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Neues vom Elsterradweg

Auch der Abschnitt des Elsteradwegs von der Pirkmühle nach Weischlitz ist hinsichtlich eines Ausbaues umstritten. Vom Landratsamt Vogtlandkreis ist dazu seit einiger Zeit auch nichts mehr zu hören. Im Radwegekonzept des Landkreises habe ich dazu auch nichts konkretes gefunden. Letzte Info war, dass der Elsterradweg auf der linken Seite der Elster bleiben soll. Ob und welche Art einer Wegeertüchtigung stattfindet, weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass der Weg vom Hainbach bis kurz vor Weischlitz durch ein FFH-Gebiet führt. Und da erwarte ich definitiv keinen befestigten Ausbau der Strecke.

Eine Änderung auf dem Streckenabschnitt gibt es aber jedenfalls. Es gibt ja dort einen schmalen Abschnitt direkt an Felsen entlang und etwas schmal. Dort heißt es jetzt „Radfahrer absteigen“.

Allerdings ist die Kombination der Schilder etwas eigenartig. Ein Gefahrzeichen erhält ein Zusatzzeichen. um auf die Art der Gefahr hinzuweisen. Hier stellen also absteigende Radfahrer eine Gefahr dar. Also besser sitzen bleiben. Diese Schilderkombination ist auch in Gegenrichtung aufgestellt.

Etwas weiter in Richtung in Weischlitz wurde entlang der Bahnstrecke der Baumbestand gelichtet, zumindest sieht es für mich so, denn die Sicht auf die Bahnstrecke war relativ gut. Kann aber auch an der frühen Jahreszeit liegen.

Neuer offizieller Verlauf des Elsterradweges bei Adorf

Im Artikel vom 02.April hatte ich ja bereits gezeigt, dass der Elsterradweg ab Mühlhausen nicht mehr über den neu gebauten Abschnitt verläuft, sondern die Wegweisung entlang der B92 zeigt.

 

Der Weg neben der Fahrbahn ist mit dem Zeichen 240 StVO Gemeinsamer Geh- und Radweg ausgeschildert und das mit dem Zusatz Radverkehr in beide Richtungen.

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Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 60

Im Februar hatte ich von der Ankündigung des Landratsamtes Vogtlandkreis berichtet, den Elsterradweg auf dem Abschnitt Mühlhausen bis Adorf für die Benutzung zu sperren. Eine Pressenotiz teilte mit, dass die Sperrung am 18.03.2019 in Kraft getreten ist.

Dann schaue ich mir diese Sperrung doch einmal aus der Nähe an, und so bin ich am vergangenen Sonntag mit der Bahn zunächst nach Adorf gefahren. Vom Bahnhof aus ist die Wegweisung des Elsterradweges unverändert.

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Wegweisung Elsterradweg

In der Vogtlandbahn von Plauen Richtung Zwickau hatte ich eine nette Unterhaltung mit der Zugbegleiterin. Darin ging es auch um das Thema Radfahren, insbesondere den Elsterradweg. Ihr war aufgefallen, dass häufig Radler auf der Bundesstraße Richtung Adorf unterwegs sind und meinte, die Wegweisung des Elsterradweges in Oelsnitz könnte besser sein, um das zu vermeiden. Vor allem schien es sich da um den Bereich bei der Zufahrt zum Freibad Elstergarten zu handeln.

Da ich keine anderen Ziele für meine Radtour hatte, bin ich einmal den Elsterradweg in der Richtung Plauen nach Adorf geradelt, eigentlich fahre ich das immer anders herum. Wieso eigentlich?

Und da habe ich dann unterwegs doch so einige Stellen entdeckt, die sicherlich verbesserungsbedürftig sind.

In Kürbitz kommt man an der Kirche vorbei an eine Straßengablung. Ja wo nun? Links oder rechts? Ich habe jedenfalls keinen Wegweiser Richtung Weischlitz gesehen.

In Weischlitz geht es über die Bahnbrücke und sofort danach links in den Radweg. Ein Schild ist dort jenseits der Straße engebracht, aber aus der Entfernung auch schnell zu übersehen. Besser wäre es, im Bereich des Straßenteilers eine Beschilderung vorzunehmen.

