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Schäden am Elsterradweg

Der Abschnitt Kürbitz-Straßberg des Elsterradweges war ja nicht nutzbar, solange an der Brücke in Kürbitz der Wasserstand ein Passieren unmöglich macht. Jetzt ist der Pegel wieder normal und ich war wieder in der Gegend unterwegs.

Und da hat das Unwetter  an der gleichen Stelle den Radweg wieder zerstört. Das war 2013 schon mal passiert.

Das Wasser muss mit unglaublicher Wucht durch den kleinen Durchlass im Bahndamm schießen und hier am Weg alles wegspülen. Auf einer Länge von etlichen Metern ist der Weg komplett weggebrochen, eine Rohrleitung liegt frei.

Die Radler auf dem Elsterradweg fahren trotzdem hier entlang und nehmen einen inzwischen vorhanden Trampelpfad neben der Schadensstelle.

Und wie ich dann auf Straßberger Seite feststellen musste, ist der Weg eigentlich gesperrt.

Auf Kürbitzer Seite hingegen nicht. Aber die Schilder halten sowieso niemanden ab. 😀 

Elsterradweg zwischen Adorf und Oelsnitz

Den Elsterradweg von Oelsnitz nach Plauen hatte ich mir letzte Woche angesehen und mit Ausnahme einiger Stellen mit ziemlich viel Wasser auf dem Weg und der überfluteten Brücke bei Kürbitz war der jedoch befahrbar.

Im Abschnitt zwischen Adorf und Oelsnitz sieht das etwas anders aus.

Ab der Tanzermühle (Abzweig Richtung Schöneck) ist die Bundesstraße B92 voll gesperrt und hier verläuft der Elsterradweg bis Unterhermsgrün auf dieser Straße.

Hier ist noch für Anlieger frei, südlich von Unterhermsgrün ist ganz geschlossen und die Absperrung geht über die volle Straßenbreite.

Ursache ist das Fehlen von einer Hälfte der Fahrbahn ein Stück weiter Richtung Adorf. 😮 

Der Elsterradweg führt auf seiner Strecke direkt durch Unterhermsgrün, einen Ort, den es beim Hochwasser am 24.05. ganz schwer getroffen hat. Daher ist die Durchfahrt noch immer komplett gesperrt.

Auch von der anderen Richtung von Adorf kommend stehen noch Sperrschilder für Fahrzeuge und Fußgänger.

Die Schäden und Verwüstungen in dem Dörfchen sind deutlich sichtbar. Mein Foto Richtung Bahnübergang zeigt eine bereits einigermaßen beräumte Stelle der Dorfstraße, andere  Teile des Dorfes sehen richtig schlimm aus und das möchte ich hier ganz bewusst nicht zeigen.

 

Nach dem Unwetter

Wieder einmal hat Hochwasser das Vogtland getroffen. Im oberen Vogtland in der Gegend Bad Elster,  Adorf ging am 24.05.2018 ein heftiger Starkregen nieder, in Bad Elster wurden über 120 l/m² in 5 Stunden gemessen, in Summe waren es wohl über 150 l/m². Die Folge war eine Weiße Elster, die sich wieder einmal richtig breit macht und alles anliegende überschwemmt, kleine Rinnsale werden zu reißen Strömen. Einige Straßen sind massiv beschädigt oder einfach nicht mehr da, wie in Unterhermsdorf. Brücken sind beschädigt. Und diese Wassermassen konnte auch die Talsperre Pirk nicht alle aufhalten und puffern. So trat wieder einmal, wie bereits 2013, der Notüberlauf in Aktion. Die Folge sind dann Überschwemmungen stromabwärts und das trifft Weischlitz, Kürbitz und Straßberg. Ich habe mich auf den Weg gemacht, den Zustand des Elsterradweges anzusehen.

Von der Höhe bei Untermarxgrün in Richtung Oelsnitz geschaut, glaubt man nicht, dass hier zwei Tage zuvor katastrophale Zustände herrschten, unschuldig blauer Himmel und sattes Grün.

Der Wasserstand an der Talsperre ist immer noch sehr hoch, so nah ist das Wasser eigentlich sonst nicht am Weg. Und von der Vogelinsel guckt nur noch etwas Pflanzenwuchs heraus.

