei bietet sich rechterhand ein Blick auf das alte Gelände der Sternquell-Brauerei. Der Zwoschwitzer Weg ist an der folgenden Wegegabelung der rechte.

Der Zwoschwitzer Weg führt durch einen niedrigen Tunnel unter der Bahnlinie nach Adorf hindurch. Dem schließt sich ein kurzer Waldweg an, der mit einem kleinen steilen Anstieg zur Kopernikusstraße führt.

Über die Straße „Am Froschteich“ und die Mommsenstraße geht es Richtung Rosa-Luxemburg-Platz, vorbei am Möbelhaus Biller.

Am Platz führt die Route #14 wieder auf die Neundorfer Str. zurück, der weiter stadtauswärts gefolgt wird. Vom Radweg aus ist derzeit rechterhand der Abbruch vom alten VEB Damenkonfektion „DAKO“ Plauen zu sehen. Später soll hier ein neuer ALDI entstehen.

Kurz hinter der „DAKO“ verzweigt sich die Radroute #14. Geradaus weiter entlang der Neundorfer geht es in Richtung Kobitzschwalde. Ich bin dem rechten Zweig nach Schneckengrün gefolgt. Dazu geht es über die Gneisenau-Str. zur Straße „Am Anger“ und hier weiter stadtauswärts in Richtung Weidenteichgebiet entlang der alten Panzerstraße.

Am Ende der Panzerstraße (die offiziell Schneckengrüner Weg heißt) trifft man auf die Plauener Str.. Die Radroute #14 endet hier. Geradeaus geht es weiter nach Schneckengrün, rechts führt die Straße nach Zwoschwitz und Kauschwitz oder weiter nach Syrau.

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Jahresabschluss 2020

Meine Radaktivitäten erfasse ich eigentlich tourengenau, damit möchte ich so die eigene Entwicklung über die Jahre hinweg vergleichen. Außerdem logge ich die Strecken mit dem Handy mit, notfalls kann man da noch mal auf die aufgezeichnete Strecke zurückgreifen und außerdem werden die überwundenen Höhenmeter mit erfasst.

Und was habe ich da im Jahr 2020 so geschafft?

Meine Excel-Liste meint, dass ich 3717 km gefahren bin und dabei 48.538 Höhenmeter geschafft habe. Bei 139 Radtouren war ich 225 Stunden unterwegs.

Die Strecke liegt über dem langjährigen Mittel, ist aber eniges kürzer, als die letzten Jahre. Kann auch eine Ursache von Corona sein.

Seit Beginn meiner Aufzeichnungen habe ich es auf 42.679 km geschafft und bin jetzt mit dem 5. Bike in dieser Zeit unterwegs.

Und wenn ich das erste Jahr meiner Radaktivitäten sehe, waren das nur 870 km im Jahr. Und da sind mir schon die Strecken von 15 bis 20 km schwer gefallen. 😉

Winterlich

Gestern hat es ja mal etwas geschneit hier in Plauen, vielleicht so knapp 10 cm Schneehöhe waren es bestimmt. Heute waren die Straßen im Grunde frei und machten auch keinen vereisten Eindruck, so dass ich zumindest eine kleine Runde mit dem Rad drehen konnte.
Die Panzerstraße Richtung Weidenteichgebiet war allerdings erwartbar nicht geräumt und demzufolge mit gefrorenem Schneematsch überzogen.
Nachdem der rutschige Teil der Strecke überwunden war, kam allerdings der Nebel dazu. Nebel hielt sich allerdings nur außerorts, zurück in Plauen, war davon kaum noch etwas zu bemerken.

Plauen Radroute Nummer 12

Die Radroute #12 führt in eine ähnliche Richtung, wie die 13, in die Possig, benachbart zu Straßberg gelegen.
Die Strecke startet vom Postplatz jedoch zunächst in Richtung Weiße Elster. Ich empfehle vom Postplatz aus den kurzen Weg links am Ticketverkauf der Straßenbahn vorbei.

Es geht die Syrastraße Richtung Neustadtplatz, vorbei am Schlossberg, derzeit in kompletter Neugestaltung und mit Campus der Berufsakademie. Am Komturhof biegt die Route #12 zum Komturhof hin ab.