Am Wegweiser am Bahnhof Pirk möchte ich noch mal in groß zeigen, dass leider noch die alten Schilder angebracht sind, ein Austausch auf die Wegweisung gemäß Radverkehrskonzeption wäre sicher hilfreich.

Mir ist durchaus bewusst, dass das mit finanziellen Aufwendungen verbunden ist und Geld in öffentlichen Kassen ist knapp. Zuständig sind wohl die örtlichen Gemeinden und gerade bei Weischlitz, dass vermutlich noch immer mit Hochwasserschäden kämpft, stehen sicher andere Prioritäten auf der Liste.

In Magwitz ein ähnliches Bild, wie in Kürbitz. Die Straße gabelt sich, der Elsterradweg führt nach links, zu erkennen an dem kleinen Wegweiser unterhalb der Sperrscheibe.

Und nimmt man die StVO genau, müssten Radfahrer hier schieben. „Durchfahrt verboten“ gilt für alle Fahrzeuge und schließt Fahrräder ein. Als Anlieger gilt der Radwanderer auch nicht. Um die Durchfahrt für Radler zu erlauben, müsste das Zusatzschild „Fahrrad frei“ angebracht sein.

Weiter geht es in Oelsnitz. An der Hofer Str. heißt es an der Ampel Wechseln auf die andere Straßenseite. Das Schild ist zu erkennen und auch dass kurz danach nur noch Fußgänger zulässig sind, sollte ein deutliches Zeichen sein.

Auf der anderen Straßenseite ist die Fortsetzung am Schild Fuß-/Radweg zu sehen, leider ist das Logo vom Elsterradweg überklebt.

Bemerkenswert ist die Ausschilderung am Jahnteich, da ist nämlich zunächst keine zu sehen und die Straße ist für Radler gesperrt. Logisch ist, dass man rechts abbiegt und dem Weg folgt. Und wenn man hier um die Ecke gebogen ist, findet sich auch Wegweiser. Hier am Mast für das Vorfahrtsschild noch einen Pfeil anzubringen, wäre vielleicht eine Überlegung wert.

Genauso verhält es sich an der Ecke der Bäckerei Wunderlich. Keine Wegweisung zum Elsterradweg. Die Verkehrszeichen deuten darauf hin, die Straße ist für Radler gesperrt, rechts ab ist ein Schild Fuß-/Radweg. Für Ortsfremde ist hier dennoch zuerst ein Rätselraten.

Dass man noch auf dem Elsterradweg unterwegs ist, erschließt sich erst, wenn man hier um die Kurve herum ist, denn da ist wieder ein Richtungspfeil zu sehen.

Schon interessant, wenn man gewohnte Wege einmal in entgegengesetzter Richtung fährt, da gibt es einiges zu entdecken.

PS: Das erinnert mich eine Wohnmobilfahrt Richtung Mittelmeer. Bei der Fahrt durch Mailand mussten wir auch feststellen, dass die Wegweiser oft hinter der Kreuzung stehen. Nach dem Motto: Das wäre ihre Abzweigung gewesen…

Schäden am Elsterradweg

Der Abschnitt Kürbitz-Straßberg des Elsterradweges war ja nicht nutzbar, solange an der Brücke in Kürbitz der Wasserstand ein Passieren unmöglich macht. Jetzt ist der Pegel wieder normal und ich war wieder in der Gegend unterwegs.

Und da hat das Unwetter  an der gleichen Stelle den Radweg wieder zerstört. Das war 2013 schon mal passiert.

Das Wasser muss mit unglaublicher Wucht durch den kleinen Durchlass im Bahndamm schießen und hier am Weg alles wegspülen. Auf einer Länge von etlichen Metern ist der Weg komplett weggebrochen, eine Rohrleitung liegt frei.

Die Radler auf dem Elsterradweg fahren trotzdem hier entlang und nehmen einen inzwischen vorhanden Trampelpfad neben der Schadensstelle.

Und wie ich dann auf Straßberger Seite feststellen musste, ist der Weg eigentlich gesperrt.

Auf Kürbitzer Seite hingegen nicht. Aber die Schilder halten sowieso niemanden ab. 😀 

Elsterradweg zwischen Adorf und Oelsnitz

Den Elsterradweg von Oelsnitz nach Plauen hatte ich mir letzte Woche angesehen und mit Ausnahme einiger Stellen mit ziemlich viel Wasser auf dem Weg und der überfluteten Brücke bei Kürbitz war der jedoch befahrbar.