Der Elsterradweg von Magwitz nach Türbel (Bahnhof Pirk) ist aktuell gesperrt.

Die Bäume an der Autobahnbrücke Pirk stehen normalerweise nicht im Wasser.

Die Holzbrücke in Weischlitz am Gut ist ebenfalls gesperrt.

Der benachbarte Fußballplatz ist unspielbar, auch dieser wurde wieder einmal komplett geflutet.

An der Bahnbrücke in Kürbitz ist kein Durchkommen, höchstens schwimmend…

Vom Elsterwehr bei Straßberg ist nichts zu sehen, es wird komplett überspült.

Normalerweise sieht das so aus:

Und auch ab Straßberg ist der Elsterradweg gesperrt.

Längere Abschnitte des Radweges stehen komplett unter Wasser, wie im Video zu sehen ist.

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 58

Letztens hatte ich von den geplanten Bauarbeiten für einen Radweg vom Abzweig Jocketa bis zur Ziegelhüttenstraße berichtet. Darin war auch offen geblieben, wie von der Bungalowsiedlung der Radweg bis zum „Posthaus“ verläuft. Ein Presseartikel im Vogtlandanzeiger brachte etwas Licht ins Dunkel.

Demnach entsteht ein neuer Radweg bis zur Einmündung der Straße nach Helmsgrün und von da geht es über „nachgeordnete“ Straßen weiter. Das heißt, bis zur Dorfstraße (nach Helmsgrün) wird das vermutlich ein straßenbegleitender Radweg. Und danach? Das habe ich mir heute vor Ort angesehen.

Das ist die Dorfstraße, ab hier soll es über diese nachgeordneten Straßen weiter gehen.

Der naheliegende Verlauf führt über die Ortsstraße Neudörfel. Dort sind aktuell Baumaßnahmen mit dem Titel „Anbindung von Gewerbebetrieben und touristischen Basiseinrichtungen an das überregionale Verkehrsnetz durch Ausbau der Ortsstraße Neudörfel“. 😯  Mehr Bandwurm und Verklausulierung ging wohl nicht? Aber wenn es für die Bewilligung von Fördermitteln hilfreich ist, bitte schön.

         

Gewerbebetriebe habe ich dort nicht allzu viele gesehen und hinter „touristischen Basiseinrichtungen“ kann sich auch alles mögliche verstecken, auch ein Stück Elsterradweg. Vermutlich wissen das alle Beteiligten, aber aus dem Fördertopf „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ kann vermutlich kein Radweg finanziert werden.

Der weitere Verlauf führt dann am Dorf- (Lösch-) Teich vorbei und schlängelt sich an Wohngrundstücken wieder in Richtung S297 beim Posthaus.

Die Ortsstraße Neudörfel kommt dann im Prinzip direkt an der Ziegelhüttenstraße an.

Hier soll eine Straßenquerung entstehen, also so eine Verkehrsinsel in der Straßenmitte nehme ich an.

Und so würde der Verlauf aussehen:

 

Das Höhenprofil zeigt schon, da ist kurzer, kräftiger Anstieg dabei. Auf einer Länge von rund 300 m geht es über 25 m aufwärts. Und die Qualität des Weges ist doch ziemlich miserabel, Flickwerk macht das fahren recht holprig. Aber das kommt vielleicht über die aktuelle Sanierung.

Ein Zeitpunkt für die Realisierung des Vorhabens wurde aktuell nicht wieder genannt, so dass ich von der bisherigen Angabe 2019 ausgehe.

Und da ich ohnehin um die Mittagszeit beim Posthaus war, habe ich mir dort noch einen Rehbraten gegönnt.

 

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 56

Ich hatte schon berichtet, dass die Ziegelhüttenstraße Richtung Ruppertsgrün zur Nutzung als Elsterradweg aus- und umgebaut werden soll. Nun bin ich dort schon oft vorbeigefahren, eine meiner Runden um die Talsperre Pöhl führt da lang oder die Tour nach Zwickau. Aber die Ziegelhüttenstraße selbst bin ich noch nie gefahren. Zeit, sich das vor Ort einmal anzusehen.

Hier am Gasthof „Zum Posthaus“ beginnt linkerhand die Ziegelhüttenstraße.