Es geht direkt am Komturhof vorbei, der unterhalb der Johanniskirche liegt. Die Originalbeschreibung auf der Webseite der Stadt Plauen meint, dass der Weg zwischen Kirche und Komturhof entlang geht. Das trifft allerdings nicht zu.
Die Route führt an Turmfundamenten vorbei. Vom Konventsgebäude gab es ab 1336 einen Übergang zum Turm, zum „heimlichen Gemach“. Solche Türme wurden auch „Dansker“ genannt. Im Mittelalter beherbergten diese die Toilettenanlage. [Quelle: Infotafel an den Fundamenten].

Schon hier wird deutlich, dass die Radroute #13 stark historisch geprägt ist. Nach Schloßberg, Komturhof und Johanniskirche geht es sofort mit den Weberhäusern am Fuße des Malzhauses weiter. Die Weberhäuser gelten als älteste Häuserzeile Plauens und das Malzhaus gehört zur Burg der Eversteiner. Unmittelbar an die Weberhäuser schließt sich das Weißbachsche Haus an. Das Gebäude gilt als bedeutendstes, noch bestehendes Manufakturgebäude Sachsens. Derzeit wird das Weißbachsche Haus saniert und umgebaut zum Textilzentrum Plauener Spitze Plauen. Daher nimmt die Radroute derzeit einen kleinen Umweg über den Durchgang zum Mühlberg. An das Weißbachschen Haus grenzt das Areal der alten Hempelschen Farbrik mit diversen Gebäuden. Auch hier sind umfangreiche Bauarbeiten im Gange.

Wie gesagt, die Route #13 nimmt einen kleinen Umweg und führt über einen Behelfsweg neben der Baustelle. Erfreulicherweise ist dieser sogar mit einem Radwegweiser gekennzeichnet.
In dieser Richtung geht es dann zur Gösselbrücke und über die Weiße Elster hinweg.

Die Rdaroute folgt der Straße an der Gösselbrücke weiter stadtauswärts bis zur Südinsel, auch Sauinsel genannt. An der Südinsel biegt die Route rechts in die Güterstraße ein. Entlang dieser Straße geht es weiter bis in den Thiergartner Weg, der sich direkt anschließt. Es geht leicht bergan zu einer Siedlung.

Nach einiger Strecke durch das Siedlungsgebiet steigt die Route noch einmal an, kurz bevor die Possig und damit das Zeil der Strecke erreicht ist.

Von hier gibt es anschließende Radwege Richtung Thiergarten/Talsperre Pirk und Straßberg/Eslterradweg.
Von der Höhe der Possig hätte man eine schöne Aussicht auf die Stadt Plauen, die aber leider von einer Baumreihe versperrt wird.

Der Streckenverlauf:

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Plauen Radroute Nummer 13

Jetzt habe ich mit dem Radwegenetz von Plauen angefangen, dann bringe ich das auch zu Ende und werde alle 15 Strecken erkunden und hier vorstellen.
Hier geht es mit der #13 „Straßberg“ weiter. Diese startet ebenfalls am Postplatz und führt zunächst die Neundorfer Str. stadtauswärts Richtung Rathhaus.

Die Strecke führt vorbei an der Lutherkirche. Entlang der Neundorfer Str. ist der Fußweg für Radfahrer freigegeben, so geht es direkt an Vogtlandbibliothek entlang.

Die Radroute # 13 folgt der Neundorfer bis zum Dittrichplatz. Die Route führt quer über den Platz, es ist allerdings empfehlenswert, die Fußgängerüberwege mit Lichtsignalanlagen zu nutzen, in Richtung Polizeirevier Plauen.

Vorbei an der Polizei führt die Strecke ins Seehaus-Gebiet entlang der Straße „Nach dem Seehaus“. Am Ende einer Garagenanlage gibt es einen kleinen Durchgang, ja die Radroute #13 geht wirklich dort hindurch. Die Strecke führt danach mit Abbiegen links und rechts zur alten Straßberger Straße.

Auf der Alten Straßberger führt die Route unter der Bahnlinie Plauen-Adorf hindurch und parallel zur Bahnlinie geht es weiter Richtung Haltepunkt Straßberg.

Damit ist das Ziel der knapp 5 km langen Strecke fast erreicht. In Straßberg geht es noch an der Kirche und dem Heimat haus vorbei.

Direkt am Heimathaus trifft die Radroute 13 mit dem Elsterradweg und dem Radweg „Rund um Plauen“ zusammen.


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