Im Abschnitt zwischen Adorf und Oelsnitz sieht das etwas anders aus.

Ab der Tanzermühle (Abzweig Richtung Schöneck) ist die Bundesstraße B92 voll gesperrt und hier verläuft der Elsterradweg bis Unterhermsgrün auf dieser Straße.

Hier ist noch für Anlieger frei, südlich von Unterhermsgrün ist ganz geschlossen und die Absperrung geht über die volle Straßenbreite.

Ursache ist das Fehlen von einer Hälfte der Fahrbahn ein Stück weiter Richtung Adorf. 😮 

Der Elsterradweg führt auf seiner Strecke direkt durch Unterhermsgrün, einen Ort, den es beim Hochwasser am 24.05. ganz schwer getroffen hat. Daher ist die Durchfahrt noch immer komplett gesperrt.

Auch von der anderen Richtung von Adorf kommend stehen noch Sperrschilder für Fahrzeuge und Fußgänger.

Die Schäden und Verwüstungen in dem Dörfchen sind deutlich sichtbar. Mein Foto Richtung Bahnübergang zeigt eine bereits einigermaßen beräumte Stelle der Dorfstraße, andere  Teile des Dorfes sehen richtig schlimm aus und das möchte ich hier ganz bewusst nicht zeigen.

 

Nach dem Unwetter

Wieder einmal hat Hochwasser das Vogtland getroffen. Im oberen Vogtland in der Gegend Bad Elster,  Adorf ging am 24.05.2018 ein heftiger Starkregen nieder, in Bad Elster wurden über 120 l/m² in 5 Stunden gemessen, in Summe waren es wohl über 150 l/m². Die Folge war eine Weiße Elster, die sich wieder einmal richtig breit macht und alles anliegende überschwemmt, kleine Rinnsale werden zu reißen Strömen. Einige Straßen sind massiv beschädigt oder einfach nicht mehr da, wie in Unterhermsdorf. Brücken sind beschädigt. Und diese Wassermassen konnte auch die Talsperre Pirk nicht alle aufhalten und puffern. So trat wieder einmal, wie bereits 2013, der Notüberlauf in Aktion. Die Folge sind dann Überschwemmungen stromabwärts und das trifft Weischlitz, Kürbitz und Straßberg. Ich habe mich auf den Weg gemacht, den Zustand des Elsterradweges anzusehen.

Von der Höhe bei Untermarxgrün in Richtung Oelsnitz geschaut, glaubt man nicht, dass hier zwei Tage zuvor katastrophale Zustände herrschten, unschuldig blauer Himmel und sattes Grün.

Der Wasserstand an der Talsperre ist immer noch sehr hoch, so nah ist das Wasser eigentlich sonst nicht am Weg. Und von der Vogelinsel guckt nur noch etwas Pflanzenwuchs heraus.

Der Elsterradweg von Magwitz nach Türbel (Bahnhof Pirk) ist aktuell gesperrt.

Die Bäume an der Autobahnbrücke Pirk stehen normalerweise nicht im Wasser.

Die Holzbrücke in Weischlitz am Gut ist ebenfalls gesperrt.

Der benachbarte Fußballplatz ist unspielbar, auch dieser wurde wieder einmal komplett geflutet.

An der Bahnbrücke in Kürbitz ist kein Durchkommen, höchstens schwimmend…

Vom Elsterwehr bei Straßberg ist nichts zu sehen, es wird komplett überspült.

Normalerweise sieht das so aus:

Und auch ab Straßberg ist der Elsterradweg gesperrt.

Längere Abschnitte des Radweges stehen komplett unter Wasser, wie im Video zu sehen ist.

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 58

Letztens hatte ich von den geplanten Bauarbeiten für einen Radweg vom Abzweig Jocketa bis zur Ziegelhüttenstraße berichtet. Darin war auch offen geblieben, wie von der Bungalowsiedlung der Radweg bis zum „Posthaus“ verläuft. Ein Presseartikel im Vogtlandanzeiger brachte etwas Licht ins Dunkel.