 

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Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 55

Im Artikel zum Radwegebau im Vogtlandkreis hatte ich den geplanten Bau und Verlauf vom Posthaus in Neudörfel nach Ruppertsgrün schon erwähnt.

Wie in der Freien Presse vom 16.12.2017 zu lesen war,  wurde das Vorhaben im Gemeinderat Pöhl vorgestellt. Demnach wird die Ziegelhüttenstraße auf 3,5 m Breite  mit Betonpflaster ausgebaut. Die Arbeiten sollen 2018 beginnen und die Strecke von der S297 bis Ruppertsgrün umfassen.

Ralf Bräunel vom gleichnamigen Ingenieurbüro erläuterte außerdem, dass der Landkreis den Bau des Elsterradweges vom Talsperrenblick bis zum Posthaus ausbauen will.

Die Gemeinderäte stimmten per Beschluss zu, dass die Ziegelhüttenstraße für den Bau des Elsterradweges zur Verfügung steht.

Damit steht zumindest seitens der Gemeinde Pöhl nichts im Weg, was fehlt sind sicherlich noch die Fördermittel in Höhe von 90% der Baukosten. Und hoffen wir mal, dass der Ziegelhüttenweg wirklich außerhalb des Landschaftsschutzgebietes „Talsperre Pöhl“ liegt. Nicht dass ähnliches, wie bei Rebersreut oder Adorf passiert…

Baustellenreport

Am Elsterradweg in Bad Elster gibt es aktuell eine kleine Baustelle, die den Elsterradweg betrifft. Der Verbindungsweg vom Radweg zur Bahnhofstraße, vom Bahnhof aus kommend kurz vor dem Hotel „König Albert“ ist derzeit gesperrt.

Rein von der Beschilderung her wäre es für Radler allerdings zulässig, da fahren, es ist ja nur für Fußgänger gesperrt.

Jedoch landet man dann unweigerlich mitten in der Baustelle auf der Bahnhofstraße.

Eine Umleitung ist nicht ausgewiesen, also einfach die Straße am Parkhaus nutzen, um zur Bahnhofstraße und damit zurück zum Elsterradweg zu gelangen.

 

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 53

Logo Elsterradweg (ERW)

Die Freie Presse vom 19.04.2017 berichtet wieder einmal etwas ausführlicher zum weiteren Bau des Elsterradwegs im Vogtlandkreis.  

Die gute  Nachricht ist, dass weiter geplant und gebaut wird. Die schlechte Nachricht dagegen lautet, dass es die zeitliche  Dimension  vom Bau eines bekannten Berliner Großflughafens annimmt. Die Rede ist  „15 Jahre später als erhofft“, also etwa im Bereich 2023 bis 2025. 

Insbesondere der Bereich von Rebersreuth  bis Hundsgrün mit einer Länge von knapp 3,5 km treibt die Bauzeit nach hinten.  2013 wurde ein Baustopp verhängt, mit dem Weiterbau  rechnet der Vogtlandkreis frühestens ab 2023.   Gerichtlich wurde zum Baustopp festgestellt, dass  Planfeststellungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfung  fehlen.  Im Dezember 2015 wurden diese Unterlagen eingereicht.  Aber jetzt ist der Presse zu entnehmen, dass das der genehmigenden Landesdirektion  nicht ausreicht und jetzt ein „komplettes Planfeststellungsverfahren“  gefordert ist. Das bedeutet, dass neben dem bisher geplanten Streckenverlauf im Bereich der Elster , entlang des  vorhandenen Bahndammes , zwei weitere Varianten  zu untersuchen sind. 

Die Alternativstrecken sind

  • entlang  der Bundesstraße B92
  • entlang des bisherigen Verlaufs  von Rebersreuth bergauf Richtung Eichigt und dann nach  Hundsgrün

Wenn ich das Ergebnis raten soll,  es wird hier keinen  Elsterradweg im Tal geben, sondern ein Ausbau entlang der bisherigen Strecke erfolgen.

Und nochmal zur Erinnerung: Es wird ein naturnaher Radweg gebaut, keine 6spurige Autobahn, kein Flughafen, keine ICE-Strecke  und auch kein Atomkaftwerk.