Demnach entsteht ein neuer Radweg bis zur Einmündung der Straße nach Helmsgrün und von da geht es über „nachgeordnete“ Straßen weiter. Das heißt, bis zur Dorfstraße (nach Helmsgrün) wird das vermutlich ein straßenbegleitender Radweg. Und danach? Das habe ich mir heute vor Ort angesehen.

Das ist die Dorfstraße, ab hier soll es über diese nachgeordneten Straßen weiter gehen.

Der naheliegende Verlauf führt über die Ortsstraße Neudörfel. Dort sind aktuell Baumaßnahmen mit dem Titel „Anbindung von Gewerbebetrieben und touristischen Basiseinrichtungen an das überregionale Verkehrsnetz durch Ausbau der Ortsstraße Neudörfel“. 😯  Mehr Bandwurm und Verklausulierung ging wohl nicht? Aber wenn es für die Bewilligung von Fördermitteln hilfreich ist, bitte schön.

         

Gewerbebetriebe habe ich dort nicht allzu viele gesehen und hinter „touristischen Basiseinrichtungen“ kann sich auch alles mögliche verstecken, auch ein Stück Elsterradweg. Vermutlich wissen das alle Beteiligten, aber aus dem Fördertopf „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ kann vermutlich kein Radweg finanziert werden.

Der weitere Verlauf führt dann am Dorf- (Lösch-) Teich vorbei und schlängelt sich an Wohngrundstücken wieder in Richtung S297 beim Posthaus.

Die Ortsstraße Neudörfel kommt dann im Prinzip direkt an der Ziegelhüttenstraße an.

Hier soll eine Straßenquerung entstehen, also so eine Verkehrsinsel in der Straßenmitte nehme ich an.

Und so würde der Verlauf aussehen:

 

Das Höhenprofil zeigt schon, da ist kurzer, kräftiger Anstieg dabei. Auf einer Länge von rund 300 m geht es über 25 m aufwärts. Und die Qualität des Weges ist doch ziemlich miserabel, Flickwerk macht das fahren recht holprig. Aber das kommt vielleicht über die aktuelle Sanierung.

Ein Zeitpunkt für die Realisierung des Vorhabens wurde aktuell nicht wieder genannt, so dass ich von der bisherigen Angabe 2019 ausgehe.

Und da ich ohnehin um die Mittagszeit beim Posthaus war, habe ich mir dort noch einen Rehbraten gegönnt.

 

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 56

Ich hatte schon berichtet, dass die Ziegelhüttenstraße Richtung Ruppertsgrün zur Nutzung als Elsterradweg aus- und umgebaut werden soll. Nun bin ich dort schon oft vorbeigefahren, eine meiner Runden um die Talsperre Pöhl führt da lang oder die Tour nach Zwickau. Aber die Ziegelhüttenstraße selbst bin ich noch nie gefahren. Zeit, sich das vor Ort einmal anzusehen.

Hier am Gasthof „Zum Posthaus“ beginnt linkerhand die Ziegelhüttenstraße.

 

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Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 55

Im Artikel zum Radwegebau im Vogtlandkreis hatte ich den geplanten Bau und Verlauf vom Posthaus in Neudörfel nach Ruppertsgrün schon erwähnt.

Wie in der Freien Presse vom 16.12.2017 zu lesen war,  wurde das Vorhaben im Gemeinderat Pöhl vorgestellt. Demnach wird die Ziegelhüttenstraße auf 3,5 m Breite  mit Betonpflaster ausgebaut. Die Arbeiten sollen 2018 beginnen und die Strecke von der S297 bis Ruppertsgrün umfassen.

Ralf Bräunel vom gleichnamigen Ingenieurbüro erläuterte außerdem, dass der Landkreis den Bau des Elsterradweges vom Talsperrenblick bis zum Posthaus ausbauen will.

Die Gemeinderäte stimmten per Beschluss zu, dass die Ziegelhüttenstraße für den Bau des Elsterradweges zur Verfügung steht.

Damit steht zumindest seitens der Gemeinde Pöhl nichts im Weg, was fehlt sind sicherlich noch die Fördermittel in Höhe von 90% der Baukosten. Und hoffen wir mal, dass der Ziegelhüttenweg wirklich außerhalb des Landschaftsschutzgebietes „Talsperre Pöhl“ liegt. Nicht dass ähnliches, wie bei Rebersreut oder Adorf passiert…