Elsterradweg Mühlhausen-Adorf

Der  Abschnitt von Mühlhausen bis Adorf  ist seit Jahren fertig gebaut und in Nutzung, sollte aber laut laut Ansinnen  der „Grünen Liga“ gesperrt sein. Dagegen wehrt sich der Vogtlandkreis  gerichtlich, jetzt vor dem  Bundesverwaltungsgericht. Termin ist der 1. Juni.  Und dann gibt es ja noch den Europäischen Gerichtshof…

Ab Unterhermsgrün /Dreihöfer Schmiede soll der Elsterradweg begleitend zu Bundesstraße ausgeführt werden, in Oelsnitz über das bestehende Radwegenetz in Richtung Talsperre Pirk führen.  Aber welchen Verlauf  der Elsterradweg nehmen soll, geht aus den Ausführungen nicht klar hervor. Es ist von einer Beschilderung bis zur Rettungsleitstelle die Rede und einem Ausbau des Weges Taltitz bis Jugendherberge.   Also könnte der  Elsterradweg zumindest abschnittsweise über die  S311 führen, die Zubringerstraße zum Industrie- und  Gewerbegebiet „Neue Welt“. 

Weiter wird von einem Ausbau des Ziegelhüttenwegs (vermutlich ist damit die Ziegelhüttenstraße gemeint)  von Neudörfel nach Ruppertsgrün gesprochen.  

In früheren Diskussionen war ein Variante Elsterradweg über die mittlere Etage der Elstertalbrücke. Das scheint damit vom Tisch zu sein. Erfreulicherweise, denn der schmale Weg über die Elstertalbrücke wäre für Reiseradler mit  Gepäck spätestens im Begegnungsverkehr oder beim Zusammentreffen mit  Kinderwagen  zu einem erheblichen Problem geworden.

Hinter der Windischmühle soll  der Elsterradweg  auf einer Länge von 150 m in Pflasterbauweise ausgeführt werden, eine „Teststrecke“ wie  Jochen Bittner, Sachgebietsleiter Kreisstraßenbau im Landratsamt, in dem Artikel der Freien Presse ausführt. 

Damit ist vermutlich das Wegstück  (oder ein Teil davon)  zwischen  Bahnhofstraße und Oelsnitzer Straße  entlang der Bahnlinie bei Hundsgrün gemeint.  Pflaster, okay, das geht woanders auch. Muss man sich anschauen, wenn es denn mal fertig ist.

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Splitter 53

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Splitter 53 50.368980, 12.208815

Baustelle am Elsterradweg

Es ist zwar noch fast ein halbes Jahr bis Baubeginn, aber ich möchte dennoch darauf hinweisen. An der B92 in Elsterberg sind umfangreiche Baumaßnahmen für 2017 geplant. 

Der erste Abschnitt betrifft das Stück Abzweig Noßwitz bis Alte Schmiede in Sachswitz. Leider kenne ich den Standort der alten Schmiede nicht und kann daher nicht sagen, ob der Elsterradweg in Sachswitz davon betroffen ist. Der Abzweig Noßwitz scheint bei diesem Abschnitt frei zu bleiben. Bauzeit ist ab 18. April bis Ende der Sommerferien in Sachsen. Im Januar wird bereits für zwei Wochen wegen Baumfällungen gesperrt.

Zum anderen soll ab Mitte Juni der Abschnitt von der Bahnhofstraße bis zur Landesgrenze Thüringen saniert werden.

Auf dem Abschnitt verläuft der Elsterradweg entlang der B92. Die Bauzeit ist mit 5 Wochen veranschlagt, von einer Umleitung stand nichts im Presseartikel.

Ich werde zu gegebener Zeit weiter dazu berichten.

Elsterradweg Quelle-Plauen | Teil 2

Die Strecke von der Elsterquelle entlang des Elsterradweges erreicht den Ort Doubrava in Tschechien. Am Ortseingang fährt man direkt an einem Freilichtmuseum zur ältesten Papiermühle im Ascher Ländchen vorbei.  Ein kurzer Besuch lohnt sich, man erfährt so auf alle Fälle etwas mehr zur Geschichte dieser Gegend.

2016_05_07_09

In Doubrava sieht man die Weiße Elster auch wieder einmal aus nächster Nähe und das kleine Rinnsal von der Quelle führt jetzt schon erheblich mehr Wasser. Elsterradweg Quelle-Plauen | Teil 2 weiterlesen